Autofahrer, die falsch parken oder die erlaubte beziehungsweise bezahlte Parkzeit überschreiten, müssen mit einem Knöllchen rechnen. Doch Vorsicht: Befindet sich auf dem Strafzettel ein QR-Code, könnte sich dahinter eine fiese Betrugsmasche verbergen.

Strafzettel mit gefälschten QR-Codes

QR-Codes begegnen uns im Alltag immer häufiger, etwa in Restaurants zur Anzeige der Speisekarte, beim Mieten von E-Rollern oder zum Bezahlen von Parktickets. Einfach den Quick Response Code mit der Handy-Kamera scannen, und schon führt ein Link zur hinterlegten Website.
Doch genau diese Einfachheit machen sich immer häufiger auch Kriminelle zunutze. Beim sogenannten Quishing – das Wort setzt sich zusammen aus QR und Phishing – erstellen Betrüger gefälschte QR-Codes, um ahnungslose User auf manipulierte Internetseiten zu locken und sensible Daten abzugreifen.
Auch Strafzettel sind zunehmend betroffen. In den USA sowie in Großbritannien tauchen aktuell offenbar vermehrt Fake-Knöllchen auf. Ein aufgedruckter QR-Code führt zu einer Seite, über die Autofahrer das vermeintliche Bußgeld bezahlen sollen.

Quishing: So schützen Sie sich vor gefährlichen QR-Codes

In Deutschland sind zwar noch nicht alle Strafzettel digitalisiert, doch einige Gemeinden setzen bereits auf QR-Codes. Um sich zu schützen, sollten Sie ausschließlich QR-Code-Scanner nutzen, nur vertrauenswürdige QR-Codes öffnen und unbedingt die Adressen der Internetseiten prüfen. Zudem können gute Antivirus-Apps vor Betrugsseiten warnen, auch wenn Sie diese über QR-Codes öffnen.