WTCC-Tourenwagen-WM
Seat und Muller sind die Champions

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Beim Saisonfinale der WTCC feierte Seat-Werksfahrer Yvan Muller den WM-Titel und Chevrolet einen Doppelsieg. Nur BMW gewann erstmals in der fünfjährigen Historie der Tourenwagen-WM nichts.
Der Franzose Yvan Muller ist neuer Tourenwagen-Weltmeister. Dem Seat-Piloten genügten beim Saisonfinale in Macau ein dritter und ein zweiter Platz, um sich erstmals den Titel zu sichern. Muller löste damit den britischen Serien-Champion Andy Priaulx ab. Nach drei Titeln in Folge musste sich der BMW-Pilot 2008 mit dem vierten Gesamtrang begnügen. Als Trost blieben Priaulx die Plätze zwei und drei in den beiden Tageswertungen am Sonntag (16. November 2008). Da Seat mit 326 Punkten auch in der Hersteller-Wertung vor BMW (274) triumphierte, gingen die Weiß-Blauen erstmals völlig leer aus. Enttäuschend verlief die Saison auch für den einzigen deutschen Werksfahrer. Jörg Müller (Hückelhoven) musste sich mit dem siebten WM-Platz (60 Punkte) begnügen.

Zum Abschluss konnte sich Chevrolet über einen Doppelsieg freuen. Der Schweizer Alain Menu setzte sich im ersten Rennen nach neun Runden in 23:10,903 Minuten mit 0,523 Sekunden Vorsprung vor Priaulx und dessen WM-Nachfolger Muller durch. Menus Marken- und Teamkollege Robert Huff (Großbritannien) gewann danach in 23:23,216 Minuten den zweiten Lauf. Muller setzte sich nach insgesamt 24 Rennen mit 114 Punkten überlegen vor seinem italienischen Markenkollegen Gabriele Tarquini (88) und Huff (87) durch. Priaulx holte 81 Zähler. "Glückwunsch an Yvan Muller. Es ist eine Ehre für mich, die Krone in den Händen eines Weltklasse-Fahrers zu sehen", sagte der entthronte Titelverteidiger.
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