VW Polo/Buick Park Avenue: Gebrauchtwagentest
Polo fahren kann jeder

In den untersten Preisklassen werden nur Kleinstwagen oder Fässer ohne Boden angeboten? AUTO BILD testet zwei Extreme und erlebt eine große Überraschung.
Elena ist Studentin. Eine ganz normale, zumindest wirkt es erst mal so. Die 26-Jährige wohnt in einer WG mitten in der Stadt, nutzt öffentliche Verkehrsmittel. Für die Wochenenden braucht sie ein bezahlbares Auto. 2000 Euro, mehr gibt das Budget nicht her. Was könnte sich da mehr anbieten als ein VW Polo? Der Kleinwagenklassiker ist eine feste Institution am Markt, das Angebot riesig. Wir schauen uns ein 2001er Exemplar an. Für 1890 Euro gibt es neuen TÜV, eine Klimaanlage und frisches Öl. Aber auch satte 195.000 Kilometer, die der 1,2-Liter-Dreizylinder schon abgerissen hat. Für Elena nicht das einzige Manko. Sie sitzt hinter dem Lenkrad und fummelt verdrießlich an den wenigen Knöpfen. "Der ist so interessant, gemütlich und stilvoll wie ein Klappstuhl", stellt sie fest, steigt unvermittelt aus und verschwindet spurlos. Denn in Wahrheit ist Elena doch eine besondere Studentin. Nämlich eine mit etwas anderem Autogeschmack.
Elena entdeckt den Buick: "Der ist doch geil!"

Elena steht auf den Ami: "Im altbackenen Polo fühle ich mich gleich 20 Jahre älter. Der Buick ist viel spannender."
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Überblick: Alles zum VW Polo
Die Verarbeitung des Park Avenue lässt stark zu wünschen übrig

Das Cockpit des Park Avenue: Plastikholz, viel Elektrik, Wählhebel am Lenkrad.
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54 Polo-PS sind Elena eindeutig zu wenig

Der 1,2-Liter-Dreizylinder von VW gilt als nicht besonders standfest – und hat nicht gerade viel Dampf.
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In Sachen Spritverbrauch gewinnen beide keinen Preis

Hallo Luxusklasse! Bei den Festkosten liegt der Buick nur etwa 100 Euro über dem VW.
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Was bei den AUTO BILD-Testwagen aufgefallen ist und auf welche Mängel Käufer beim VW Polo und Buick Park Avenue außerdem achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.
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