(dpa/AUTO BILD/KI) Traton setzt auf Wachstum: Nach einem starken Jahresabschluss richtet die VW-Nutzfahrzeugtochter den Blick nach vorne. Mit einem selbstbewussten Zielkorridor von -5 bis +10 Prozent bei Absatz und Umsatz startet der SDAX-Konzern ins neue Jahr. Die Münchner erwarten eine bereinigte operative Gewinnmarge zwischen 8,0 und 9,0 Prozent, so die Ansage des Vorstands um Christian Levin. Analysten hatten zuvor eher mit Ergebnissen am unteren Spektrum gerechnet.
Die Auftragsbücher bleiben prall gefüllt, Traton steht damit robust da – ein Kontrast zu vielen Wettbewerbern. Auch Daimler Truck konnte kürzlich mit positiven Prognosen punkten.
2023 konnte Traton die Marktprognosen übertreffen und das Geschäft deutlich steigern: Der Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 46,9 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis legte fast eine Verdoppelung hin – auf 4,03 Milliarden Euro. Die operative Marge verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent. Der Gewinn pro Aktie erreichte mit 4,90 Euro mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes von 2,28 Euro. Aktionäre dürfen sich freuen: Eine Dividendenanhebung von 70 Cent auf 1,50 Euro ist in Aussicht.