WEC: Vorschau Austin
Erster Matchball für Porsche

Porsche könnte schon an diesem Wochenende den Titel in der LMP1-Klasse klarmachen. Über der Sportwagen-WM könnten indes dunkle Wolken aufziehen.
Bild: picture-alliance
- Michael Zeitler
In der LMP1-Topklasse der Sportwagen-WM herrscht Aufregung. Das fängt bei Porsche an. Mark Webber hat seinen Rücktritt zum Saisonende verkündet. Auch hinter Marc Lieb und Romain Dumas steht ein Fragezeichen. Möglicherweise stehen für 2017 also gleich drei Plätze beim besten LMP1-Team zur Verfügung.
Und dann könnten die Zuffenhausener schon in Fuji (Sonntag, 8.30 Uhr, Eurosport) vorzeitig den WM-Titel klarmachen. Marc Lieb, Romain Dumas und Neel Jani führen derzeit mit 37,5 Punkten Vorsprung. Nach Fuji stehen noch zwei Rennen aus. Baut das Trio den Vorsprung auf 50 Zähler aus, sind sie durch.
Dass Porsche in der WM so weit vorne liegt, verdanken sie auch dem Pech von Audi. André Lotterer, Audi-Werkspilot, beschwert sich: „Wir hatten jetzt drei Mal in Folge Pech mit den Gelbphasen.“ Hintergrund: Wer bei Gelbphasen zum Service an die Box kommt, der verliert weniger Zeit. Porsche hatte mit ihren Boxenstopp-Timings zuletzt viel Glück. Jetzt wird diskutiert, ob künftig die Boxengasse während Gelbphasen geschlossen bleiben sollte.

Das Rebellion-Team bestreitet nur noch drei LMP1-Rennen
Und jetzt auch noch das: Gerüchte verdichten sich, dass schon Ende 2017 auch Audi aus der WEC aussteigen könnte. Dann würde das Feld auf nur noch fünf LMP1 schrumpfen. Es besteht also dringend Handlungsbedarf.
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