VW XL1: Gebrauchtwagenmarkt
48 PS für fast 100.000 Euro!

Bild: CC Automobile/AutoScout24
Sparsam mit dem Auto unterwegs zu sein, war noch nie so sehr im Gespräch wie heutzutage. VW hat genau für diesen Anspruch bereits vor zehn Jahren ein Auto entwickelt und 200-mal gebaut: den XL1. Das Konzept ist ähnlich wie beim Audi A2 3L oder VW Lupo 3L. Nur, dass diese beiden Modelle schon wesentlich früher auf den Markt kamen. Und es gibt noch einen entscheidenden Unterschied.
Denn der XL1 soll auf 100 Kilometern nicht nur drei Liter, sondern lediglich einen Liter Diesel benötigen! Das soll durch eine Kombination aus einem Zweizylinder-Heckmotor mit 0,9 Liter Hubraum, einem Lithium-Ionen-Akku (an der Front) und einem niedrigen Gewicht von nur 795 Kilogramm möglich sein!
Kleiner Verbrauch, kleine Leistung
Was neben dem geringen Verbrauch auch klar ist: Schnell ist der Plug-in-Hybrid nicht. Die 48 PS aus dem Zweizylinder-TDI werden auf die Hinterräder übertragen und bringen das futuristische Auto in 12,7 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 160 km/h erreicht. Wer diese Höchstgeschwindigkeit nicht ausreizt, soll auf eine Reichweite von bis zu 550 Kilometern kommen, 35 Kilometer davon rein elektrisch.
Kein Auto für lange Reisen
Doch abgesehen vom erhöhten Verbrauch, würden sich die 160 km/h auch nur bedingt sicher anfühlen, denn der XL1 ist kleiner als man zunächst denken mag. Gerade einmal 3888 Millimeter ist der VW lang, 1665 Millimeter breit und nur 1153 Millimeter hoch! Anhand dieser Werte wird auch schnell klar, dass neben Fahrer und Beifahrer nicht viel Platz für Gepäck bleibt. Nur 120 Liter Stauraum stehen zur Verfügung.
Kaum Wertverlust über zehn Jahre
Wer trotz dieser Einschränkungen dieses extrem seltene Auto sein Eigen nennen will, hat aktuell die Chance dazu. Ein einziger XL1 wird auf dem AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt zurzeit angeboten – für 92.900 Euro. Und das ist beachtlich, denn der Neupreis des VW XL1 lag bei rund 110.000 Euro! Der Wertverlust über die vergangenen zehn Jahre fällt also auffallend gering aus. Der VW ist also nicht nur sehr besonders, sondern offensichtlich auch eine wertstabile Geldanlage.
Darum ist der XL1 so teuer
Der hohe Neupreis lag nicht nur an der Seltenheit des Fahrzeugs, sondern beispielsweise auch daran, dass die Karosserie aus Kohlefaser besteht, der XL1 nicht mir normalen Spiegeln, sondern schon damals mit Kameras unterwegs war, und es sich bei den Felgen um Magnesiumräder handelt!

Wer hier einen Blick aus der Heckscheibe werfen will, sucht vergebens. Dafür ist der XL1 mit Kameras unterwegs!
Bild: CC Automobile/AutoScout24
Weitere Ausstattungsmerkmale sind beispielsweise eine Klimaanlage, ein Tempomat, ein Navigationssystem, eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera (der XL1 hat keine Heckscheibe!) sowie LED-Scheinwerfer.
Besonderes Auto im Neuwagenzustand
Gelaufen ist der PHEV übrigens erst 25.468 Kilometer, der XL1 hat quasi Neuwagenzustand. Auch die HU ist neu. Wer Interesse hat, kann also einfach einsteigen, losfahren und sparsam unterwegs sein!
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