Porsche hat in Goodwood den Porsche 963 vorgestellt – den Rennwagen, der in Zusammenarbeit mit Penske Motorsport künftig in den Kampf um Gesamtsiege bei den weltweit größten Langstrecken-Rennen geschickt werden soll.
Je zwei der Hybrid-Prototypen nach LMDh-Reglement werden ab 2023 in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (also auch in Le Mans) und der IMSA SportsCar Championship starten. Der 680 PS starke Sportwagen-Prototyp trägt die typischen Farben von Porsche im Motorsport: Weiß, Rot und Schwarz.
Der Porsche 963 basiert – wie vom LMDh-Reglement vorgegeben – auf einem Chassis der LMP2-Kategorie.

„Nach 7889 Testkilometern in der ersten Jahreshälfte 2022 sehen wir uns auf einem sehr guten Weg, allerdings gibt es bis zum Start der kommenden Saison auch noch einige Arbeit zu erledigen“, betont Thomas Laudenbach, Leiter Motorsport.
„Unser neuer Porsche 963 soll an die großen Erfolge legendärer Modelle wie 917, 935, 956, 962 oder 919 Hybrid anknüpfen. Ich bin sicher, dass wir im technischen Bereich bestens aufgestellt sein werden und auch auf Teamseite entsprechende Strukturen geschaffen haben, um im spannenden Wettbewerb zahlreicher Hersteller und verschiedener Konzepte siegfähig zu sein.“
Das offizielle Renndebüt des Porsche 963 soll im Januar 2023 bei den 24 Stunden von Daytona in den USA stattfinden. Die FIA WEC hat unterdessen die Türen für Testeinsätze im Rahmen der kommenden WM-Läufe dieses Jahres geöffnet. Porsche Penske Motorsport peilt eine mögliche Generalprobe außer Konkurrenz beim Saisonfinale in Bahrain im November an.
Das Design des neuen Porsche 963 orientiert sich an den siegreichen Klassikern 956 und 962 aus den 1980er-Jahren.

Für die Rennen in der Langstrecken-WM FIA WEC und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship stehen bereits jetzt die routinierten Werksfahrer Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark), André Lotterer (Deutschland), Laurens Vanthoor (Belgien), Matt Campbell (Australien), Mathieu Jaminet (Frankreich) sowie die beiden erfahrenen Sportwagen-Piloten Dane Cameron (USA) und Felipe Nasr (Brasilien) fest.
Der Porsche 963 basiert – wie vom LMDh-Reglement vorgegeben – auf einem Chassis der LMP2-Kategorie. Bei der neu entwickelten Fahrzeugbasis arbeitet Porsche mit dem kanadischen Hightech-Unternehmen Multimatic zusammen. Die Hybrid- Standardkomponenten steuern Bosch, Williams Advanced Engineering und Xtrac bei.
Das Herz des Antriebs bildet ein 4,6 Liter großer V8-Biturbo.

Das Herz des Antriebs bildet ein 4,6 Liter großer V8-Biturbo. Die Grundlagen des Motors stammen aus dem Hochleistungs-Hybrid-Sportwagen 918 Spyder. Seine DNA reicht bis zum Rennwagen RS Spyder zurück, mit dem Porsche und das Team Penske von 2005 bis 2008 Erfolge feierten.
Das Design des neuen Porsche 963 orientiert sich an den siegreichen Klassikern 956 und 962 aus den 1980er-Jahren. Am Heck bildet ein durchgehendes Leuchtband das markante Highlight der aktuellen Neunelfer-Generation 992 ab. Das Auto wird auch für Kundenteams verfügbar sein.


Von

ABMS
Bianca Garloff