2010 hat Peugeot den 408 ins Leben gerufen und damit das Kompakt-Segment um eine vergrößerte Version des 308 ergänzt. Seit 2022 ist die dritte Generation des 408 auf dem Markt – statt jedoch weiterhin als Stufenheck an den Start zu gehen, hat sich der 408 mehr in Richtung Fastback und Crossover entwickelt.
2010 hat Peugeot den 408 ins Leben gerufen und damit das Kompakt-Segment um eine vergrößerte Version des 308 ergänzt. Seit 2022 ist die dritte Generation des 408 auf dem Markt – statt jedoch weiterhin als Stufenheck an den Start zu gehen, hat sich der 408 mehr in Richtung Fastback und Crossover entwickelt.
Bedeutet: Die ursprüngliche Stufenheck-Variante ist einem Modell mit Fließheck gewichen – mit entsprechenden Auswirkungen auf den praktischen Nutzwert des Fahrzeugs. Die Crossover-Gene sorgen für eine etwas erhöhte Sitzposition und verbesserte Übersicht. 2026 bekam der Franzose ein Facelift spendiert, das sich auch optisch mehr in Richtung des 2025 präsentierten 308 Facelift anlehnt.
Auf dem deutschen Markt ist der 408 allerdings eher ein Nischenmodell, seit seiner Markteinführung im Jahr 2022 wurde der Crossover in Deutschland überschaubare 6720 Mal neu zugelassen, allerdings mit steigender Tendenz. Vom Januar bis November 2025 wurden 3374 Exemplare verkauft – mehr als die Hälfte aller neuen 408. Das Facelift soll diesem Aufwärtstrend folgen und noch mehr Kunden überzeugen.
Peugeot hat die Auftragsbücher für Bestellungen des 408 geöffnet. Zur Auswahl stehen drei Motorisierungen sowie die vier Ausstattungsvarianten Allure, Allure Business, GT und GT Exclusive.
Den Einstieg markiert der Vollhybrid mit 145 PS und Sechsgang-Doppelkupplung. In der Basisversion Allure beginnt dieser bei 40.970 Euro. Einen Plug-in-Hybrid gibt es ab 47.600 Euro. Dieser kommt auf eine Systemleistung von 225 PS.
Bemerkenswert: Die rein elektrische Variante mit einer Leistung von 210 PS kommt etwas günstiger. Hier beginnt die Preisliste bei 46.300 Euro.
Aktuelle Listenpreise
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Das Design des Fastback-Modells hat sich einem Facelift entsprechend nicht bahnbrechend verändert. Die Säbelzahn-Optik der Tagfahrleuchten bleibt erhalten, aus einem LED-Streifen werden jetzt aber drei.
Dazu kommen weitere LED-Elemente, die sich über die gesamte Breite erstrecken, sowie neue Full-LED-Technologie der Hauptscheinwerfer. Dazu bekommen Front- und Heckschürze ein neues Design spendiert.
Anstelle des Peugeot-Logos gibt's beim Facelift hinten einen beleuchteten Markenschriftzug.
Bild: Stellantis
Neben neuen Leuchten bekommt das Facelift neue Außenlackierungen, wie die Farbe "Flare Green", die je nach Lichtverhältnissen stark im Farbton variieren soll. Abgerundet wird das Design mit Felgen, die je nach Ausstattungslinie und Motorisierung zwischen 17 und 20 Zoll messen. Die praktischere Fastback-Dachlinie mit größerer Kofferraum-Öffnung ist – verglichen mit klassischen Stufenheck-Limousinen – einfach praktischer und nutzbarer.
Bei den Abmessungen hat sich mit dem Facelift nichts geändert, es bleibt bei 4,69 Meter Außenlänge und einer Breite von 1,85 Metern. Der mit 2,79 Metern angegebene Radstand sorgt für angenehme Platzverhältnisse im Innenraum.
Peugeot bietet den 408 mit drei Antriebsmöglichkeiten an. Den Einstieg markiert der Vollhybrid mit 145 PS und Sechsgang-Doppelkupplung. Der Verbrauch soll bei fünf Litern auf 100 Kilometer liegen.
Je nach Motorisierung fällt der Kofferraum unterschiedlich groß aus, am meisten Platz bietet der Mildhybrid mit bis zu 1611 Litern.
Bild: Stellantis
Mehr Leistung liefert der Plug-in-Hybrid: Er verbindet einen 180-PS-Benziner mit einer 125 PS starken E-Maschine. Zusammen bringt die Paarung aus Strom und Benzin eine Systemleistung von 225 PS, die 17,2-kWh-Batterie soll eine elektrische Reichweite von bis zu 79 Kilometern ermöglichen.
E-408 soll bis zu 456 Kilometer Reichweite schaffen
Abgerundet wird das Antriebs-Portfolio vom 213 PS starken E-408. Obwohl sich an der Batterie-Kapazität (58 kWh) mit dem Facelift nichts geändert hat, gibt Peugeot beim E-408 jetzt eine WLTP-Reichweite von 456 statt 448 Kilometern an.
Das Schnellladen ist mit bis zu 120 kW möglich, was den Akkufüllstand in rund 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent bringen soll.
Technische Daten
Hier finden Sie die Antriebsdaten zu allen neu verfügbaren Fahrzeugen.
Der Innenraum ist bekannt, nach dem Facelift hat sich hier nichts signifikant geändert. Vor allem bei den Materialien und der Verarbeitung hat Peugeot Hand angelegt. Zum Einsatz kommen ausschließlich Recyclingstoffe, im sichtbaren Bereich tummelt sich kein hartes Plastik. Beim Infotainment hat Peugeot den 408 vor allem in puncto Software auf den neuesten Stand gebracht, der Rest blieb unverändert.
Innen wurden vor allem die Materialien verbessert, die Lenkradposition bleibt nach wie vor gewöhnungsbedürftig.
Bild: Stellantis
Bedeutet: Über dem oben und unten abgeflachten Lenkrad befindet sich weiterhin das zehn Zoll große digitale Instrumentendisplay. Der Bildschirm für das Infotainment ist gleich groß und leicht nach hinten gekippt.
Darunter befinden sich die i-Toggles, fünf Schnellwahl-Touchtasten, die frei belegbar sind. Bis zu acht Profile können hier hinterlegt werden. Noch eine Etage tiefer gibt es für die wichtigsten Funktionen noch eine Reihe herkömmlicher Schalter und einen Drehregler für die Lautstärke. Das System reagiert zudem auf Sprachbefehle, dabei setzt Peugeot – wie bereits mehrere andere Hersteller – auch auf die künstliche Intelligenz ChatGPT.
Serienmäßige AGR-Sitze im 408
Beim 408 und E-408 kommen vorne AGR-Sitze zum Einsatz. Die sind zwar bequem, sportlich ambitionierte Fahrer dürften sich aber mehr Seitenhalt wünschen. In der höheren Ausstattung ist das Gestühl elektrisch verstellbar, der Fahrersitz zehnfach, der Beifahrersitz sechsfach. Dazu bietet Peugeot eine Massagefunktion an. Serienmäßig sind Lenkrad und Fahrersitz beheizbar.
Das Infotainment mit den beiden Zehn-Zoll-Displays und den i-Toggles unterhalb des Zentraldisplays bleiben erhalten, die Software hat Peugeot auf den aktuellsten Stand gebracht.
Bild: Stellantis
Nicht nur vorne, auch hinten auf der Rückbank lässt es sich selbst für groß gewachsene Passagiere gut aushalten. Einzig die Kopffreiheit könnte etwas besser sein, bei der flachen Dachlinie ein typisches Manko. Die umklappbare Rückbank lässt sich im Verhältnis 40:60 teilen. Dazu gibt es eine praktische Durchladeklappe. Im Kofferraum des Elektromodells ist serienmäßig eine 12-Volt-Steckdose verbaut. Eine elastische Ablage und Taschenhaken gibt es auch.
Das Facelift bringt dem Plug-in mehr Eleganz – und mehr E-Reichweite
Wir schnappen uns zunächst den Plug-in, bei ihm hat sich am meisten getan. Die Norm-Reichweite unter Elektroantrieb stieg von 62 auf 79 Kilometer. Ohne Schleicherei, aber bei sonst nahezu optimalen Bedingungen (17 Grad, etwas Stadt, viel Landstraße, nur ein kurzes tempolimitiertes Stück Autobahn) schaffen wir 59 km rein elektrisch, bis sich der 1,5-Liter-Vierzylinder brummig zu Wort meldet. Zum Vergleich: Mit dem Vorfaceliftmodell kamen wir im Test nur 36 km weit. Trotz des mit 2,79 Metern recht langen Radstands fährt sich der Fünftürer leidlich agil, wenngleich das einfache Fahrwerk (Verbundlenkerachse, beim Vollstromer sogar Starrachse hinten) mit der Sportlichkeit des Auftritts nicht ganz Schritt hält. Übrigens sollte man sich auch von den 240 System-PS nicht auf eine falsche Fährte führen lassen: ein eher theoretischer Wert, wenngleich 7,5 Sekunden auf 100 km/h Überholspurts angenehm kurz gestalten. Der 408 überzeugt vielmehr durch Ausgewogenheit. Das gilt etwa für die angenehme Lenkung mit ihren völlig durchschnittlichen zweidreiviertel Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Die 20-Zoll-Räder der "GT Exclusive"-Ausstattung sind schon zu viel der Sportlichkeit und rollen herb ab, die schweren Räder fallen geradezu in die Schlaglöcher hinein. Auf lange Wellen reagiert der 408 echt französisch, das heißt: streng genommen zu viel Karosseriebewegung, aber stets fahrsicher.
Im gelifteten 408 hinterlässt der E-Antrieb den besten Gesamteindruck
Der vollelektrische E-408 mit 58-kWh-Akku, 120 kW Maximal-Ladeleistung und abgeregelten 160 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt nirgends neue Bestmarken, auch wenn die Normreichweite per Feinschliff leicht auf nun 456 km gestiegen ist. Immerhin ist eine Wärmepumpe Serie. Irgendwie passt der Elektroantrieb aber am besten zum noblen Flair des Schönlings aus Mulhouse. Zum einen federt die schwere Elektroversion mit ihrem günstigeren Verhältnis von gefederten zu ungefederten Massen williger. Auch der akustische Eindruck entspricht hier der Preisklasse; das Kleinwagen-Klangbild der von uns zum Vergleich auch kurz gefahrenen (und technisch unveränderten) Mildhybridversion mit 1,2-Liter-Dreizylinder passt hier ebenso wenig wie das Vierzylinder-Gebrumm des Plug-in-Hybrids.
Fazit von Rolf Klein:
Es ist nicht zu überhören, dass die Elektroversion mit ihrer feineren Akustik besser zu Preis und Design des 408 passt als PHEV und Dreizylinder-Hybrid. Härtester Konkurrent: der günstigere 308 SW aus gleichem Hause.
Fahren im Vorfacelift: Plug-in-Hybrid auf der Höhe der Zeit
AUTO BILD ist den Plug-in-Hybrid mit 225 PS gefahren. Der 408 setzt sich mit typischer Ablege-Eleganz in Marsch, läuft je nach Modus und Gaspedalstellung gerne ausschließlich elektrisch, summt unter Teillast dezent und wird auch unter grantiger Beschleunigung nicht angestrengt laut. 55 Kilometer Reichweite sind versprochen – bei uns hatte die Anzeige aber schon nach wenigen Kilometern Fahrt eine Vier an erster Stelle. Die Federung arbeitet insgesamt weich, die Verbindung aus großen Rädern (bis 20 Zoll möglich) und auf den ersten Millimetern eher prall ansprechenden Stoßdämpfern gibt zumindest Brüche im Asphalt in den Innenraum weiter. Angenehm leise rollt der Wagen, ebenso komfortabel stützen die Sitze, geben über eine weiche Polsterlage direkt unterhalb der Bezüge angenehm formschlüssig nach. Die Lenkung arbeitet leichtgängig, reagiert nicht zu direkt, passt somit zum eleganten Fahrwesen. Und auch zur strengen Fahrsicherheit: Der 408 pariert wildere Fahrmanöver äußerst defensiv-fahrstabil. Wir meinen: gut so!
Fazit von Jonas Uhlig: Der 408 fährt auf der Höhe der Zeit. Leiser Antrieb und guter Komfort gefallen, das Format ist speziell, auf Wunsch gibt es intelligente Spurwechsel- und Tempoempfehlungen. Schade: (noch) geringe Modellauswahl.
Test: 408 mit Licht und Schatten
Im Test hat AUTO BILD den 408 – ebenfalls natürlich als Vorfacelift – als Plug-in-Hybrid unter die Lupe genommen. Die Optik ist modisch, das Cockpit modern, der Qualitätseindruck passt zum Preis. Nicht so toll: unbequeme Einstiege, dröhnender Benziner und zu hoher Stromverbrauch. Im Test waren nur 36 elektrische Kilometer drin.
Im AUTO BILD-Vergleichstest muss sich der 408 gegen den Mercedes CLA beweisen. Machen wir es kurz: Der Benz gewinnt deutlich. Gerade beim Verbrauch hat der Peugeot das Nachsehen, trotz höherer Leistung liegen die Fahrleistungen hinter denen des CLA, und er fährt nicht ganz so flüssig. Dafür bringt er die bessere Ausstattung trotz ähnlichen Preises mit und bietet mehr Platz.
In Deutschland ist der Peugeot 408 eher ein Exot, die Verkaufszahlen steigen aber an. Mit dem Facelift will Peugeot an den Aufwärtstrend anknüpfen. Man darf gespannt sein, ob das Facelift die Verkaufszahlen noch weiter ankurbelt.
Gefällt uns
Durchdachter Innenraum
Viel Platz vorn
Innen recht leise
Gefällt uns nicht
Unbequeme Einstiege
Hoher Verbrauch beim PHEV
Kopffreiheit hinten eingeschränkt
Technische Daten & Varianten
Listenpreis
40.970 – 48.770 €
Leistung
136 PS
Höchstgeschwindigkeit
205 km/h
Hubraum
1.199 cm3
Verbrauch (kombiniert)
5 l/100 km
0 – 100 km/h
9,4 s
Kofferraumvolumen
508 – 1.611 l
Anhängelast
750 – 1.300 kg
Peugeot 408 3, Fließheck
Bauzeitraum: seit 10/2022
3 Kraftstoffarten
Benzin
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
408 HYBRID 136 e-DSC6, Allure 01/2024 – 03/2025
136 PS
9,4 s
5,1 l/100 km
40.050 €
408 HYBRID 136 e-DSC6, GT 01/2024 – 03/2025
136 PS
9,4 s
5,1 l/100 km
44.650 €
408 HYBRID 145 e-DSC6, Allure 03/2025 – 03/2026
145 PS
9,4 s
5,1 l/100 km
40.970 €
12 weitere Varianten anzeigen
Benzin/Elektro-PlugIn
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
408 Plug-In Hybrid 240 e-DSC7, GT Exclusive seit 03/2026
Diese Reise wurde unterstützt von Stellantis. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Peugeot 408 Facelift (2026)
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Vor gut 15 Jahren hat Peugeot den 408 ins Leben gerufen und damit das Kompakt-Segment um eine vergrößerte Version des 308 ergänzt. Seit 2022 ist die dritte Generation des 408 auf dem Markt – statt jedoch weiterhin als Stufenheck an den Start zu gehen, hat sich der 408 mehr in Richtung Fastback und Crossover entwickelt. Jetzt steht das Facelift des 408 an!
Bild: Stellantis
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Das Design des Fastback-Modells hat sich einem Facelift entsprechend nicht bahnbrechend verändert. Die Säbelzahn-Optik der Tagfahrleuchten bleibt erhalten, aus einem LED-Streifen werden jetzt aber drei. Dazu kommen weitere LED-Elemente, die sich über die gesamte Breite erstrecken, sowie neue Full-LED-Technologie der Hauptscheinwerfer. Dazu bekommen Front- und Heckschürze ein neues Design spendiert.
Bild: Stellantis
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Neben neuen Leuchten bekommt das Facelift neue Außenlackierungen, wie die Farbe "Flare Green", die je nach Lichtverhältnissen stark im Farbton variieren soll. Abgerundet wird das Design mit Felgen, die je nach Ausstattungslinie und Motorisierung zwischen 17 und 20 Zoll messen.
Bild: Stellantis
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Die praktischere Fastback-Dachlinie mit größerer Kofferraum-Öffnung ist – verglichen mit klassischen Stufenheck-Limousinen – einfach praktischer und nutzbarer. Bei den Abmessungen hat sich mit dem Facelift nichts geändert, es bleibt bei 4,69 Metern Außenlänge und einer Breite von 1,85 Metern. Der mit 2,79 Metern angegebene Radstand sorgt für angenehme Platzverhältnisse im Innenraum.
Bild: Stellantis
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Der Innenraum ist bekannt, nach dem Facelift hat sich hier nichts signifikant geändert. Vor allem bei den Materialien und der Verarbeitung hat Peugeot Hand angelegt. Zum Einsatz kommen ausschließlich Recyclingstoffe, im sichtbaren Bereich tummelt sich kein hartes Plastik. Beim Infotainment hat Peugeot den 408 vor allem in puncto Software auf den neuesten Stand gebracht, der Rest blieb unverändert.
Bild: Stellantis
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Bedeutet: Über dem oben und unten abgeflachten Lenkrad befindet sich weiterhin das zehn Zoll große digitale Instrumentendisplay. Der Bildschirm für das Infotainment ist gleich groß und leicht nach hinten gekippt. Darunter befinden sich die i-Toggles, fünf Touchtasten, die zu Schnellwahl frei belegbar sind. Bis zu acht Profile können hier hinterlegt werden.
Bild: Stellantis
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Noch eine Etage tiefer gibt es für die wichtigsten Funktionen noch eine Reihe herkömmlicher Schalter und einen Drehregler für die Lautstärke. Das System reagiert zudem auf Sprachbefehle, dabei setzt Peugeot – wie bereits mehrere andere Hersteller – auch auf die künstliche Intelligenz ChatGPT.
Bild: Stellantis
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Beim 408 und E-408 kommen vorne AGR-Sitze zum Einsatz. Die sind zwar bequem, sportlich ambitionierte Fahrer dürften sich aber mehr Seitenhalt wünschen. In der höheren Ausstattung ist das Gestühl elektrisch verstellbar, der Fahrersitz zehnfach, der Beifahrersitz sechsfach. Dazu bietet Peugeot eine Massagefunktion an. Serienmäßig sind Lenkrad und Fahrersitz beheizbar.
Bild: Stellantis
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Nicht nur vorne, auch hinten auf der Rückbank lässt es sich selbst für groß gewachsene Passagiere gut aushalten. Einzig die Kopffreiheit könnte etwas besser sein, bei der flachen Dachlinie ein typisches Manko. Die umklappbare Rückbank lässt sich im Verhältnis 40:60 teilen. Dazu gibt es eine praktische Durchladeklappe. Im Kofferraum des Elektromodells ist serienmäßig eine 12-Volt-Steckdose verbaut. Eine elastische Ablage und Taschenhaken gibt es auch.
Bild: Stellantis
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Die aktuelle Generation des Peugeot 408 besticht vor allem mit einem Mix aus elektrifizierten Verbrennern und einer reinen Elektrovariante. Zuletzt hatten die Franzosen drei Antriebskonzepte im Portfolio, daran wird sich mit dem Facelift nichts ändern. Den Einstieg markiert der Vollhybrid mit 145 PS und Sechsgang-Doppelkupplung. Die Kombination aus Verbrenner- und Elektro-Power soll vor allem der Effizienz diene – so gibt Peugeot den Verbrauch mit fünf Litern auf 100 Kilometer an. Ein Wert, den wir natürlich noch auf den Prüfstand stellen.
Bild: Stellantis
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Mehr Leistung liefert der Plug-in-Hybrid: Er verbindet einen 180-PS-Benziner mit einer 125 PS starken E-Maschine. Zusammen bringt die Paarung aus Strom und Benzin eine Systemleistung von 240 PS, die 14,6-kWh-Batterie soll eine elektrische Reichweite von bis zu 85 Kilometern ermöglichen.
Bild: Stellantis
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Abgerundet wird das Antriebs-Portfolio vom bekannten E-408, der wie das Vorfacelift mit einer elektrischen Leistung von 213 PS vorfährt. Obwohl sich an der Batterie-Kapazität (58 kWh) mit dem Facelift nichts geändert hat, schmuggelt Peugeot dem E-408 noch acht weitere WLTP-Kilometer ins Datenblatt.
Bild: Stellantis
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Anstelle der maximalen 448 Kilometer soll der Stromer künftig bis zu 456 Kilometer weit kommen. Kein großer Sprung nach vorn, bei gleichbleibender Technik aber auch nicht verwunderlich. Das Schnellladen ist mit bis zu 120 kW möglich, was den Akkufüllstand in rund 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent bringt.