Bereits im April 2024 sorgte ein autonom fahrendes Taxi der Google-Schwesterfirma Waymo für eine besorgniserregende Szene: Der Wagen wurde kurzerhand zum Geisterfahrer. Der angebliche Grund: Die eigentliche Spur war durch elektrische Einrad-Roller belegt, das Taxi wich zur Sicherheit weiträumig aus – und blieb dann eben eine Zeit lang auf der Gegenfahrbahn.

Autonomes Waymo-Taxi: Geisterfahrt an Baustelle

Im Juli 2024 gab es schon wieder eine Geisterfahrt. Wie das US-Nachrichtenportal "The Verge" berichtet, habe das Auto in Phoenix (US-Bundesstaat Arizona) laut Waymo die Fahrspur gewechselt, nachdem es auf "inkonsistente" Baustellenschilder gestoßen sei. Im Rahmen der Irrfahrt habe das Waymo-Taxi auch eine rote Ampel übersehen. Nachdem das Auto endlich geparkt hatte, habe ein Polizist mit Waymos Support sprechen können.

Das sagt Waymo zu dem Vorfall

Waymo-Sprecher Chris Bonelli konkretisierte gegenüber "The Verge" in einer E-Mail, das Fahrzeug sei auf die Gegenfahrbahn gefahren, als es "auf eine uneinheitliche Baustellenbeschilderung stieß". Es sei dadurch "daran gehindert worden, auf die richtige Spur zurückzufahren".
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Rund 30 Sekunden sei es auf der Gegenfahrbahn unterwegs gewesen. Als der Polizist hinter dem Auto herfuhr, habe es versucht, "die Kreuzung zu räumen". Bis es auf dem Parkplatz zur Verkehrskontrolle zum Stehen kam, sei ungefähr eine Minute vergangen. Wie "The Verge" berichtet, sei es theoretisch möglich, einem autonomen Wagen einen Strafzettel auszustellen. Allerdings müsse der letzten Endes an das Bertreiber-Unternehmen gehen.