
Polestar Polestar 5
Generation 1
: seit 2025Gefällt uns
- Großzügiges Platzangebot
- Komfortfeatures im Fond
- Ausbalanciertes Fahrwerk
Gefällt uns nicht
- Hoher Preis
- Head-up-Display ist stark von der Sitzposition abhängig
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Auf dem Goodwood Festival of Speed 2021 hatte Polestar erstmals einen frühen Prototyp des Polestar 5 gezeigt.
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Vorstellung
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Serienversion lässt vier Jahre auf sich warten
Auf dem Goodwood Festival of Speed 2021 hatte Polestar erstmals einen frühen Prototyp des Polestar 5 gezeigt.
Ab sofort ist der elektrische GT in 24 der 28 globalen Märkten bestellbar und soll ein ernst zu nehmender Gegner für Porsche Taycan und Tesla Model S werden.
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Preis
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Basispreis knapp unter 120.000 Euro
Mit dem Bestellstart nennt Polestar auch die Preise für den neuen Polestar 5: In der Basisversion (Polestar 5 Dual Motor) startet das E-Auto bei 118.600 Euro, für die Performance-Variante werden mindestens 141.600 Euro fällig. Damit ist der Polestar 5 in der Einstiegsversion rund 16.000 Euro teurer als ein Porsche Taycan, bietet mit 748 PS jedoch fast doppelt so viel Leistung wie der Basis-Taycan mit 408 PS.
Mit vergleichbarer Motorisierung positioniert sich die Basisversion als Konkurrent des Porsche Taycan GTS, der auf bis zu 700 PS kommt – und mit 148.800 Euro deutlich teurer ist als der Polestar. Der Polestar 5 Performance wiederum unterbietet sogar den ähnlich starken Taycan Turbo mit 650 kW (884 PS) um rund 35.600 Euro. Beim Preis sichert sich der Schwede damit die Pole-Position.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 24. Mai 2026
Aufbauart: Limousine
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Polestar 5 Dual motor, Launch edition
749 PS
118.600 €
Polestar 5 Performance, Launch edition
884 PS
141.600 €
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Design
Design

Mischung aus klassischen Außenspiegeln und Kameras
Der neue Polestar 5 kommt mit einem großen Panoramadach und einer charakteristischen Rückleuchtensignatur – typisch für die Marke.

Ein riesiges Panoramadach mit über zwei Metern Länge sorgt für eine gute Lichtdurchflutung.
Bild: Polestar
Die Front mit der Polestar-typischen Pixel-LED-Lichtsignatur ist sehr tief und erinnert deutlich an den Polestar Precept. Polestar gibt einen cw-Wert von nur 0,24 für die 1,42 Meter hohe Limousine an. Eine schmale Verkleidung am Schweller soll das Profil optisch zusätzlich strecken und die Höhe weiter reduzieren.
Die weit nach hinten gezogene Dachlinie ist so konzipiert, dass sie den Passagieren im Fond möglichst viel Kopffreiheit bietet und zugleich für eine sportliche Silhouette sorgt. Ein besonderes Merkmal am Heck ist der Verzicht auf eine Heckscheibe, wie wir ihn bereits vom Polestar 4 kennen. Stattdessen übernehmen Kameras den Rundumblick.
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Antrieb
Antrieb

Zwei Antriebe und bis zu 670 Kilometer Reichweite
Der Polestar 5 wird in zwei Antriebsvarianten angeboten – jeweils mit zwei Elektromotoren. Den Einstieg markiert der Polestar 5 Dual Motor mit 550 kW (748 PS) und einem maximalen Drehmoment von 812 Nm. Laut Hersteller sprintet er in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt.
Der 112-kWh-Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 670 Kilometern nach WLTP. Die stärkere Performance-Variante kommt auf bis zu 565 Kilometer (WLTP) – bietet dafür aber mehr Punch: 650 kW (884 PS) und 1015 Nm Drehmoment.

Mit seiner 800-Volt-Systemarchitektur soll eine maximale Ladeleistung von 350 Kilowatt drin sein.
Bild: Polestar
Wer die Leistung regelmäßig abruft, dürfte die Reichweite spürbar schrumpfen sehen. Dank 800-Volt-Architektur ist der Akku jedoch schnell wieder gefüllt: Der Ladehub von 10 auf 80 Prozent soll rund 22 Minuten dauern. Die Ladeleistung von bis zu 350 Kilowatt ist zwar kein Bestwert, aber durchaus konkurrenzfähig – ein Porsche Taycan lädt auch nicht schneller.
Die technischen Daten auf einen Blick
Polestar 5 Dual Motor | Polestar 5 Performance | |
|---|---|---|
Motor | E-Motor vorne + hinten | E-Motor vorne + hinten |
Leistung | 748 PS (550 kW) | 884 PS (650 kW) |
max. Drehmoment | 812 Nm | 1015 Nm |
Antrieb | Allrad | Allrad |
Getriebe | Eingang-Automatik | Eingang-Automatik |
0–100 km/h | 3,9 s | 3,2 s |
Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h | 250 km/h |
Batteriekapazität (brutto) | 112 kWh | 112 kWh |
Reichweite* | 678 km | 558 km |
Verbrauch* | 17,8–18,3 kWh/100 km | 21,2 kWh/100 km |
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Ausstattung
Ausstattung

Polestar 5 ist als Viersitzer konzipiert
Im Innenraum wird der elektrische GT als sogenannter 4+1-Sitzer angeboten, die Limousine ist aber vor allem als Viersitzer konzipiert. Auf der heruntergeklappten Mittelarmlehne im Fond können die Passagiere die Klimaanlage, Sitzheizung, Belüftung und die Massagefunktionen steuern. Die Rücksitze folgen der gleichen Formensprache wie die Recaro-Vordersitze und können für mehr Komfort individuell eingestellt werden. Durch Hochklappen der Mittelarmlehne entsteht ein fünfter Sitzplatz, dessen versetzte Anordnung mehr Schulterfreiheit bieten soll.

Der Innenraum ist Polestar-typisch reduziert, hell und aufgeräumt. Hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung sorgen für Premium-Feeling.
Bild: Polestar
Der Innenraum ist Polestar-typisch reduziert und aufgeräumt. Hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung sorgen für Premium-Feeling. Recaro-Sitze mit durchgehender Kopfstütze sorgen für eine gewisse Sportlichkeit. Neben dem 9-Zoll-Cockpit-Cluster vor dem Lenkrad kommt ein weiterer, im Hochformat angeordneter 14,5-Zoll-Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts zum Einsatz.
Das zentrale Display basiert auf einem Android-Automotive-Betriebssystem mit Google-Integration. Unterhalb der Google-Maps-Anzeige befinden sich vier dynamische Kacheln, die individuell angepasst werden können. Darüber hinaus gibt es sechs weitere, frei konfigurierbare Schnellzugriffs-Kacheln für die am häufigsten genutzten Funktionen.

Das 14,5-Zoll-Infotainment basiert auf Google und lässt sich per Drag&Drop mit Kacheln individualisieren.
Bild: Polestar / Roserbrothers
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Test
Test

Erste Mitfahrt: Performance-DNA im elektrischen Gran Turismo
Was 1996 als Motorsport-Partner von Volvo begann, entwickelte sich über Jahre vom Inhouse-Performance-Tuner zur eigenständigen Premium-Elektromarke. Die Nähe zum Rennsport ist bei Polestar nie verloren gegangen – und genau diese Gene sollen im Polestar 5 besonders deutlich spürbar sein: ein elektrischer Gran Turismo, der nicht weniger will, als es mit Porsche Taycan und Teslas Model S aufzunehmen. Bei einer ersten Mitfahrt zeigt der Schwede, wie ernst es Polestar meint.
Kontrolliert, selbst auf Schnee
Unterwegs sind wir im Polestar 5 Performance, also der stärksten Ausbaustufe. 884 PS, satte 1015 Nm Drehmoment, eine 112-kWh-Batterie und bis zu 565 Kilometer Reichweite stehen im Datenblatt. Die Kraft der zwei Elektromotoren wird über maßgeschneiderte Michelin-Reifen auf 21-Zoll-Felgen auf den Asphalt gebracht – oder in unserem Fall auf eine verschneite Schotterstraße in den österreichischen Bergen.

Der Polestar 5 vereint Komfort und Sportlichkeit, was ihn sowohl für die Langstrecke als auch für Spaßfahrten qualifiziert.
Bild: Polestar / Roserbrothers
Ein echtes Highlight ist das adaptive BWI-MagneRide-Fahrwerk. Die Dämpfer erfassen den Straßenzustand bis zu 1000 Mal pro Sekunde und reagieren innerhalb von drei Millisekunden. Das Ergebnis: erstaunlich viel Kontrolle und Stabilität, selbst bei wechselnden Untergründen. Größere Unebenheiten filtert der Polestar 5 souverän weg, das Auto bleibt ruhig, satt und komfortabel – auch dann, wenn das Tempo steigt. Gerade für einen sportlich ausgelegten GT beeindruckt die Balance zwischen Dynamik und Gelassenheit.
Natürlich spielt auch der Antrieb seine Rolle. Die Beschleunigung ist genau so, wie man sie von einem elektrischen Performance-GT erwartet: brachial, direkt und dabei völlig mühelos. Der Schub drückt einen tief in den Sitz und sorgt für das typische Elektro-Achterbahngefühl in der Magengegend. Ein Grinsen im Gesicht lässt sich selbst auf dem Beifahrersitz kaum vermeiden. Trotz der enormen Leistung wirkt der Polestar 5 dabei nie nervös – vielmehr kontrolliert und selbstbewusst.

Beim legendären FAT Ice Race in Zell am See konnte der vollelektrische GT zeigen, was in ihm steckt.
Bild: Polestar / Roserbrothers
Fazit von Nele Klein: Der Polestar 5 ist ein echter Allrounder. Er ist alltagstauglich dank Größe, Komfortfeatures und Reichweite, kann aber genauso sportlich, wenn man es möchte. Man spürt deutlich den Performance-Background der Schweden, der konsequent in die Entwicklung dieses elektrischen GT eingeflossen ist. Ein Auto, das nicht nur schick und schnittig aussieht, sondern auch entsprechend performt – und sich damit durchaus eine Pole-Position unter den vollelektrischen Gran Turismos sichern könnte.
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Das Potenzial als ernstzunehmender Konkurrent ist da – ob er eingefleischte Porsche- und Tesla-Fans überzeugt, bleibt abzuwarten.
Fazit
Neben dem jetzt schon ikonischen Polestar-Design und einer Leistung von fast 900 PS könnte der elektrische GT noch auf einer anderen Ebene überzeugen: beim Laden. Denn mit der maximalen Ladeleistung von 350 Kilowatt lädt der Polestar so schnell wie der Porsche Taycan, ist mit vergleichbarer Leistung aber deutlich günstiger.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 118.600 – 141.600 €
Leistung
- 749 – 884 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 250 km/h
Elektrische Reichweite
- 565 – 670 km
Verbrauch (kombiniert)
- 17,6 – 20,9 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 3,9 s
Kofferraumvolumen
- 365 – 1.128 l
Anhängelast
- 1.800 kg
Technische Daten & Varianten

Polestar Polestar 5 1, Limousine
Bauzeitraum: seit 09/2025
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Alle Daten
Polestar 5 Dual motor, Launch edition seit 09/2025
749 PS
3,9 s
670 km
118.600 €
Polestar 5 Performance, Launch edition seit 09/2025
884 PS
3,9 s
565 km
141.600 €
Polestar Polestar 5
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Polestar Polestar 5 Bilder
Die Reise wurde unterstützt von Polestar. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Polestar 5

1/7
Auf dem Goodwood Festival of Speed 2021 hatte Polestar erstmals einen frühen Prototyp des Polestar 5 gezeigt. Ab sofort ist der elektrische GT in 24 der 28 globalen Märkten bestellbar und soll ein ernst zu nehmender Gegner für Porsche Taycan und Tesla Model S werden.
Bild: Polestar

2/7
Schon 2021 beim ersten Live-Blick auf den Polestar-5-Prototyp fiel direkt die enorme Ähnlichkeit zur Studie Precept auf. Jetzt zeigt sich, die Studie war schon ziemlich seriennah. Klar, das Konzeptfahrzeug zeigte sich ohne Türgriffe, in der Serie sind die aus aerodynamischen Gründen versenkt, was dem eher schlichten Design durchaus guttut. Ansonsten kommt der Polestar 5 mit einem großen Panoramadach und einer charakteristischen Rückleuchtensignatur – typisch für die Marke.
Bild: Polestar

3/7
Etwas überraschend ist die Mischung aus klassischen Außenspiegeln und Kameras. Eine Kamera ist im Spiegelarm eingebettet, darüber wirkt der Außenspiegel beinahe aufgesetzt. Die Front mit der Polestar-typischen Pixel-LED-Lichtsignatur ist sehr tief. Polestar gibt einen cW-Wert von nur 0,24 für die nur 1,42 Meter hohe Limousine an.
Bild: Polestar

4/7
Im Innenraum wird der elektrische GT als sogenannter 4+1-Sitzer angeboten, die Limousine ist aber vor allem als Viersitzer konzipiert. Auf der heruntergeklappten Mittelarmlehne im Fond können die Passagiere die Klimaanlage, Sitzheizung, Belüftung und die Massagefunktionen steuern. Die Rücksitze folgen der gleichen Formensprache wie die Recaro-Vordersitze und können für mehr Komfort individuell eingestellt werden. Durch Hochklappen der Mittelarmlehne entsteht ein fünfter Sitzplatz, dessen versetzte Anordnung mehr Schulterfreiheit bieten soll.
Bild: Polestar

5/7
Der Innenraum ist vom schlichten Scandi-Stil geprägt: Hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung sorgen für Premium-Feeling. Neben dem 9-Zoll-Cockpit-Cluster vor dem Lenkrad kommt ein weiterer, im Hochformat angeordneter 14,5-Zoll-Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts zum Einsatz.
Das zentrale Display basiert auf einem Android-Automotive-Betriebssystem mit Google-Integration. Unterhalb der Google-Maps-Anzeige befinden sich vier dynamische Kacheln, die individuell angepasst werden können. Darüber hinaus gibt es sechs weitere, frei konfigurierbare Schnellzugriffs-Kacheln für die am häufigsten genutzten Funktionen.
Bild: Polestar

6/7
Der Polestar 5 wird mit zwei Antriebsoptionen mit jeweils zwei Elektromotoren angeboten. Den Einstieg bildet der Polestar 5 Dual Motor mit 550 kW (748 PS) und einem maximalen Drehmoment von 812 Nm. Genug, um laut Hersteller in nur 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo hundert zu beschleunigen, Schluss ist bei 250 km/h.
Bild: Polestar

7/7
Mit einem 112-kWh-Akku ist eine Reichweite von rund 670 Kilometern (WLTP) drin. Die stärkere Performance-Variante kommt auf bis zu 565 Kilometer (WLTP) – dafür gibt's aber mehr Leistung: 550 kW (884 PS) und 1015 Nm. Bei entsprechender Fahrweise dürfte der Akku mit der Leistung schnell leer sein, dank 800-Volt-Technik ist er aber auch schnell wieder aufgeladen. Die Ladeleistung von bis zu 350 Kilowatt ist zwar kein Bestwert, aber durchaus konkurrenzfähig – ein Porsche Taycan lädt auch nicht schneller.
Bild: Polestar
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