WTCC: Münnich holt Huff
Deutsches Team auf Titeljagd

Der Rückzug des Citroën-Werksteams ist eine Chance für Privat-Rennställe wie dem von René Münnich. Mit Citroën-Kundenautos und Ex-Meister Rob Huff.
Bild: Picture-alliance
- Michael Zeitler
Ein deutsches Team greift 2017 nach dem Titel in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft! Münnich Motorsport hat sich von Citroën einen C-Elysee gekauft und sich fahrerisch mit dem Ex-Weltmeister Rob Huff verstärkt. Mit dieser Kombination sieht man sich als Titelkandidat. Huff erklärt: „Als Teambesitzer René Münnich mir seine Idee vorgestellt hat, mit der Kombination Huff/Münnich/Citroën 2017 um die Fahrerweltmeisterschaft zu kämpfen, konnte ich nicht nein sagen.“
Revolution 2017: WTCC mit Joker-Runden?
Die Citroën-Fahrzeuge dominierten in den vergangenen drei Jahren die WTCC nach Belieben, das Werksteam hat sich Ende 2016 allerdings zurückgezogen und ist in die Rallye-WM gewechselt. Doch die Autos werden an Kundenteams weitergegeben. Sébastien Loeb Racing wird ebenfalls weiterhin auf Citroëns setzen. Mit Tom Chilton ist ein Fahrer auch schon fix.

Rob Huff will seinen zweiten WM-Titel
Neben Citroën zieht sich auch Lada aus der WTCC zurück. Entgegen den ersten Plänen sollen die Fahrzeuge nun aber doch 2017 weiterhin eingesetzt werden. WTCC-Routinier Gabriele Tarquini hofft so auf einen Verbleib in der WTCC. Um das Feld aufzufüllen sind 2017 auch TCR-Rennwagen in einer zweiten Klasse gestattet.
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