Warum hat das noch niemand gemacht?

Warum gab es das bisher nicht?

Selfmade Lego Go-Kart in Lebensgröße

Der Traum von Kindern und Erwachsenen wird Realität: Mit einem 3D-Drucker baut der Brite Matt Denton ein Lego Go-Kart in Lebensgröße – und es soll fahren können!
Besonders viele Teile hat dieser Lego-Bausatz nicht, riesig ist er trotzdem! Youtuber Matt Denton baut mit Hilfe eines 3D-Druckers Technic-Modelle im Megaformat. Seine neueste Kreation ist ein Go-Kart im Maßstab 8,43:1. Das Gefährt ist groß genug, um sich draufsetzen zu können, und soll in einem nächsten Schritt Elektromotor und Bremsen bekommen! Einfach war der Bau nicht.
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Hinterachse vom echten Go-Kart

Der Lego-Kart im CAD-Programm. Die Teile lassen sich drehen, skalieren und beliebig anpassen.

Der Go-Kart basiert auf dem Lego-Modell Nummer 1972 aus dem Jahr 1985. Hinter dem Projekt steckt mehr Arbeit, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Per CAD-Programm wurden die Einzelteile designt und dann 3D-gedruckt. Der Drucker kann nur Objekte bis zu einer bestimmten Größe produzieren. Manche Elemente musste Denton deshalb in zwei Schritten fertigen und dann mit Kleber und Schrauben zusammenfügen. Die Riesen-Bausteine lassen sich wie beim Original zusammenstecken. Für mehr Steifigkeit half Denton mit Kleber, Schrauben, Bolzen und Stahl nach. Einige Teile sind modifiziert, so kann die Lenkstange zum Beispiel nach Belieben verlängert werden. Für Hinterachse und Radnaben griff er zu echten Go-Kart-Teilen. Ein besonders schönes Detail ist die funktionierende Zahnstangenlenkung. Den Prozess im Detail zeigt das Video am Ende des Artikels!

Elektromotor soll drei PS leisten

Denton fertigte die Bausteine in Orange statt Blau, weil das Mega-Spielzeug auch abgesehen von der Größe nicht mehr ganz dem Original entspricht. Um einigermaßen bequem Platz zu finden, musste er den Rahmen verlängern und den Motornachbau im Heck weglassen. Fertig ist das Projekt noch nicht, sieht aber schon jetzt nach unendlich viel Spaß aus. Folgen werden laut Denton ein Go-Kart-Schalensitz, Bremsen und ein Elektromotor. Der wird vor der Hinterachse platziert und 2,2 kW (3 PS) leisten. Welche Art von Akku oder Batterien zum Einsatz kommen, sagt Denton noch nicht. Man darf auf jeden Fall auf die Fortsetzung gespannt sein!
So entsteht der Lego-Kart

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Stichworte:

Lego

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