Für Coronel, der das Eröffnungsrennen auf dem rund drei Kilometer langen Stadtkurs in Marrakesch für sich entschied, war es der erste Sieg seit Japan 2013 – damals noch im BMW 320 TC, jetzt im Chevrolet RML Cruze TC1. Der Niederländer profitierte dabei nicht nur von der umgedrehten Startaufstellung der besten zehn Quali-Fahrer für Rennen eins, sondern auch von diversen Kollisionen. Pole-Mann James Thompson etwa wurde von Hugo Valente abgeräumt.
Coronel
Tom Coronel durfte seinen Erfolg bejubeln
Obwohl im zweiten Rennen Regen einsetzte, blieb es dort weniger chaotisch. Honda feierte einen Dreifachsieg mit Ex-Champion Rob Huff vor Norbert Michaelisz und Tiago Monteiro. Weltmeister José María López konnte sich mit seinem Citroën C-Elysée zwar zwischenzeitlich an Monteiro vorbeiquetschen, fiel aber nach einem Fahrfehler wieder zurück.
Gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT erklärt er: „Hier auf dem engen Straßenkurs mit den langsamen Kurven schadet uns das Zusatzgewicht zum Performance-Ausgleich zwischen den Herstellern viel mehr als anderswo. Das hat es unglaublich schwierig gemacht.“
Honda
Honda sicherte sich im zweiten Rennen den Sieg
Hintergrund: Zu den 1100 Kilogramm Fahrzeuggewicht musste Citroën in Marokko 80 Kilo zuladen, Honda aber nur deren 40. Trotzdem hat López die Tabellenführung ausbauen können: Mit 14 Punkten mehr als Tiago Monteiro auf dem Konto ist sein Vorsprung aber nach wie vor sehr klein. Lokalmatador Mehdi Bennani litt ebenfalls unter den Zusatzgewichten für den französischen Hersteller und kam über die Plätze neun und acht nicht hinaus.