
Audi Q9
Generation 1
: ab 2026Alle Infos zum Modell
Audi denkt groß und bringt zum ersten Mal einen Q9! Damit schließt Audi eine Lücke im eigenen Programm: BMW und Mercedes verdienen mit X7 und GLS längst Geld in der SUV-Luxusklasse. Audi hörte bisher beim Q7 auf.
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Vorstellung
Vorstellung

Zum ersten Mal ein Neuner bei Audi
Um bei den Großen mitzuspielen, braucht der Q9 vor allem viel Komfort. Das weiß auch Audi. Darum ist das Auto mit elektrisch aufschwingenden (und schließenden) Türen, einem XXL-Glas-Schiebedach mit Beleuchtung und optionalen Business-Sitzen in Reihe zwei ausgestattet. Und natürlich viel Platz. Darum war man bei den Abmessungen besonders großzügig – Länge: 5,31 Meter.
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- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung

Update29.07.2026
Preis
Preis
Update29.07.2026

Der Q9 knackt die 100.000-Euro-Marke
Mit der Premiere des Q9 kennen wir nun auch den Preis. Bei 108.400 Euro geht's los. Dafür bekommt man den 299 PS starken V6-Diesel mit Mildhybridunterstützung. Er ist auch der einzige Motor, den Audi in Deutschland anbietet. Ein S-Modell wird es auch geben, aber nur in den USA. Ab November 2026 steht der Q9 bei den Händlern.
Aktuelle Listenpreise
Hier finden Sie die Preise zu allen neu verfügbaren Fahrzeugen.
Stand: 16. August 2026
Aufbauart: SUV
Diesel
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Q9 SUV TDI quattro 220 kW tiptronic
299 PS
108.400 €
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- Ausstattung

Update29.07.2026
Design
Design
Update29.07.2026

Hier ist alles eine Nummer größer
Optisch ist klar, wo der Q9 die größten Chancen hat – in den USA. Dort wird es vermutlich auch einfacher mit der Parkplatzsuche, denn das Auto toppt mit 5,31 Meter Länge die deutschen Konkurrenten Mercedes GLS und BMW X7. In der Breite misst der Audi 2,21 Meter, dazu ist er 1,81 Meter hoch und bietet 3,14 Meter Radstand.
Angesichts solcher Dimensionen dürfte jedem klar sein, dass beim Q9 alles eine Nummer größer ist. Es wundert also kaum, dass die OLED-Rückleuchten die größten bei Audi sind. Natürlich mit 3D-Signatur, das kennen wir aber schon von anderen Modellen. Dazu gibt es ein durchgehendes Lichtband und ein beleuchtetes Logo hinten. Das Kennzeichen trägt der Q9 in der Schürze, auf der Kofferraumklappe wäre aber noch Platz gewesen.

Die beleuchteten Streifen auf dem Grill wirken in der Realität weniger wuchtig, als es die Fotos vermuten lassen.
Bild: AUDI AG
Der Singleframe ist beleuchtet
Vorn ist das in Deutschland nicht zugelassen. Im Studio leistete uns ein US-Modell Gesellschaft, da ist das erlaubt. Die Front dominieren ein riesiger Singleframe-Grill und zweigeteilte Scheinwerfer. Der Grill ist, der Mode entsprechend, beleuchtet. In der "advanced"-Ausstattung mit senkrechten Lichtbändern, die ein wenig an überdimensionierte Nadelstreifen erinnern. Die "S line" hat hinterleuchtete Waben.
Die Blinker werden, wie schon beim Q7, zusätzlich auf die Straße projiziert. Ein so großes Auto benötigt natürlich entsprechende Räder. Die sind bis zu 23 Zoll groß.
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Antrieb
Antrieb
Update29.07.2026

Einziger Motor ist ein Diesel
Was verbirgt sich unter der Haube? Ein Dreiliter-V6-Diesel. Der leistet 299 PS und liefert 630 Nm Drehmoment. Ganz ohne Elektrifizierung kommt der Antrieb nicht, es handelt sich um einen Mildhybrid. Der liefert kurzzeitig noch einmal 24 PS und 360 Nm dazu.
Das Schalten übernimmt eine Achtstufen-Tiptronic, selbstverständlich ist das Flaggschiff ein quattro. Wer Audis Oeuvre aufmerksam verfolgt, dem wird dieser Antrieb bekannt vorkommen. Er steckt auch im kleinen Bruder Q7.
Weitere Informationen finden Sie unter Alle Daten & Varianten.
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Ausstattung
Ausstattung

Innenraum: aktuelles Audi-Cockpit
Den Aufbau des Cockpits kennen wir bereits von aktuellen Audi-Modellen. Digitales Cockpit und Zentralbildschirm sind auf einer Ebene untergebracht, auf dem sogenannten Curved Display. Das ist leicht zum Fahrer gebogen und nimmt außen die Form des Singleframe-Grills auf. Selbstverständlich bekommt auch der Beifahrer seinen eigenen Bildschirm. Netterweise ist der genauso groß wie der Screen für die Instrumente: 12,3 Zoll. In der Mitte sind es 14,5 Zoll.

Die Materialauswahl reicht von Alpakawolle bis zum bekannten Feinnappaleder.
Bild: AUDI AG
So ist auch das Feld für die Klimabedienung nicht mehr separat am Armaturenbrett zu finden. Stattdessen gibt es Touchflächen unterhalb des Infotainmentbildschirms. Erfreulicherweise bleibt ein klassisches Drehrad für die Lautstärke auf der Mittelkonsole erhalten.
Mit sechs oder sieben Sitzen
Audi bringt den Q9 serienmäßig als Siebensitzer. Man kann ihn aber auch Sechssitzer bestellen. Die zweite Reihe bilden dann zwei Businesssitze.

Über Platzmangel kann man sich hinten – gerade in der Konfiguration mit den beiden Einzelsitzen – in keine Richtung beklagen.
Bild: AUDI AG
In Reihe drei ist nach oben ebenfalls viel Luft, nach vorn ist man auf die Gunst seines Vordermanns angewiesen. Und: Da die Schiene der zweiten Reihe genau dort angebracht ist, wo man seinen inneren Fuß platzieren möchte, müssen Erwachsene etwas breitbeinig sitzen oder leicht nach außen verdreht. Laut Audi sind die Plätze aber vor allem für Kinder gedacht.
Sogar die Türen schwingen elektrisch auf
Typisch für diese Klasse geht fast alles elektrisch. Die Sitze umklappen? Elektrisch. Türen öffnen oder schließen? Elektrisch. Und das nicht nur ein Stück, sondern komplett! Sollte dabei etwas – oder jemand – im Weg sein, stoppt die Hinderniserkennung den Vorgang. Das gilt sowohl, wenn man nah an einem Poller parkt, als auch bei einem nahenden Radfahrer oder Auto.

Sogar in Reihe drei ist zu den Seiten und nach oben mehr als ausreichend Platz. Die Beinfreiheit bestimmt der Vordermann.
Bild: AUDI AG
Elektrisch funktioniert selbstverständlich auch das XXL-Schiebedach des SUV. Rund 1,5 Quadratmeter nimmt das ein. Brennt die Sonne zu sehr auf den Scheitel, wird es auf Knopfdruck zu Milchglas. Dabei kann man neun (!) einzelne Segmente einstellen. Audi verspricht, dass die Funktion das klassische Rollo ersetzt. In der Topausstattung ist dieses Dach dann auch noch beleuchtet. In 30 Farben – passend zum Ambientelicht.
Als SUV muss das Auto selbstverständlich auch praktisch sein. Darum können Fahrer und Beifahrer ihre Handys in der Mittelkonsole gleichzeitig induktiv laden. Darüber hinaus gibt es USB-C-Steckplätze mit Schnellladefunktion. Beim Siebensitzer passen drei Kindersitze nebeneinander auf die Rückbank. Im Kofferraum gibt es zur Ladungssicherung seitlich Schienen. Und zu jedem Q9 gibt's einen Dachträger dazu.
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Neben der schieren Größe will Audi die Kunden vor allem mit Komfort beeindrucken.
Fazit
von Katharina Berndt
Der Q9 ist genau das geworden, was Audi bislang gefehlt hat: ein echtes Luxus-SUV im XXL-Format. Größer als BMW X7 und Mercedes GLS, vollgepackt mit Komfort und Technik und mit Preisen jenseits der 100.000-Euro-Marke richtet sich das neue Flaggschiff vor allem an Käufer, denen der Q7 längst nicht mehr reicht.
Technische Daten im Überblick
Hier finden Sie die wichtigsten Daten zu allen neu verfügbaren
Fahrzeugen
Listenpreis
- 108.400 €
Leistung
- 299 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 240 km/h
Hubraum
- 2.967 cm3
Verbrauch (kombiniert)
- 7,4 l/100 km
0 – 100 km/h
- 6,5 s
Kofferraumvolumen
- 684 – 2.308 l
Anhängelast
- 750 – 3.500 kg
Alle Daten & Varianten

Audi Q9 1, SUV
Bauzeitraum: seit 07/2026
1 Kraftstoffart
Diesel
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
Q9 SUV TDI quattro 220 kW tiptronic seit 07/2026
299 PS
6,5 s
7,4 l/100 km
108.400 €
Audi Q9
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Audi Q9 Bilder
Diese Reise wurde unterstützt von Audi. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
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Audi Q9

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Audi denkt groß und bringt zum ersten Mal einen Q9! Damit schließt Audi eine Lücke im eigenen Programm: BMW und Mercedes verdienen mit X7 und GLS längst Geld in der SUV-Luxusklasse. Audi hörte bisher beim Q7 auf.
Bild: AUDI AG

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Optisch ist klar, wo der Q9 die größten Chancen hat – in den USA. Dort wird es vermutlich auch einfacher mit der Parkplatzsuche, denn das Auto toppt mit 5,31 Meter Länge die deutschen Konkurrenten Mercedes GLS und BMW X7. In der Breite misst der Audi 2,21 Meter, dazu ist er 1,81 Meter hoch und bietet 3,14 Meter Radstand.
Bild: AUDI AG

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Angesichts solcher Dimensionen dürfte jedem klar sein, dass beim Q9 alles eine Nummer größer ist. Es wundert also kaum, dass die OLED-Rückleuchten die größten bei Audi sind. Natürlich mit 3D-Signatur, das kennen wir aber schon von anderen Modellen.
Bild: AUDI AG

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Dazu gibt es ein durchgehendes Lichtband und ein beleuchtetes Logo hinten. Das Kennzeichen trägt der Q9 in der Schürze, auf der Kofferraumklappe wäre aber noch Platz gewesen.
Bild: AUDI AG

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Vorn ist das in Deutschland nicht zugelassen. Im Studio leistete uns ein US-Modell Gesellschaft, da ist das erlaubt. Die Front dominieren ein riesiger Singleframe-Grill und zweigeteilte Scheinwerfer.
Bild: AUDI AG

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Der Grill ist, der Mode entsprechend, beleuchtet. In der "advanced"-Ausstattung (Bild) mit senkrechten Lichtbändern, die ein wenig an überdimensionierte Nadelstreifen erinnern. Die "S line" hat hinterleuchtete Waben.
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Den Aufbau des Cockpits kennen wir bereits von aktuellen Audi-Modellen. Digitales Cockpit und Zentralbildschirm sind auf einer Ebene untergebracht, auf dem ...
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... sogenannten Curved Display. Das ist leicht zum Fahrer gebogen und nimmt außen die Form des Singleframe-Grills auf.
Bild: AUDI AG

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Selbstverständlich bekommt auch der Beifahrer seinen eigenen Bildschirm. Netterweise ist der genauso groß wie der Screen für die Instrumente: 12,3 Zoll. In der Mitte sind es 14,5 Zoll.
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Wie zuerst beim Audi Q3 ist auch beim Q9 die Fahrstufenwahl nicht mehr auf der Mittelkonsole zu finden. Sie ist rechts am Lenkrad untergebracht. Das trägt dazu bei, dass der Innenraum sehr aufgeräumt wirkt.
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So ist auch das Feld für die Klimabedienung nicht mehr separat am Armaturenbrett zu finden. Stattdessen gibt es Touchflächen unterhalb des Infotainmentbildschirms. Erfreulicherweise bleibt ein klassisches Drehrad für die Lautstärke auf der Mittelkonsole erhalten.
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Audi bringt den Q9 serienmäßig als Siebensitzer. Man kann ihn aber auch Sechssitzer bestellen. Die zweite Reihe bilden dann zwei Business-Sitze.
Bild: AUDI AG

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Über Platzmangel kann man sich gerade mit den beiden Einzelsitzen hinten in keine Richtung beklagen. In Reihe drei ist nach oben ebenfalls viel Luft, nach vorn ist man auf die Gunst seines Vordermanns angewiesen.
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Und: Da die Schiene der zweiten Reihe genau dort angebracht ist, wo man seinen inneren Fuß platzieren möchte, müssen Erwachsene etwas breitbeinig sitzen oder leicht nach außen verdreht. Laut Audi sind die Plätze aber vor allem für Kinder gedacht.
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Typisch für diese Klasse geht fast alles elektrisch. Die Sitze umklappen? Elektrisch. Türen öffnen oder schließen? Elektrisch. Und das nicht nur ein Stück, sondern komplett! Sollte dabei etwas – oder jemand – im Weg sein, stoppt die Hinderniserkennung den Vorgang.
Bild: AUDI AG

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Als SUV muss das Auto selbstverständlich auch praktisch sein. Darum können Fahrer und Beifahrer ihre Handys in der Mittelkonsole gleichzeitig induktiv laden. Darüber hinaus gibt es USB-C-Steckplätze mit Schnellladefunktion.
Bild: AUDI AG

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Die Blinker werden, wie schon beim Q7, zusätzlich auf die Straße projiziert. Ein so großes Auto benötigt natürlich entsprechende Räder. Die sind bis zu 23 Zoll groß.
Bild: AUDI AG

18/19
Beim Siebensitzer passen drei Kindersitze nebeneinander auf die Rückbank. Im Kofferraum gibt es zur Ladungssicherung seitlich Schienen. Und zu jedem Q9 gibt's einen Dachträger dazu.
Bild: AUDI AG

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Und was verbirgt sich unter der Haube? Ein Dreiliter-V6-Diesel. Der leistet 299 PS und liefert 630 Nm Drehmoment. Ganz ohne Elektrifizierung kommt der Antrieb nicht, es handelt sich um einen Mildhybrid. Der liefert kurzzeitig noch einmal 24 PS und 360 Nm dazu. Das Schalten übernimmt eine Achtstufen-Tiptronic, selbstverständlich ist das Flaggschiff ein quattro.
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