Wenn sich der Sommer dem Ende neigt, müssen Autofahrer deutlich mehr Vorsicht walten lassen. Neben vermehrtem Niederschlag kommen im Herbst noch weitere Gefahrenquellen wie Sichtverschlechterung durch Nebel, aber auch Wildunfälle hinzu.

Um für die Wintermonate vorzusorgen, sind nun wieder vermehrt Rehe, Wildschweine und andere Tiere auf Nahrungssuche. Dabei überqueren sie nicht selten auch rege befahrene Straßen und sind eine ernstzunehmende Gefahr für Autofahrer. Kommt es zu einem Wildunfall können sich die meisten Autofahrer auf ihre KFZ-Versicherungen verlassen. Wildunfälle sind aber bei weitem nicht in jeder Versicherung abgedeckt. Gerade für diejenigen Fahrzeughalter, die in ländlichen Gebieten wohnen, kann sich ein KFZ-Versicherungsvergleich also lohnen.

Wildunfälle lassen sich durch eine vorausschauende Fahrweise oft vermeiden. Autofahrer sollten insbesondere an Waldrändern und Lichtungen entsprechend vorsichtig fahren und da Tempo lieber etwas reduzieren. Wer nachts fährt, sollte stets das Fernlicht einschalten. Falls sich dennoch ein Tier auf die Fahrbahn verirrt, sollten Autofahrer nach Möglichkeit sofort kontrolliert abbremsen, das Fernlicht ausschalten und mehrmals hupen, bis sich das Wild wieder von der Straße entfernt.

Im Falle eines Wildunfalls sollten Fahrzeughalter sofort die Polizei verständigen. Verletzte Tiere können später von zuständigen Jägern im Wald aufgespürt werden. Autofahrer dürfen Wild niemals selbstständig ins Auto laden und abtransportieren.

Sofern sich Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung und andere geltende Sicherheitsvorschriften halten, haften die meisten Versicherungsanbieter für Schäden am Fahrzeug. Für den Wildschaden haften Versicherte nur dann, wenn sie den Unfall durch Fahrlässigkeit verursacht haben. Wer seine Versicherung kündigen oder seine Versicherung wechseln möchte, findet im KFZ-Versicherungsvergleich eine praktische Übersicht maßgeschneiderter Policen.