Dodge Ram 1500 (2024): Test

So fährt der neue US-Pick-up Dodge Ram 1500

John Wayne ist tot, die Indianer haben längst ihre Zelte abgeschlagen und Planwagen fahren nur noch durch Museumsdörfer – aber in Texas ist der Westen noch wild und die guten alten Zeiten leben bis heute weiter. Nirgendwo gibt es deshalb so viele Picks-ups wie im Land von Dallas und Denver Clan – und egal ob Cowboy oder Farmer, Ölbaron oder Banker, man fühlt sich damit immer gut angezogen. Und künftig sogar noch besser. Denn Ram putzt jetzt seinen 1500er kräftig heraus und schickt den Gegner von Ford F-150 und Chevrolet Silverado mit reichlich Frischzellen ins neue Modelljahr. Zwar ist der Schlepper aus dem Stellantis-Imperium nur die Nummer drei in einem Segment, das noch immer etwa die Hälfte des US-Marktes ausmacht, im Rest der Welt aber kaum eine Rolle spielt, und deshalb nur eine Randerscheinung. Doch weil er der neben dem elektrischen Ford Lightning der einzige Ami ist, der zu Preisen zwischen 67.000 und 133.000 Euro ganz offiziell diesseits des Atlantiks angeboten wird, lohnt sich die Jungfernfahrt auch für uns Europäer. Vom Fahrspaß als Cowboy am Lenkrad ganz zu schweigen.
Bild: Stellantis
Autokatalog: Dodge Ram