Wohnmobil-Neuheiten: Corigon T 750 LQ, CV 60 D, T70 und T 700
Hymer bringt neue Marke für preisbewusste Camper

– Corigon ergänzt das Hymer-Portfolio um eine neue Marke für preisbewusste Camper mit Fokus auf bewährte Technik und funktionales Design. Alle Infos!
Bild: Bernd Hanselmann
Manchmal gibt es Lücken, die kaum zu vermuten waren. Doch die Marktstrategen der Erwin Hymer Gruppe glauben, noch eine entdeckt zu haben: Die preisbewussten Konservativen schienen bislang noch nicht mit einem adäquaten Portfolio versorgt zu sein. Für sie kommt eine neue Marke, die auf den Namen Corigon hört.
Hinter dem Kunstwort verschmelzen zwei Schlüsselbegriffe. Das englische Wort Core steht für den Kern, das Go on symbolisiert das Weitermachen. Kurz gesagt: Corigon will nicht revolutionär sein, nicht hip, nicht sportlich, nicht auffällig.
Attraktive Preise das Ziel
Die Hymer-Gruppe möchte beweisen, dass routinierte, zuverlässige Qualität und praktikable Lösungen auch heute noch (oder wieder) zu attraktiven Preisen möglich sind. Der Beweis: Die Corigon-Palette startet bereits bei 55.499 Euro und somit sehr deutlich unterhalb der wichtigen 60.000-Euro-Grenze.

Über der Lounge-Sitzgruppe findet im T 750 LQ auf Wunsch ein Hubbett Platz.
Bild: Bernd Hanselmann
Wie das geht? Die Zauberwörter heißen Synergie und Diversifikation. Corigon erspart sich die Entwicklung eigener Grundrisse und nutzt die, die sich bei den Konzernmarken Carado, Etrusco oder Sunlight bewähren. Doch mit dem eigenen Design und Konfigurationen entsteht dennoch eine neue Produktreihe samt Marke.
Kastenwagen und Teilintegrierten gehören zum Portfolio
Wie wichtig der Erwin Hymer Gruppe das Projekt ist, zeigt das hohe Momentum beim Start. Wenn Corigon sein offizielles Debüt auf dem Caravan Salon feiert, wird bereits ein Portfolio aus Kastenwagen und Teilintegrierten zur Verfügung stehen. Was es nicht gibt: Alkoven und vollintegrierte Modelle. Sie passen nicht so recht zur Zielgruppe.
Die Palette startet mit drei Camper-Vans auf Fiat Ducato. Neben einer 5,40-Meter-Variante sind zwei sechs Meter lange Fahrzeuge im Angebot, mit cleveren Raumlösungen und einem Ambiente, das etablierte Ansprüche erfüllt und betont, dass Corigon trotz der klaren Preisansage bei der Ausstattung nicht knausert. Ein 84-Liter-Kompressorkühlschrank ist Standard, ebenso Heckfenster, Isofix und 16-Zoll-Alus. Ein Aufstelldach ist als Option bestellbar.

Nur 2,14 Meter breit ist der schlanke Corigon TS 70 LS auf Ford Transit. Die vordere Dachhaube ist optional, dafür liegt der Basispreis bei nur 57.990 Euro.
Bild: Bernd Hanselmann
Dass kaum Wesentliches an Bord fehlt, gilt auch für die Spielarten, die sich die Corigon-Macher für das Feld der Teilintegrierten ausgedacht haben. Verschiedene Pure- und Advanced-Varianten setzen sie mit dem Fiat Ducato um. Zum Startpreis von 59.999 Euro bieten die Pure-Modelle viel Raum, ein Schwenkbad und einen mit 135 Litern betont großen Kühlschrank. Die Modelle gibt es in Längen von 6,95 und 7,40 Metern, die nochmals üppiger ausgestatteten Advanced-Versionen sind ab 67.990 Euro gelistet. Zeitgemäß setzt Corigon auch auf Slim-Teilintegrierte. Die nur 2,14 Meter breiten TS 70 S und TS 70 LS basieren auf dem automotiven Ford Transit und starten bei interessanten 57.990 Euro.
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