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Generationen
Mazda6e: neue Elektro-Limousine

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Für den chinesischen Markt hatte Mazda bereits den 6e gezeigt, dort nennt er sich aber EZ-6. 2025 kam die Limousine auch nach Europa, allerdings unter einem anderen Namen. Die elektrische Limousine gilt als Nachfolger des Mazda6, der bereits seit 23 Jahren über unsere Straßen fährt, seit 2015 hierzulande aber nicht mehr angeboten wird. Gleichzeitig verabschieden sich die Japaner bei ihrem Mittelklasse-Modell vom Verbrennungsmotor und läuten eine neue Ära ein.
Bild: Mazda Motor Company

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Beim Blick aufs Außendesign würde man den Mazda6e zunächst nicht als E-Auto verorten. Die recht bullige Frontpartie wird geschmückt von einem großen Kühlergrill, der – typisch Elektro – geschlossen ist und durch viele kleine Rautenelemente eine optische Plastizität bekommt. Mazda selbst spricht vom sogenannten "Kodo"-Design, minimalistisch und aufs Wesentliche fokussiert.
Bild: Mazda Motor Company

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Zu den Seiten hin ziehen sich schmale Scheinwerfer mit einer neuen Tagfahrlicht-Signatur. Der Hauptscheinwerfer versteckt sich jedoch im schwarz gehaltenen Rand des Grills. Seitliche Air Curtains dienen nicht nur der Aerodynamik, sie ziehen das Auto optisch zusätzlich in die Breite. Das gilt auch für die durchgezogene Rückleuchte, die im oberen Bereich mit kleinen leuchtenden Rauten bestückt ist. Mittig positioniert sich am Heck nicht mehr das Mazda-Logo, sondern der Markenschriftzug, schlicht gehalten in einfachen Lettern.
Bild: Mazda Motor Company

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Wir steigen ein. Innen zeigt sich der Mazda6e aufgeräumt und ruhig gestaltet. Auch die Preisliste bleibt überschaubar: Mazda erweitert die Ausstattungslinien von zwei auf drei. Neu dabei ist die sportlich anmutende "Homura Plus"-Ausführung, die mit schwarzem Teil-Nappaleder, roten Akzenten und Dekorelementen in einer Mesh-Optik besticht.
Bild: Mazda Motor Company

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"Takumi" und "Takumi Plus" bleiben erhalten. Letztere erhält jedoch auch eine kleine Kur und ist in weißen oder hellbraunen Sitzbezügen aus Teil-Nappaleder mit gesteppter Veloursledernachbildung erhältlich. Kombiniert wird das Ganze mit Dekor in Holzoptik.
Bild: Mazda Motor Company

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In puncto Infotainment war Mazda bisher tendenziell altmodisch unterwegs, bot noch überwiegend haptische Knöpfe anstelle von Touchflächen. Nicht aber im 6e: Beim Infotainment gibt's ein 10,2-Zoll-großes Cockpit-Display und ein 14,6-Zoll-Zentraldisplay in der Mitte, individualisierbar mit zwölf verschiedenen Hintergrundbildern. Dazu kommen eine Sprachsteuerung, eine fürs Laden optimierte Routenplanung und ein neuer "Pet Comfort Mode". Dieser erhält beim Verlassen des Fahrzeugs die Temperatur aufrecht.
Bild: Mazda Motor Company

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Zusätzlich bietet das E-Auto ein neues Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion – grundsätzlich nichts Neues in der Branche, bei Mazda aber schon. Damit entsteht ein virtueller 50-Zoll-Bildschirm, der alle wichtigen Fahrdaten visuell auf die Straße legt.
Bild: Mazda Motor Company

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Nicht nur mit seinen bequemen Sitzen und der hochwertigen Verarbeitung kann der 6e punkten, auch die Raumverhältnisse sind ordentlich. Großgewachsene dürften allenfalls bei der Kopffreiheit den Kürzeren ziehen, zumindest wenn das Panoramadach nicht angekreuzt wurde. Ist es verbaut, kommen oben noch ein paar Zentimeter hinzu, dann lässt es sich mit 1,90 Meter Körpergröße auch hinten gut sitzen.
Bild: Mazda Motor Company

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Unterm Blech reduziert Mazda für das Modelljahr 2027 die Antriebspalette: Zuvor hatte der japanische Autobauer die elektrische Limousine mit zwei unterschiedlichen Akkugrößen und in zwei Leistungsstufen angeboten. Nun gibt es nur noch eine Option. Mazda behält dabei die stärkere Leistungsstufe bei. Diese leistet 258 PS und 290 Nm Drehmoment.
Bild: Mazda Motor Company

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Die neue 78-kWh-LFP-Batterie soll künftig bis zu 560 Kilometer schaffen. Mit einer maximalen Ladeleistung von 200 kW ist der Akku bestenfalls in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen. Etwas schade: Mazda nutzt nach wie vor eine 400-Volt-Architektur. Andere Hersteller bieten 800 Volt an, da wäre eine höhere Ladegeschwindigkeit drin gewesen.
Zuvor gab es zwar bereits eine "Long Range"-Variante mit einem 80-kWh-NMC-Akku, diese konnte aber mit maximal 95 kW laden, wodurch sich der Ladevorgang auf satte 45 Minuten hinauszögerte. An der heimischen Wallbox lädt der Mazda6e mit bis zu 11 kW, ein leerer Akku ist hier nach sieben bis acht Stunden wieder voll. Andere Modelle sind mit 22 kW doppelt so schnell.
Bild: Mazda Motor Company

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Auch Antrieb und Fahrwerk bekommen Feintuning: Das Fahrpedal reagiert laut Mazda direkter, Beschleunigung und Rekuperation sollen zulegen. Dazu kommen neue Federn und Dämpfer sowie eine überarbeitete Servolenkung für mehr Komfort und Präzision. Konkrete Leistungswerte nennt Mazda nicht.
Bild: Mazda Motor Company

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Zuletzt startete der Mazda6e knapp unter 45.000 Euro in der Basisausstattung Takumi. Mit dem Modellupdate für 2027 wird diese um 2590 Euro teurer. Neuer Einstiegspreis: 47.490 Euro. Viel teurer wird es aber nicht, da das Modell ab Werk nahezu voll ausgestattet ist. Für die Takumi Plus- und die neue Hormura Plus-Ausstattung ist immer ein Aufpreis von 2000 Euro fällig.
Bild: Mazda Motor Company
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