Powerbanks im AUTO BILD-Test
Saftladen oder Energiebündel: Auf welche Powerbank ist Verlass?
- Sven Schulz
- Patrick Skoruppa
- Pascal Bartholomäus
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Inhaltsverzeichnis öffnen

1.
Anker Tech
Anker Prime Powerbank (26K, 300W)
1,3
sehr gut
- Extrem hohe Leistung (300 W gesamt, 140 W an einem Port)
- Hohe Kapazität
- Teuer

2.
Intenso
HE20000
1,4
sehr gut
- Hohe Leistung (100 W), aber nicht bei zwei angeschlossenen Geräten.
- Hohe Kapazität
- Aufladen der Powerbank geht zu Beginn des Ladevorgangs recht langsam voran

3.
Voltcraft
VC-C909
1,4
sehr gut
- Sehr hohe Ladeleistung (139 W, PD 3.1)
- Sehr hohe Kapazität (für über viermal Handyladen)
- Nutzbare Kapazität liegt etwas unter der nominellen Angabe

4.
Ugreen
Nexode Power Bank 20000mAh 130W
1,4
sehr gut
- Hohe Ladeleistung (100 W), aber nur für ein Gerät
- Aufladen der Powerbank geht zu Beginn des Ladevorgangs recht langsam voran

5.
Anker Tech
Anker A1695
1,5
gut
- Hohe Kapazität für fast viermal Handyladen
- Hohe Ladeleistung (100 Watt)
- Nutzbare Kapazität hoch, aber deutlich unter der nominellen

6.
Intenso
Powerbank HE25000
1,5
gut
- Hohe Kapazität (für fast viermal Handyladen)
- Hohe Ladeleistung (140 W, PD 3.1)
- Nutzbare Kapazität hoch, aber deutlich unter der nominellen

7.
Xtorm
FS5271 Fuel Series 5 27000mAh 67W
1,6
gut
- Hohe Kapazität (reicht für mehr als fünf Handyladungen)
- Hohe Ladeleistung (67 W)
- Für drei Geräte
- Etwas klobig und schwer
- Aufladen dauert lange

8.
Xlayer
Power Bar 20000mAh 65W PD Black
1,7
gut
- Hohe Ladeleistung (65 Watt)
- Nutzbare Kapazität etwas geringer als beworben

9.
GP
MP10MA 10000 mAh
1,7
gut
- Sehr hohe Kapazität
- Lädt mehrere Geräte gleichzeitig
- Hoher Ladestrom
- Kurze Ladedauer
- Etwas schwer

10.
Anker
1,7
gut
- Sehr hohe Leistung
- Kennt sehr viele Ladestandards
- Lädt bis zu drei Geräte gleichzeitig auf
- Ist sehr schnell vollgeladen
- Sehr hochwertig
- Praktisches Display
- Kein drahtloses Laden
- Etwas schwer

11.
INIU
Mini Powerbank Bank 100W 25000mAh
1,8
gut
- Hohe Kapazität (für fast vier Ladeleistungen)
- Vergleichsweise kompakt
- Hohe Ladeleistung (100 Watt)
- Nutzbare Kapazität hoch, aber deutlich unter der nominellen

12.
Intenso
F10000
1,9
gut
- Leicht (0,2 kg)
- Nur 8.894 mAh (1,8 x Handyladen)
- Nur 20 Watt Ladeleistung
- Wiederaufladen der Powerbank dauert über 5 Stunden

13.
Anker Tech
Anker Nano Powerbank (10K, 45W, Integriertes einziehbares USB-C Kabel) Schwarz
2,0
gut
- Handlich und leicht
- Für drei Geräte
- Integriertes Ladekabel
- Geringe Kapazität
- 45-Watt-Laden brach im Test nach 4 Minuten ab

14.
INIU
MegaPowerⅡPD 20000 mAh
2,0
gut
- Hohe Kapazität (17.447 mAh nutzbar), entspricht 3,5 Handyladungen
- Ladeleistung von 20 W
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Ob auf einer langen Autofahrt, beim Wandern in der Natur oder einfach im stressigen Alltag – ein leerer Handy-Akku kommt immer ungelegen. Ohne Steckdose in der Nähe wird die Powerbank zum unverzichtbaren Begleiter. Diese tragbaren Energielieferanten sorgen dafür, dass Ihre Geräte jederzeit einsatzbereit sind. Doch welche Powerbank hält, was sie verspricht, und ist ihr Geld wirklich wert?
Die Varta Wireless Power Bank 10000 hat im Labor von den angegebenen 10.000 Milliamperestunden (mAh) einen beeindruckenden Wert von 8.893 mAh erreicht. In nur zwei Stunden und 39 Minuten ist sie vollständig aufgeladen. Mit drei USB-Anschlüssen (2x USB-A und 1x USB-C) und der Möglichkeit, Geräte drahtlos zu laden, ist sie äußerst vielseitig.
Die preiswerte Varta Power Bank Energy 10000 überzeugte im Test mit ihrem kompakten und hochwertigen Gehäuse. Vier LEDs zeigen den Ladestand übersichtlich an. Allerdings unterstützt sie kein Power Delivery und lädt nur mit 15 Watt. Induktives Laden ist ebenfalls nicht möglich.
Die Xiaomi Mi 50W Power Bank 20000 beeindruckte im Test mit einer starken Leistung von bis zu 45 Watt. In nur drei Stunden und 13 Minuten ist sie vollständig aufgeladen. Zudem unterstützt sie zahlreiche Ladestandards.
Die Intenso XS2000 überzeugte im Testlabor mit 18.932 mAh von den beworbenen 20.000 mAh – ein sehr guter Wert. Sie ist kompakt und einfach zu bedienen. Allerdings unterstützt sie kein Power Delivery und hat eine geringe Ladeleistung (bis 15,5 Watt beim Laden von Geräten, bis 12 Watt beim Aufladen). Die Ladedauer ist daher mit acht Stunden und vier Minuten recht hoch.
Die 4Smarts Volthub Pro übertraf im Test die Erwartungen: Statt der angegebenen 26.800 mAh konnte sie 28.834 mAh speichern! Besonders praktisch ist die digitale Prozentanzeige für den Ladestand. Allerdings ist die Ladedauer mit acht Stunden und vier Minuten recht hoch und die Leistung mit bis zu 22 Watt beim Laden von Geräten und bis zu 18 Watt beim Aufladen nur mittelmäßig.
Die wichtigste Frage bei einer Powerbank? Wie viel Energie liefert sie wirklich? AUTO BILD ermittelt daher die nutzbare Kapazität der Geräte mit einem speziellen Messaufbau. Diese Kapazität weicht oft deutlich von den Herstellerangaben ab, die meist nur die Kapazität der eingebauten Akkuzellen angeben. Wichtiger ist jedoch, wie viel Energie tatsächlich über USB abgegeben wird.

Im Labor ermittelten die Tester von AUTO BILD, wie viel Kapazität die Powerbanks tatsächlich bieten und wie lange sie benötigen, um vollständig aufzuladen.
Bild: AUTO BILD
Weitere entscheidende Testpunkte sind die Ladezeit der leeren Powerbank und die Anschlüsse für verschiedene Geräte. Wir bewerten dabei nicht nur die Anzahl der USB-Buchsen, sondern auch, wie viele davon gleichzeitig genutzt werden können. Außerdem testen wir die maximale Ladeleistung: Die meisten Powerbanks schaffen 15 bis 18 Watt, einige sogar 60 oder 100 Watt. Eine hohe Ladeleistung bedeutet schneller aufgeladene Geräte. Extrapunkte gibt es für eine digitale Ladestandanzeige. Schließlich berücksichtigen wir auch die Größe und das Gewicht der Powerbank – je leichter und kompakter, desto besser.

AUTO BILD hat im Labor getestet, wie viel von der versprochenen Leistung die Powerbanks tatsächlich liefern.
Bild: AUTO BILD
Bei den 10.000-mAh-Powerbanks holte sich die Varta Wireless Power Bank 10000 dank drahtlosem Laden den Testsieg. In der 20.000-mAh-Klasse überzeugte die Xiaomi Mi 50W Power Bank 20000 mit ihrer hohen Leistung und kurzen Ladedauer. Wer eine Powerbank mit viel Kapazität zum kleinen Preis sucht, greift am besten zur 4Smarts Volthub Pro.
Die richtige Kapazität
Wer sich schon mal nach einer Powerbank umgeschaut hat, weiß: Die Auswahl ist riesig. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist die Akkukapazität, angegeben in Milliamperestunden (mAh). Je höher die Kapazität, desto mehr Energie liefert die Powerbank. Kleinere Modelle sind ideal für Smartphones, während die größeren sogar Notebooks aufladen können. Doch nicht jeder braucht ein teures Modell mit viel Kapazität. AUTO BILD hat daher Powerbanks in drei Kapazitätsstufen getestet: 10.000 mAh, 20.000 mAh und mehr als 25.000 mAh.
Herstellerangaben verstehen
Ein Problem: Die angegebene Kapazität bezieht sich auf die Strommenge, die zum Aufladen der Powerbank benötigt wird, nicht auf die abgegebene Energie. Beim Laden der Powerbank und beim Aufladen von Geräten geht immer Energie verloren. Dieser "Reibungsverlust" entsteht durch die Spannungsumwandlung, da die Akku-Zellen in der Powerbank meist mit 3,6 oder 3,7 Volt arbeiten, während Geräte mindestens 5 Volt benötigen. Diese Umwandlung führt auch dazu, dass sich die Powerbank erwärmt. Zudem verbraucht die Steuerungselektronik etwas Strom. Im schlechtesten Fall (wie bei der Vooe HX160Y1) waren im Test nur etwa 55 Prozent der angegebenen Kapazität nutzbar. Aber es geht auch anders: Die 4Smarts Volthub Pro lieferte sogar mehr Kapazität als angegeben. Scheinbar kennt der Hersteller selbst seine eigene Powerbank nicht genau.

Bild: AUTO BILD
Früher konnte man die Kapazität von Powerbanks leicht an ihrer Größe erkennen, da sie Rundzellen nutzten. Heute ist das schwieriger, da flache Lithium-Polymer-Akkus verwendet werden. Beispielsweise ist die Goal Zero Sherpa 100PD mit 25.600 mAh recht groß, während die Anker 737 bei gleicher Kapazität sehr klein ist. Beim Gewicht gibt es hingegen klare Unterschiede: Powerbanks mit 10.000 mAh wiegen bis zu 275 Gramm, 20.000er bis zu 483 Gramm, und die größten Modelle bringen bis zu 711 Gramm auf die Waage – ideal fürs Hanteltraining. Positiv: Die meisten Powerbanks sind nur 2 bis 2,5 Zentimeter dick und passen bequem in die Jackentasche.
Universelle Lademöglichkeiten
Alle getesteten Powerbanks verfügen über USB-Anschlüsse zum Aufladen von Geräten. Ärgerlich: Nicht immer geben Hersteller auf der Verpackung an, ob und welchen Schnellladestandard die Powerbank unterstützt. Die Goal Zero Sherpa 100PD erreichte mit 100 Watt die höchste Ladeleistung im Test. Auch mit 48 oder 60 Watt lassen sich viele Laptops per USB-C aufladen, während Gaming-Notebooks oft mehr Power benötigen. Profi-Systemkameras erfordern meist 3 Ampere über USB-C, kleinere Kameras mit Micro-USB kommen mit weniger aus.
USB hat sich vom PC-Zubehöranschluss zu einem wichtigen Stromanschluss entwickelt. Ab Herbst 2024 wird USB-C in der EU für neue Smartphones Pflicht. Unterschiedliche Schnellladestandards wie Quick Charge (Qualcomm), Warp Charge (Xiaomi), SuperCharge (Huawei) und VOOC (Oppo) ermöglichen Leistungen von bis zu 120 Watt. Damit eine Powerbank diese Verfahren nutzen kann, muss sie die entsprechenden Protokolle unterstützen. Im Test arbeiteten die meisten Powerbanks mit Quick Charge sowie den Standards von Apple und Samsung.
Die meisten getesteten Powerbanks ließen sich per USB-C aufladen und konnten so auch stärkere Netzteile von Notebooks oder Profi-Kameras nutzen. Die Ladezeit variiert stark: Die Anker 737 mit 25.600 mAh war in gut zwei Stunden voll, während die iPosible Power Bank 26800 mAh über elf Stunden benötigte. Wer seine Powerbank über Nacht lädt, muss sich also keine Sorgen machen.

Bild: AUTO BILD
Ladestand und laden beim Laden
Powerbanks sind nicht täglich im Einsatz. Daher ist es praktisch, schnell den Ladestand überprüfen zu können. Die meisten Modelle haben vier LEDs, die je nach Ladestand aufleuchten. Bei der Anker 737 sind es sogar sieben. Einige Modelle wie die RealPower PB-20000 PD+ und die Anker 337 zeigen den Ladestand sogar in Prozent auf einem Display an.
Die meisten Powerbanks können angeschlossene Geräte aufladen, während sie selbst am Strom hängen. Einige Modelle wie die Hama PD10-HD und PD20-HD sowie die Anker 325, 335 und 337 können das jedoch nicht. Für längere Reisen empfiehlt es sich daher, separate Netzteile für Handy und Powerbank mitzunehmen. In Sachen Ausstattung dürfen Käufer nicht zu viel erwarten: Ein passendes Kabel liegt bei, manchmal sogar zwei, aber ein Netzteil fehlt in allen Fällen. Immerhin kommen die Anker 737 und die iPosible Power Bank 26800 mAh mit einer passenden Tasche.
Tipps zur Nutzung von Powerbanks
So holen Sie das Beste aus Ihrer Powerbank heraus und verlängern ihre Lebensdauer!
- Wärme kann die Leistung verringern und die Akkuzellen stressen, was die Lebensdauer verkürzt. Im Sommer sollten Powerbanks daher im Schatten aufbewahrt werden, vor allem wenn sie nicht benutzt werden.
- Lagern Sie Ihre Powerbank dunkel und trocken bei Zimmertemperatur, am besten in einer Schublade. Vorher aufladen, damit sie auch nach einigen Wochen noch einsatzbereit ist.
- Kälte kann die Leistung erheblich reduzieren und die Akkuzellen stressen. Im Winter sollten Powerbanks nicht im Auto liegen, da sie schnell entladen. Besser in der Winterjacke aufbewahren.
- Akkus mögen keine Biegung – bei Lithium-Ionen-Akkus kann das im Extremfall zur Selbstentzündung führen. Daher die Powerbank im Rucksack in einer Seiten- oder Deckeltasche verstauen, nicht ganz unten.
- Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind besser gegen Tiefentladung geschützt, aber es ist trotzdem ratsam, den Ladezustand regelmäßig zu prüfen und die Powerbank nach längerer Nichtbenutzung (mehrere Monate) wieder aufzuladen. So bleibt sie immer voll einsatzbereit.
Wissenswertes zu Powerbanks
Wie viel sollte ich für eine gute Powerbank ausgeben?
Der Preis einer Powerbank variiert je nach Kapazität, Ladeleistung und zusätzlichen Funktionen. Für eine einfache Powerbank mit 10.000 mAh und grundlegenden Funktionen können Sie mit Preisen zwischen 15 und 30 Euro rechnen. Modelle mit 20.000 mAh oder mehr, die Schnelllade-Technologien oder zusätzliche Funktionen wie eine digitale Ladestandanzeige bieten, kosten in der Regel zwischen 30 und 60 Euro. Hochwertige Powerbanks mit sehr hoher Kapazität, schneller Ladeleistung oder spezialisierten Funktionen wie mehreren Anschlüssen oder robustem Design können über 60 Euro kosten. Es ist wichtig, ein Modell zu wählen, das Ihre Bedürfnisse erfüllt und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Achten Sie darauf, die Funktionen und die Kapazität im Verhältnis zum Preis zu bewerten, um die beste Powerbank für Ihr Budget zu finden.
Welche Kapazität sollte meine Powerbank haben?
Die ideale Kapazität hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Für den täglichen Gebrauch reicht oft eine Powerbank mit 10.000 mAh aus, um Smartphones oder kleinere Geräte aufzuladen. Für längere Reisen oder um mehrere Geräte gleichzeitig zu versorgen, sind Modelle mit 20.000 mAh oder mehr empfehlenswert. Wenn Sie oft große Geräte wie Laptops oder mehrere Geräte aufladen müssen, sollten Sie zu Powerbanks mit über 25.000 mAh greifen.
Welche Ladegeschwindigkeit benötige ich?
Die Ladegeschwindigkeit hängt von den Geräten ab, die Sie aufladen möchten. Wenn Sie Geräte mit USB-C und Power Delivery (PD) verwenden, sollten Sie eine Powerbank mit hoher Ladeleistung wählen, die bis zu 100 Watt oder mehr unterstützt. Für schnelle Aufladung von Smartphones und Tablets sind Powerbanks mit Quick Charge oder ähnlichen Schnelllade-Technologien ausreichend. Prüfen Sie, ob die Powerbank die Schnelllade-Technologie Ihres Geräts unterstützt.
Welche zusätzlichen Features sind hilfreich bei der Auswahl einer Powerbank?
Achten Sie auf folgende zusätzliche Features:
- Digitale Ladestandanzeige: Ein Display, das den genauen Prozentsatz des verbleibenden Akkus anzeigt, ist praktischer als LED-Anzeigen.
- Anzahl und Art der Anschlüsse: Überprüfen Sie, ob die Powerbank die richtigen Anschlüsse (USB-A, USB-C) und die erforderliche Anzahl hat.
- Ladezeit: Ein Modell mit schnellerer Aufladung spart Zeit, insbesondere wenn Sie es regelmäßig verwenden.
- Größe und Gewicht: Wählen Sie eine Powerbank, die gut zu Ihren Bedürfnissen passt und leicht zu transportieren ist. Kompakte und leichte Modelle sind ideal für unterwegs.
Darf ich meine Powerbank im Flugzeug mitnehmen?
Wer seine Powerbank mit ins Flugzeug nehmen möchte, muss einige Regeln beachten. Powerbanks dürfen nur im Handgepäck mitgeführt werden, da sie bei einem Brand im Frachtraum gefährlich werden könnten. Erlaubt sind pro Person maximal zwei Akkus mit einer Höchstkapazität von 100 Wattstunden. Falls die Wattstunden-Angabe fehlt, ist eine Powerbank mit maximal 27.000 mAh (entspricht 99,9 Wattstunden bei 3,7 Volt) zu empfehlen.
Wie kann ich die Lebensdauer meiner Powerbank verlängern?
- Hitze vermeiden: Wärme kann die Leistung verringern und die Akkuzellen stressen, was die Lebensdauer verkürzt. Im Sommer sollten Powerbanks daher im Schatten aufbewahrt werden, vor allem wenn sie nicht benutzt werden.
- Lagerung bei Nichtgebrauch: Lagern Sie Ihre Powerbank dunkel und trocken bei Zimmertemperatur, am besten in einer Schublade. Vorher aufladen, damit sie auch nach einigen Wochen noch einsatzbereit ist.
- Kälte meiden: Kälte kann die Leistung erheblich reduzieren und die Akkuzellen stressen. Im Winter sollten Powerbanks nicht im Auto liegen, da sie schnell entladen. Besser in der Winterjacke aufbewahren.
- Mechanische Belastung vermeiden: Akkus mögen keine Biegung – bei Lithium-Ionen-Akkus kann das im Extremfall zur Selbstentzündung führen. Daher die Powerbank im Rucksack in einer Seiten- oder Deckeltasche verstauen, nicht ganz unten.
- Tiefentladung vermeiden: Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind besser gegen Tiefentladung geschützt, aber es ist trotzdem ratsam, den Ladezustand regelmäßig zu prüfen und die Powerbank nach längerer Nichtbenutzung (mehrere Monate) wieder aufzuladen. So bleibt sie immer voll einsatzbereit.
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