VW Golf 2 Rallye G60: Klassiker des Tages
Das heiße Homologationsmodell VW Golf 2 Rallye
1989 bis 1991 fuhr VW mit dem Golf 2 im Rallyesport. Dafür brauchte es ein Modell zur Homologation, den Rallye-Golf. Heute unser Klassiker des Tages!
VW hat den Golf 2 Rallye von 1989 bis 1991 in Brüssel 5000-mal vom Band laufen lassen. Der Grund: Die Wolfsburger fuhren mit dem Golf 2 damals in verschiedenen Rallye-Meisterschaften und brauchten ein Homologationsmodell für die Straße.
Sein Motor mit Spirallader und seine einzigartig verspoilerte Optik machen den Rallye-Golf heute zum gesuchten Sammlerstück.
Weil ein Kräftemessen mit der Rallye-Konkurrenz mit mehr als 1800 Kubikzentimeter Hubraum aussichtslos gewesen wäre, begrenzte VW den Hubraum auf 1760 ccm. Das Weniger an Leistung kompensierten die Wolfsburger mit einem größeren Ladeluftkühler.
GTI-Motor plus G-Lader ergibt Rallye-Golf
Inklusive G-Lader leistet das Aggregat des Sondermodells Rallye-Golf schließlich 160 PS. Eine Sonder-Sonderserie von zwölf Autos baute VW Motorsport: Diese Rallye-Gölfe haben den 1,8-Liter-Sechzehnventiler mit G60-Lader unter der Haube und bringen es auf 210 PS.

Das entscheidende Detail: Dank G-Lader bringen es die Motoren des Rallye-Golf auf 160 bzw. 210 PS.
Bild: Roman Raetzke
Zur hohen Leistung gesellen sich ein Sportfahrwerk, VWs Allradantrieb syncro und ABS. Nach dem Weltmeistertitel 1986 für den "normalen" Rallye-Zweier folgte 1991 der deutsche Rallye-Meistertitel für Erwin Weber und Manfred Hiemer auf ihrem Gruppe-A-Rallye-Golf.
Als krassester Vertreter der Baureihe dürfte aber der 1987er Pikes-Peak-Golf von "Jochi" Kleint mit zwei Motoren durchgehen (Video oben).
Beim Rallye-Golf trifft wildes Äußeres auf umfangreiche Ausstattung
Neben seinem Äußeren mit breiten Kotflügeln und ebensolchen Seitenteilen, Schwellerverstärkungen, einem in Wagenfarbe lackierten Grill und den eckigen Jetta-Scheinwerfern begeistert der Rallye-Golf auf den zweiten Blick mit ordentlich Ausstattung: Servolenkung, Aluräder, elektrisch verstellbare Außenspiegel und elektrisch verstellbare Recaros sind nur einige Punkte einer langen Liste von interessanten Dingen, die den Alltag hinter dem Lenkrad des heißen VW angenehm machen.

Optisch machte der Rallye-Golf mit verbreiterten Kotflügeln und Schwellern auf dicke Hose.
Bild: Roman Raetzke
Noch mehr als nach dem "einfachen" Rallye-Golf lecken sich Fans die Finger nach den nur 50 Exemplare ohne Schiebedach oder nach einem der besonders raren Autos mit dem sogenannten Digifiz-Cockpit mit digitalen Anzeigen.
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