Das Licht von Taschenlampen dient der Orientierung - umso unübersichtlicher ist das Angebot. AUTO BILD hat sich die Frage gestellt, wer die beste Taschenlampe baut und 12 Taschenlampen zwischen 40 und 200 Euro ausprobiert.
XT21X Pro 4400 Lumen Superhelle LED Taschenlampe, 336 Meter,USB Wiederaufladbar Taschenlampen
1,8
gut
Nicht verfügbar!
PRO & KONTRA
lange Laufzeit
in jeder Haltung gut zu bedienen
Abdichtung vom Anschluss wirkt empfindlich
Schalter schlecht gegen versehentliche Betätigung geschützt
2.
Ledlenser
P7R Signature
2,0
gut
PRO & KONTRA
ausgewogenes Größen-Gewichtsverhältnis
Fokussierung anwenderfreundlich
hoher IPX-Wert
solide Anschlussabdeckung
kein Heckschalter
3.
OLIGHT
Seeker 4 Pro LED Taschenlampe mit Holster, 4600 Lumen 260 Meter, USB-C Wiederaufladbare Lampe 15 Tage Akkulaufzeit, Tragbare Handlampe für den Alltag,Outdoor(Orange Kaltweiß)
2,0
gut
Nicht verfügbar!
PRO & KONTRA
Drehregler mit stufenloser Dimmung
gummierter Griffbereich
systemgebundene Aufladung
Griff etwas zu kurz
4.
Nitecore
P20iX
2,0
gut
PRO & KONTRA
gute Einhandbedienbarkeit
hoher IPX-Wert
alternative Energieversorgung möglich
Abdichtung vom Anschluss wirkt empfindlich
Endschalter nicht geschützt gegen versehentliche Aktivierung
5.
Fenix
TK20R V2.0
2,1
gut
PRO & KONTRA
sehr intuitiv
griffige Oberfläche
solide Anschlussabdeckung
schwach im Nahbereich
6.
Sofirn
SP31 V3.0 Taktische Taschenlampe, 2000LM, Taschenlampe Led Aufladbar mit Frequenzumwandlungs-Blitz, 6500K, USB-C, IPX8, Led Taschenlampe für Tragbares Reise und Einsteigermodell (Schwcra)
2,1
gut
Nicht verfügbar!
PRO & KONTRA
kompakt
griffig
Abdichtung vom Anschluss wirkt empfindlich
7.
Armytek
Dobermann Pro Magnet USB Sand Warm LED Taschenlampe (F07501WS)
2,2
gut
PRO & KONTRA
sehr robust
hoher IPX-Wert
lange Garantiezeit
nervige Modiwechsel
systemgebundene Aufladung
8.
IMALENT
MS03 Hellste EDC Taschenlampe 13000 Lumens, Kleine Taktische Taschenlampe Verwendet 3 Pcs CREE XHP70.2 LEDs, Led Taschenlampe USB Aufladbar für Polizeidienstarbeit und Notfall
2,6
befriedigend
Nicht verfügbar!
PRO & KONTRA
beeindruckender Boost
extremer Fluter
kurze Laufzeit
Schalter schlecht gegen versehentliche Betätigung geschützt
zu kurz
9.
Streamlight
88083 ProTac 2L-X USB 500-Lumen Multi-Kraftstoff Taktik Taschenlampe, inklusive Wiederaufladbarem USB SL-B26 Batterie, USB-Kabel, Holster, Clip, Schwarz
2,7
befriedigend
Nicht verfügbar!
PRO & KONTRA
kompakt
handlich
nervige Modiwechsel
Aufladung nur am Akku
10.
MAG-lite
ML150LR
2,8
befriedigend
PRO & KONTRA
sehr lange Laufzeit
Fokussierung anwenderfreundlich
hohe Leuchtweite
nervige Modiwechsel
systemgebundene Aufladung
Moduslogik
11.
Thrunite
Archer 2A V3-LED-Taschenlampe
2,9
befriedigend
PRO & KONTRA
leicht
alternative Energieversorgung möglich
keine Akkus im Lieferumfang
vergleichsweise teuer
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Klein, hell und überall dabei: Taschenlampen sind inzwischen lichttechnische Riesen. Doch zwischen Technikverliebtheit und persönlicher Preisgrenze zählt am Ende nur eins: Was braucht man wirklich? Wir haben uns deshalb bei bekannten Namen wie Maglite umgeschaut, haben auf uns wirken lassen, ob der markige Name Dobermann von Armytek hält, was er suggeriert oder die TA30 vom Bundespolizei-Ausstatter Nextorch vielleicht ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Vom technisch aufgerüsteten High-End-Modell bis zur einfachen Batterielampe ist alles dabei. Und ganz ehrlich: Am Ende wollten wir vor allem wissen, wie hell die Leuchten wirklich sind – und wie lange sie durchhalten.
In unserem FAQ-Klappelement am Ende des Textes finden Sie Erläuterungen zu einigen Fachbegriffen.
Das Wichtigste in Kürze
Verwendungszweck: Taschenlampen liefern Licht zur Orientierung im Alltag, Outdoor-Bereich und bei Notfällen. Je nach Bauart eignen sie sich für Nahbereich, Reichweite oder flexible Allround Nutzung.
Testkriterien: Bewertet wurden Lichtbild, Helligkeit, Laufzeit, Bedienung, Verarbeitung, Ladefunktion, Akkuanzeige und Schutz gegen Wasser und Staub.
Testerkenntnisse: Gute Lampen kombinieren ausgewogenes Lichtbild, stabile Dauerleistung und intuitive Bedienung. Unterschiede zeigten sich vor allem bei Regelung, Ergonomie, Schutzklasse und Ladekomfort.
Kauf-Tipp: Nicht nur auf Maximalleistung achten. Wichtiger sind alltagstaugliches Lichtbild, zuverlässige Laufzeit, einfache Bedienung und robuste Bauweise. Für preisbewusste Nutzer reichen solide Allrounder oft völlig aus.
Gesundheit und Sicherheit: Hochleistungsleuchten können heiß werden, daher nicht am Lampenkopf anfassen und nicht unbeaufsichtigt liegen lassen. Nicht direkt in den Lichtstrahl schauen, da starke LEDs die Augen reizen oder schädigen können.
Testsieger im AUTO BILD-Taschenlampen-Test 2026: Die Klarus XT21X Pro
XT21X Pro 4400 Lumen Superhelle LED Taschenlampe, 336 Meter,USB Wiederaufladbar Taschenlampen
1,8
gut
lange Laufzeit
in jeder Haltung gut zu bedienen
Abdichtung vom Anschluss wirkt empfindlich
Schalter schlecht gegen versehentliche Betätigung geschützt
Die XT21X Pro von Klarus ist die Siegerin im AUTO BILD Test und punktet mit ihrer hohen Ausgewogenheit. Das Lichtbild ist gleichmäßig, mit mittlerem Spot und breitem Streulicht. Der Nahbereich ist gut ausgeleuchtet und damit sehr alltagstauglich. Wie bei vielen Kandidaten ist der Turbo nur kurz nutzbar und als Gesamtwert inklusive Regelung zu verstehen. Danach bleibt die Helligkeit konstant. Die Abstimmung priorisiert die schnelle Verfügbarkeit hoher Leistung. Die Bedienung ist die große Stärke. Das Zusammenspiel aus Heck- und Seitenschalter ist flexibel, ermöglicht echten Einhandbetrieb und funktioniert sowohl taktisch als auch im Alltag zuverlässig. Hat man sich an die Logik gewöhnt, lässt sich die Lampe in nahezu jeder Haltung sicher steuern. Zur guten Verarbeitung zählen ein hochwertig gearbeitetes Aluminiumgehäuse, gehärtetes Frontglas und eine solide Konstruktion. Abzüge gibt es beim fehlenden Staubschutz nach IP-Standard und beim nur begrenzt geschützten zweiten Hecktaster. Die Ausstattung ist umfangreich: ein in die Leuchte integrierter USB-C-Anschluss, flexible Kabellösung durch zusätzliche Adapter und Kompatibilität zu 18650-Akkus sind echte Pluspunkte. Die zweistufige Akku-Anzeige bleibt dagegen vergleichsweise grob.
Unterm Strich ein leistungsstarker Hybrid aus taktischer Lampe und durchdachtem Allrounder mit guter Bedienbarkeit und solider Lichtleistung. Sie kombiniert hohe Praxisnähe mit überzeugender Technik und setzt sich damit verdient an die Spitze des Testfelds. Kleinere Schwächen bei Schutz und Anzeige ändern nichts am insgesamt sehr stimmigen Gesamtpaket - das zeigt auch die Testnote mit 1,8 ("gut").
SP31 V3.0 Taktische Taschenlampe, 2000LM, Taschenlampe Led Aufladbar mit Frequenzumwandlungs-Blitz, 6500K, USB-C, IPX8, Led Taschenlampe für Tragbares Reise und Einsteigermodell (Schwcra)
2,1
gut
kompakt
griffig
Abdichtung vom Anschluss wirkt empfindlich
Die Sofirn SP31 V3.0 empfiehlt sich im AUTO BILD Test als günstige Allround-Taschenlampe mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis und sichert sich damit den Titel des Preis Leistungs-Siegers. Das Lichtbild ist ordentlich, mit kleinem bis mittlerem Spot und brauchbarem Streulicht. Im Nahbereich ergibt sich eine solide, wenn auch nicht gleichmäßige Ausleuchtung. Die Leistung liegt für diese Klasse auf gutem Niveau, nach dem kurzen Turbo bleiben die Dauerstufen stabil, die Regelung wirkt jedoch einfacher und weniger fein abgestimmt als bei teureren Modellen. Die Bedienung über Heck- und Seitenschalter ermöglicht viele Funktionen, ist im Alltag aber nicht ganz intuitiv. Funktional, aber nicht optimal gelöst: Der etwas romantisch klingende Mondlichtmodus ist leider nur umständlich erreichbar. Eine solide Verarbeitung sorgt für eine ordentliche Widerstandsfähigkeit. Die kompakte Bauform geht jedoch zulasten der Ergonomie, da die Hand in Richtung Lampenkopf rutscht. Zu den Pluspunkten zählen bei dem günstigen Preis der USB-C-Ladeanschluss direkt an der Lampe und eine brauchbare Akkuanzeige.
Unterm Strich eine solide und preiswerte Taschenlampe für den Alltag mit guter Grundleistung, aber Schwächen bei Bedienung und Feinabstimmung. Wer mit kleinen Abstrichen leben kann, bekommt hier viel Leistung fürs Geld.
So hat AUTO BILD getestet
Dieses Mal war das Auspacken der einzelnen Lieferungen ein spannendes Erlebnis, handelt es sich bei Taschenlampen mittlerweile um technische Wunderwerke für die Tasche. Teilweise sehr hochwertig verpackt, gerät der Sinn für Nachhaltigkeit schon mal ins Hintertreffen. Damit der Test beginnen konnte, mußten die Leuchten ihre Erstladung bekommen und zeigten dabei neben dem Lieferumfang auch, wie zeitgemäß die Ladeinfrastruktur ausfällt. USB-C-Aschnlüsse sind überall präsent, aber noch lange nicht Standard.
Wirkt erstmal wie Bescherung: Auspacken der gelieferten Taschenlampen.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Da es sich um Taschenlampen handelt, sollten sie auch in die Tasche passen. Deshalb haben wir Maße und Gewicht erfasst – Standard in unseren Produkttests. Hinzu kommt die Bewertung von Materialqualität und Verarbeitung. Beim Umgang mit den Geräten zeigt sich das Handling fast von selbst.
Maßnahme: Auf dem Weg zum Sieg musste auch die Klarus unsere Messprozeduren über sich ergehen lassen.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
↓
Anwendungsorientiert: Lichtmessung unter freiem Himmel statt im Labor. Unsere Testredaktion fährt ihre Verbräuche ja auch im normalen Straßenverkehr.
Anwendernah: Test unter freiem Himmel statt im Labor.
Bild: AUTO BILD/ Jan Tietjen
Auf unserer Gradscheibe läßt sich deutlich das Abstrallverhalten der einzelnen Leuchten zeigen. Diese Erkenntnisse helfen bei der späteren Einordnung der Beobachtungen unter Anwenderbedingungen.
Erst Laborarbeit und dann vor die Tür: Beurteilung des Abstrahlverhaltens zunächst mit der Messscheibe.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Beamshot: die standardisierte Beurteilung des Lichtbildes einer Taschenlampe auf einer neutralen Fläche. Hier werden Form, Gleichmäßigkeit, Spot, Spill und Farbstiche sichtbar gemacht und bewertet.
Die standardisierte Beurteilung des Lichtbildes entlarvt auf weißen Flächen Ungenauigkeiten und Farbsäume.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Laufzeitmessung – zur Ermittlung der Laufzeiten und Stepdowns führen wir bei Akku-Leuchten eine Videoanalyse durch.
Zeitmessanlage: Die Videoanalyse erspart einem die ermüdende Arbeit mit der Stoppuhr.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Praxislichtbild: Hier wird das Lichtbild unter realen Bedingungen beurteilt, also Reichweite, Nahfeldausleuchtung, Orientierung und Nutzbarkeit im echten Einsatz. Wie gut kann man sich bei totaler Dunkelheit in der Natur zurechtfinden und was bleibt vom Licht in der eigenen Hand in gut beleuchteter städtischer Umgebung übrig?
Selbsterfahrung: Wie weit reicht das Licht der Taschenlampen, wenn man subjektiv draufschaut?
Bild: AUTO BILD/ Claudia Bode
Die Testergebnisse im Überblick
Armytek: klar definierter, aber nicht harter Spot mit breitem, sehr gleichmäßig auslaufendem Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die Dobermann Pro Magnet von Armytek aus Kanada zeigt sich im AUTO BILD Test als robustes Werkzeug mit ausgewogenem Lichtbild einer auf Reichweite ausgelegten Taschenlampe. Der Spot ist sauber definiert, das Streulicht gut nutzbar, im Nahbereich reicht es gerade noch. Als einziges Modell im Test mit Warm-Ton-LED wirkt das Licht angenehm fürs Auge und unterstützt die Detailerkennung. Startet man mit hoher Leistung, regelt die Lampe früh herunter und bleibt danach stabil. Unter Dauerlast ist nach rund zwei Stunden Schluss.
Nervig: Die Bedienung der Lichtmodi ist funktional, aber nicht intuitiv. Die Einstellungen erfolgen über Mehrfachdrehbewegungen am Gehäuse, das erfordert zwei Hände und passt nicht zum taktischen Anspruch. Auch der ungeschützte Heckschalter ist kritisch, da er bei Stürzen ausgelöst werden kann. Gleichzeitig dient er als Kontakt für das systemgebundene Magnetladedock. Ein USB-C-Anschluss wäre hier flexibler und weniger anfällig. Das Aluminiumgehäuse, gehärtetes Frontglas und IP68 sprechen klar für hohe Widerstandsfähigkeit.
Armytek mit Magnetdock – praktisch, aber systemgebunden und unflexibel.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Charakter: taktischer Thrower mit Fokus auf Reichweite, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit, mit Schwächen bei Bedienung und Laufzeit.
Fenix: kaum klar abgegrenzter Spot und sehr flutiges, breit verteiltes Licht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Als sehr ausgewogener Allrounder mit klarem Fokus auf Bedienkomfort tritt die Fenix TK20R V2.0 im Test an. Das Lichtbild ist sauber und ruhig. Der Spot klar definiert, das Streulicht gleichmäßig und für einen Thrower ungewöhnlich gut nutzbar. Im Nahbereich reicht die Ausleuchtung gerade noch, der Fokus liegt klar auf Reichweite. Die Leistung startet auf hohem Niveau, wird im Turbo aber schnell reduziert. Danach bleibt die Helligkeit stabil und alltagstauglich. Die Herstellerangabe zum Turbo ist als Gesamtlaufzeit inklusive Regelung zu verstehen. Im Test fällt die Leistung kontrolliert ab, ohne abrupte Einbrüche. Erst nach rund neun Stunden ist Schluss, das setzt Maßstäbe. Die Bedienung zählt zu den großen Pluspunkten. Zwei Heckschalter sorgen für intuitive Steuerung und echten Einhandbetrieb. Im Einsatz funktioniert das zuverlässig, mit Handschuhen kann es vereinzelt zu Verwechslungen kommen.
Auch diese sehr gut verarbeitete Leuchte ist nach IP68 zertifiziert und damit sehr gut gegen Staub und Wasser geschützt. Schwachpunkt: der ungeschützte Heckschalter mit Risiko für unbeabsichtigtes Aktivieren. Der verschraubte USB-C-Anschluss und die präzise Akku-Anzeige sind dagegen vorbildlich.
Schraubverschluss: Fenix verdeckt den USB-C-Ladeanschluss mit einem soliden Ring.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Unterm Strich eine sehr stimmige, einfach zu bedienende Lampe mit stabiler Leistung und hohem Praxisnutzen, mit Schwächen im Nahbereich.
Imalent: homogenes Flutlicht ohne Spotbildung und präzise Ausleuchtung.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die Imalent MS03 ist konsequent auf maximale Lichtmenge ausgelegt. Sie zeigt ein sehr breites, flutiges Lichtbild ohne klaren Fokuspunkt. Im Nahbereich entsteht enorme Helligkeit, wirkt aber wenig strukturiert und bietet nur begrenzte Detailkontrolle. Der Turbo mit bis zu 13.000 Lumen liefert eindrucksvolle Spitzenwerte, steht jedoch nur sehr kurz zur Verfügung. Anschließend regelt die Elektronik schnell und deutlich herunter, danach stabilisiert sich das Ganze auf niedrigerem Niveau. Hauptgrund ist die hohe Wärmeentwicklung, die die Leistung früh limitiert. Gesteuert wird über einen Seitenschalter, das funktioniert grundsätzlich zuverlässig. Die sehr kompakte Bauform bringt jedoch Nachteile im Handling. Der Griff fällt zu kurz aus, die Hand liegt nah am Kopf, was sich schon bei kurzer Nutzung durch die Hitze bemerkbar macht.
Das Gehäuse wirkt solide verarbeitet, ein ausgewiesener Staubschutz fehlt jedoch. Der USB-C-Port sitzt im Akku, was im Alltag unpraktisch ist und mit 4000 mAh fällt die Energiereserve für eine auf Leistung ausgelegte Taschenlampe eher knapp aus.
Temperaturmessung: An Hochleistungs-Taschenlampen wie die Imalent, oft werbewirksam als taktische Thrower bezeichnet, sollte man sich besser nicht die Finger verbrennen.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Zusammengefasst: Viel Licht auf kleinem Raum mit beeindruckender Kurzzeitleistung, aber klar begrenzt durch Hitze, Ergonomie und Ausdauer.
Klarus: klarer Allround-Charakter mit mittlerem Spot und breitem, gleichmäßigem Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Zum Vergleich der Lichtbilder sehen Sie hier die XT21X Pro von Klarus, die Siegerin im AUTO BILD-Taschenlampen-Test 2026.
Ledlenser: heller Spot mit gleichmäßig auslaufendem Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Auf Platz zwei landet die Ledlenser P7R Signature. Im Umfeld eher taktisch geprägter Konkurrenz setzt das Modell aus Solingen auf ein eleganteres Design. Im AUTO BILD-Taschenlampen-Test fällt vor allem das variable Lichtsystem auf. Der fokussierbare Beam reicht von breitem Flutlicht bis zum gebündelten Spot und bringt hohe Flexibilität im Alltag. Im Spot entsteht ein klarer Lichtkern, im breiten Modus wirkt das Licht diffuser, der Übergang bleibt sichtbar und konstruktionsbedingt nicht ganz homogen. Im Nahbereich ergibt sich eine flächige, aber nicht perfekt gleichmäßige Ausleuchtung. Der Boost ist auch hier nur kurz verfügbar und klar von den Dauerstufen getrennt. Diese laufen stabil und liefern konstante Helligkeit. Die Steuerung erfolgt über Seitenschalter und Drehring zur Wahl der Leuchtmodi, was schlüssig ist, aber weniger intuitiv als klassische Tasterlösungen. Ein Momentlicht fehlt.
Das Gehäuse aus Leichtmetall wirkt hochwertig, IP68 sorgt für starken Schutz gegen Umwelteinflüsse. Einschränkungen gibt es an der Front, eine ausgeprägte Lünette fehlt. Der rote Ring um die Linse setzt einen markanten Akzent und steht klar für Wiedererkennung. Über eine vierstufige LED-Anzeige lässt sich der Akkustand gut ablesen. Geladen werden kann direkt an der Leuchte per USB-C-Anschluss, gut geschützt durch den Metallring der Leuchtensteuerung oder über die mitgelieferte Wandhalterung.
Wiedererkennungswert: Die einzige Linse im Test kommt von Ledlenser mit ikonischem roten Ring.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die P7R Signature empfiehlt sich als Design-Leuchte mit variablem Lichtbild, ausreichender Laufzeit und solider Leuchtweite, aber etwas gewöhnungsbedürftiger Bedienlogik.
Maglite: relativ kleiner Spot und breites Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die Maglite ML150LR steht für das klassische Taschenlampen-Konzept: groß, schwer, solide gebaut und klar auf Zuverlässigkeit ausgelegt. Das Lichtbild wirkt funktional, erreicht aber nicht die Präzision moderner Modelle. Der Spot ist erkennbar, bleibt jedoch weich, das Streulicht zeigt leichte Unruhe. Im Nahbereich entsteht eine brauchbare, aber wenig gleichmäßige Ausleuchtung. Trotz Fokussystem liegt der Schwerpunkt klar auf Reichweite, und genau hier überzeugt sie mit dem stärksten Fernlicht im Test. Die Technik ist konservativ ausgelegt, verzichtet auf moderne Features, holt dafür aber viel aus dem 3000 mAh Akku heraus. Mit knapp zehn Stunden erreicht sie die längste Laufzeit im Test. Statt aktivem Stepdown zeigt sich ein gleichmäßiger Helligkeitsabfall mit sinkender Akkuspannung. Das wirkt einfach, aber zuverlässig und bleibt thermisch unkritisch. Die Bedienung erfolgt klassisch über einen Seitenschalter mit Klicklogik. Das funktioniert, erfordert aber Eingewöhnung und ist nicht auf schnelle Nutzung ausgelegt. Auch bei der Ausstattung zeigt sich das Alter des Konzepts. Geladen wird über eine systemgebundene Dockinglösung, moderne Anschlüsse fehlen. Der LiFePO4-Akku punktet mit Sicherheit und Haltbarkeit, hat aber Nachteile bei der Energiedichte. Das massive Gehäuse unterstreicht den robusten Eindruck. Einschränkungen gibt es beim Wetterschutz mit IPX4.
Sehr solide: Maglite mag es groß und schwer, hält aber auch für die Ewigkeit.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Fazit: langlebig, ausdauernd und robust, aber technisch nicht mehr auf aktuellem Stand.
Nextorch: kleiner, recht enger Spot und viel Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die Nextorch TA30 kommt als klar einsatzorientierte Lampe mit Fokus auf schnelle Bedienbarkeit in unser Testfeld. Das Lichtbild ist ordentlich, offenbart aber Schwächen im Detail. Der Spot fällt klein und eng aus, das Streulicht wirkt unruhig mit sichtbaren Artefakten. Im Nahbereich ergibt sich eine solide, aber wenig homogene Ausleuchtung. Die Leistung passt zur Baugröße und bleibt auf hoher Stufe weitgehend konstant. Eine aggressive Regelung bleibt aus, stattdessen liefert die Lampe kontrollierbare Helligkeit ohne starke Einbrüche. Der vergleichsweise kleine Akku begrenzt die Laufzeit, dafür bietet die TA30 mit einer Adapterhülle und der Option auf zwei CR123 Batterien eine Möglichkeit zur alternativen Energieversorgung.
Die Bedienung ist klar die Paradedisziplin. Zweistufiger Heckschalter und magnetischer Drehring ermöglichen eine sehr schnelle, intuitive Steuerung, auch einhändig und unter Stress. Verarbeitung, Materialqualität und Robustheit bewegen sich auf hohem Niveau. Die taktisch ausgelegte Lünette inklusive Glasbrecher unterstreicht den möglichen Einsatzzweck, kann aber im Auto auch den Nothammer ersetzen, um sich aus schwieriger Lage zu befreien. Kritikpunkt bleibt der ungeschützte Heckschalter, der anfällig für unbeabsichtigtes Aktivieren ist.
Nextorch mit taktischer Lünette – Glasbrecher könnten auch Nothammer sein.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Nextorch liefert eine handliche Taschenlampe mit sehr durchdachter Bedienung und stabiler Leistung, aber mit Schwächen beim Lichtbild.
Nitecore: mittelgroßer Spot, weich abgegrenzt mit breitem, gut nutzbarem Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die Nitecore P20iX präsentiert sich im AUTO BILD Test als kompakter, leistungsstarker Fluter mit moderner Technik. Das Lichtbild wirkt ausgewogen, mit weichem Spot und breitem, gut nutzbarem Streulicht. Im Nahbereich steht viel Licht zur Verfügung, die Ausleuchtung ist gleichmäßig, wenn auch nicht perfekt. Die Leistung liegt auf hohem Niveau, der Turbo wird auch bei dieser Leuchte temperaturbedingt schnell reduziert. Danach stabilisiert sich die Helligkeit auf einem konstanten Wert. Auffällig bleibt die begrenzte Reichweite, da der Fokus klar auf Nah- und Mittelbereich liegt. Die Bedienung über den Doppel-Heckschalter ermöglicht schnellen Zugriff auf Licht und Stroboskop und funktioniert auch einhändig zuverlässig.
IP68 sorgt für hohen Schutz gegen Staub und Wasser. Kritikpunkt bleibt der ungeschützte Heckschalter, der unbeabsichtigt ausgelöst werden kann. USB-C direkt an der Lampe, 21700-Akku und optionale CR123-Nutzung bieten viel Flexibilität. Die Akkuanzeige ist sinnvoll umgesetzt.
Der zweite Hecktaster bei der Nitecore ist eine sinnvolle Lösung – der ungeschützte Schalter nicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Ein moderner, leistungsstarker Fluter mit klarem Fokus auf Nah- und Mittelbereich und hoher Alltagstauglichkeit, aber leichten Schwächen Laufzeit und Reichweite.
Olight: sehr breiter, weicher Spot ohne klare Abgrenzung mit viel Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Mit klarem Fokus auf Nahbereich und Bedienkomfort punktet die Olight Seeker 4 Pro im AUTO BILD Test. Als High-End-Fluter liefert sie ein sehr breites, flutiges Lichtbild. Der Spot bleibt weich und kaum abgegrenzt. Auf den ersten Blick wirkt die Ausleuchtung gleichmäßig, im Detail jedoch eher diffus als präzise. Im Nahbereich überzeugt sie mit viel Licht und angenehmer Helligkeit. Die Leistung ist hoch – der Turbo, nur kurz nutzbar, wird aber schnell reduziert. Danach arbeitet die mehrstufige Regelung stabil und sorgt für konstante Helligkeit im Alltag. Die Steuerung erfolgt temperatur- und zeitabhängig. Die Kombination aus Seitenschalter und integriertem Drehregler mit integrierter Akkuanzeige ermöglicht eine sehr intuitive, stufenlose Helligkeitswahl. Im Alltag funktioniert das hervorragend und gehört zu den besten Bedienkonzepten im Testfeld. Die magnetische Ladefunktion im Holster ist praktisch, bleibt aber leider systemgebunden und damit unflexibel.
Verarbeitung und Ergonomie bewegen sich auf sehr hohem Niveau. Deutliche Pluspunkte: Als einzige Leuchte im Test mit magnetischer Endkappe sorgt sie zusammen mit der Gummierung des Lampenschafts für sicheren Halt in jeder Situation, auch wenn die Bauform etwas kurz ausfällt.
Das Flutlicht von Olight hält sich mit einem Magnet an der Motorhaube fest.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Fazit: sehr nutzerfreundlicher Fluter mit starker Nahfeldausleuchtung und herausragender Bedienung, mit Abstrichen bei der Laufzeit.
Streamlight: typischer Allround-Beam – klarer Spot, aber nicht extrem scharf, mit weich auslaufendem Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die Streamlight ProTac 2L-X zeigt sich im Test als puristische Einsatzlampe mit klarem Fokus auf Zuverlässigkeit. Das Lichtbild ist zweckmäßig, erreicht aber nicht die Feinabstimmung moderner Modelle. Der Spot fällt relativ eng aus, das Streulicht ist brauchbar, wirkt jedoch etwas unruhig. Im Nahbereich ergibt sich eine funktionale, eher grobe Ausleuchtung mit dunkleren Zonen. Die Leistung liegt dabei auf moderatem Niveau mit einfacher und zuverlässiger Regelung, sorgt so für stabile Helligkeit ohne größere Schwankungen. Auf schnelle Nutzung ist der direkt reagierende Heckschalter mit programmierbarer Logik ausgelegt. Die Bedienung funktioniert zuverlässig, erfordert jedoch etwas Eingewöhnung. Der Schwerpunkt liegt dabei klar auf Funktion statt Komfort.
Die Ausstattung ist bewusst einfach gehalten. Die Ladefunktion sitzt im Akku und ist weniger komfortabel als integrierte Lösungen, eine Akkuanzeige fehlt komplett. Positiv ist die Möglichkeit, auch bei dieser Leuchte alternativ CR123-Batterien zu verwenden.
Ungewohnter Anblick: USB-C-Anschluss direkt am Akku von Streamlight.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Streamlight bietet eine robuste und zuverlässige Taschenlampe mit stabiler Leistung und einfacher Bedienung, aber klaren Abstrichen bei Lichtqualität und Komfort.
Thrunite: sehr kleiner, wenig definierter Spot und breites, aber schwach strukturiertes Streulicht.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Der Außenseiter im AUTO BILD Test ist die Archer 2A V3 von ThruNite. Sie setzt auf einfache, klassische Technik und flexible Energieversorgung. Das Lichtbild wirkt zunächst ordentlich, zeigt im Detail aber Schwächen. Der Spot ist klein und wenig definiert, das Streulicht gleichmäßig, aber ohne klare Struktur. Im Nahbereich ergibt sich eine brauchbare, jedoch wenig präzise Ausleuchtung. Die Leistung ist für eine AA-Lampe solide. Der Turbo steht nur kurz zur Verfügung, wird schnell reduziert und geht danach in ein stabiles Niveau über. Die Regelung arbeitet einfach, aber zuverlässig. Die gut verständliche Bedienung kombiniert Heck- und Seitenschalter, in der Praxis stört jedoch der schwer erreichbare Heckschalter und die eingeschränkte Ergonomie durch den sehr schlanken Griff.
Die zierliche Erscheinung täuscht über die robuste Verarbeitung hinweg, erreicht jedoch nicht das Niveau teurerer Modelle. Eine integrierte Ladefunktion fehlt, ein externes Ladegerät ist nötig. Auch eine Akkuanzeige gibt es nicht. Positiv ist die flexible Nutzung mit AA-Batterien oder Akkus.
Vorteil Thrunite: die Lampe gibt sich mit Akkus und Batterien zufrieden, die es wirklich überall gibt.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Die Thrunite bleibt eine einfache und zuverlässige Taschenlampe für grundlegende Anwendungen zu einem vergleichsweise hohen Preis, mit klaren Schwächen bei Lichtqualität, Leistung und Ausstattung.
Fazit zum AUTO BILD-Taschenlampen-Test 2026
Wie die Orgelpfeifen: Farbtöne statt Musik.
Bild: AUTO BILD/ Tom Salt
Was bleibt vom Boost? Licht ist mehr als nur Helligkeit. Es dient der Orientierung und bietet mit Taschenlampen auch ein Stück Komfort fernab der Steckdose. Der AUTO BILD-Taschenlampen-Test 2026 zeigt, dass moderne Taschenlampen enorme Leistung für vielseitige Einsatzmöglichkeiten bieten. Entscheidend ist dabei nicht die maximale Helligkeit, sondern ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Lichtbild, Bedienung und Laufzeit. Überlegen Sie, was Sie brauchen, und lassen Sie dann Ihr Portemonnaie entscheiden – sowohl im High-End- als auch im günstigen Segment finden sich passende und zuverlässige Modelle.
SP31 V3.0 Taktische Taschenlampe, 2000LM, Taschenlampe Led Aufladbar mit Frequenzumwandlungs-Blitz, 6500K, USB-C, IPX8, Led Taschenlampe für Tragbares Reise und Einsteigermodell (Schwcra)
2,1
gut
kompakt
griffig
Abdichtung vom Anschluss wirkt empfindlich
Die wichtigsten Fragen zu LED-Taschenlampen
Welche Taschenlampe ist zu empfehlen?
Bei uns ganz klar die Testsiegerin: die Klarus XT21X Pro – das rundeste Gesamtpaket im Test. Gute Leistung, ausgewogenes Lichtbild und eine sehr flexible Bedienung. USB-C, 21700-Akku und auch mit 18650 nutzbar. Für die meisten Anwendungen die beste Wahl.
Was sollte man beim Kauf einer Taschenlampe bedenken?
Mehr als nur hohe Lumenwerte: Beim Kauf einer Taschenlampe zählen vor allem ein sauberes, zur Nutzung passendes Lichtbild, stabile Dauerleistung, einfache Bedienung, eine praktikable Stromversorgung und robuste Verarbeitung – und am Ende natürlich der eigene Geldbeutel.
Wie viel darf eine gute Taschenlampe kosten?
Eine gute Taschenlampe kostet je nach Anspruch meist zwischen 40 und 160 Euro. Günstigere Modelle haben oft Abstriche bei Lichtqualität und Bedienung, teurere bieten vor allem mehr Komfort, Robustheit und eine bessere Regelung.
Was sollte man über technische Begriffe und Bewertungskriterien von Taschenlampen wissen?
Taktisch
Auf den Einsatz in Polizei, Militär oder Selbstschutz ausgelegt, mit robustem Gehäuse, einfacher Bedienung und oft direktem Zugriff auf maximale Helligkeit oder Stroboskop.
ANSI
Standardisierte Messnorm, die Helligkeit, Laufzeit, Leuchtweite und weitere Werte vergleichbar und einheitlich definiert.
Lux (lx) Lux beschreibt, wie viel Licht tatsächlich auf einer Fläche ankommt. Je höher der Lux-Wert, desto heller ist der beleuchtete Bereich in einem bestimmten Abstand.
Lumen (lm) Lumen gibt die gesamte Lichtmenge an, die eine Lampe abgibt. Viele Lumen bedeuten viel Licht – sagen aber noch nichts darüber aus, wie es verteilt ist.
CRI (Color Rendering Index) Der CRI-Wert zeigt, wie natürlich Farben unter einer Lichtquelle wirken. Ein hoher CRI sorgt für realistische Farbwiedergabe, ein niedriger Wert lässt Farben blass oder verfälscht erscheinen.
Candela (cd) Candela misst die Lichtstärke in eine bestimmte Richtung. Hohe Candela-Werte bedeuten stark gebündeltes, weit reichendes Licht.
Kelvin (K) Kelvin beschreibt die Lichtfarbe. Niedrige Werte stehen für warmes, gemütliches Licht, hohe Werte für kühles, sachliches Licht.
mAh (Milliamperestunden) mAh geben die Akkukapazität an. Je höher der Wert, desto länger kann eine Lampe theoretisch betrieben werden.
IP (Ingress Protection) Die IP-Kennzeichnung zeigt, wie gut ein Gerät gegen Staub und Wasser geschützt ist. Je höher die Zahl, desto besser der Schutz.
ThrowerLampe mit stark gebündeltem Licht für große Reichweite, eher wenig Ausleuchtung im Nahbereich.
Spill Spill bezeichnet das seitliche Streulicht um den Hauptstrahl. Es sorgt dafür, dass auch der Nahbereich und die Umgebung ausgeleuchtet werden.
Spot Der Spot ist der zentrale, hellste Bereich des Lichtkegels. Er bestimmt, wie weit eine Taschenlampe gezielt leuchten kann.
Artefakte Artefakte sind unerwünschte Unregelmäßigkeiten im Lichtbild, etwa Flecken, Ringe oder Schatten. Sie können die Ausleuchtung stören.
Tint Tint beschreibt die genaue Farbabstimmung des Lichts innerhalb einer Farbtemperatur. Das Licht kann zum Beispiel leicht ins Grüne oder Rosafarbene gehen.
Beam Beam ist der gesamte Lichtkegel einer Taschenlampe, also die Kombination aus Spot und Spill.
Corona Die Corona ist der Übergangsbereich zwischen Spot und Spill. Hier verändert sich die Helligkeit sichtbar vom Zentrum zur Umgebung.
Halo-Effekt Der Halo-Effekt zeigt sich als heller Ring um den Spot. Er gehört meist zu den Artefakten und wirkt oft unruhig.
Farbsaum Ein Farbsaum ist ein farbiger Rand im Lichtbild, häufig im Übergang zwischen Spot und Spill. Ursache sind optische Effekte in Linse oder Reflektor.