WEC: Revolution in der LMP1
Neues Straßenauto-Aussehen

Toyota wird als einziges Werksteam in der LMP1 an Bord bleiben. Doch um neue Hersteller anzulocken, ist für 2020 eine Revolution geplant: Ein völlig neuer Look.
Bild: Hersteller
- Michael Zeitler
Kurios: Um den Gesamtsieg bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans will derzeit nur ein Hersteller fahren (Toyota), aber in der dritten Klasse, der GT-Pro-Kategorie steigt 2018 mit BMW der sechste Automobilkonzern ein. Natürlich ist die Technik dort weniger komplex, die Kosten niedriger als in der LMP1. Aber das allein ist nicht der Grund für die Stärke der GT-Szene. Dr. Frank-Steffen Waliser, Motorsportchef von Porsche, weiß: „Der Boom liegt auch daran, dass die GT-Rennautos so aussehen wie die Modelle auf der Straße, die von den Kunden auch gekauft werden. Die Identifizierung ist also eine ganz andere.“

Toyota bleibt in der WEC
Zumindest hat Toyota den Verbleib in der LMP1-Kategorie bestätigt. Die Japaner werden in der Super-Saison 2018/2019 wohl zwei Flitzer für die komplette Saison und drei für Le Mans 2018 einsetzen. Genaue Details sind aber noch nicht bekannt.
Die neuen Teams 2018: Überblick
Der Schritt zu völlig neuen LMP1-Autos dürfte vor allem die Privatteams hart treffen. Derzeit werden einige LMP1-Privat-Boliden entwickelt, unter anderem von BR Engineering, Ginetta, Oreca und ByKolles. Deren Business-Kalulationen sah den Einsatz der Fahrzeuge über mehrere Jahre vor.
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