Fliegendes Auto Aeromobil 3.0 vorgestellt

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Aeromobil 3.0: Flugauto ab 2017

— 17.03.2015

Flugauto für Preis nominiert

Ein fliegendes Auto ist der Traum vieler Autofahrer. Das Aeromobil könnte ihn wahrmachen. Auf einer Messe wurden nun weitere Details bekannt. Video!

Auf Knopfdruck schwenken die Flügel seitlich heraus, den Antrieb übernimmt ein Propeller am Heck.

Ein Auto, das auch fliegen kann, ist eine abgehobene Idee. Und damit sind die Entwickler des Aeromobils aus der Slowakei auch nicht alleine. Doch die Osteuropäer behaupten, ihr Produkt sei nahezu ausgereift und könne bald in Serie gehen. Das Aeromobil 3.0 steht auf der Technologiemesse SXSW (13. bis 22. März in Austin, Texas) in der Award-Kategorie "SciFi No Longer" ("Nicht mehr nur eine Science-Fiction-Idee") unter den fünf für die Auszeichnung nominierten Produkten. Ein Video des fliegenden Aeromobils können Sie sich unten ansehen. Das sechs Meter lange Fahr- oder Flugzeug ist ein Zweisitzer und soll auf der Straße bis zu 160 km/h schnell sein und dabei etwa acht Liter Super konsumieren. Die Reichweite beträgt laut Hersteller fast 900 Kilometer.

Das Cockpit erinnert bis auf den Schalthebel mehr an ein Flugzeug als an ein Auto.

Hebt das Konstrukt aus Stahl und Carbon ab, soll es gut 200 km/h Top-Speed erreichen und rund 700 Kilometer Reichweite haben. Der Verbrauch steigt dann auf 15 Liter. Auf Knopfdruck schwenken die 8,2 Meter breiten Flügel seitlich heraus, den Antrieb übernimmt ein Rotax-Propeller am Heck. Zum Starten benötigt das Aeromobil angeblich nur 50 Meter Anlauf, dazu reiche sogar eine Wiese. Zur Landung braucht der Pilot jedoch eine längere Landebahn. Als langsamste Fluggeschwindigkeit geben die Hersteller 60 Kilometer pro Stunde an. Das Design ist zumindest gewöhnungsbedürftig: Die Front erinnert an einen Nasenaffen, hier hatte die Aerodynamik offensichtlich Vorrang vor ästhetischen Gesichtspunkten. 2017 soll das Aeromobil tatsächlich auf die Startbahn rollen, der Preis liegt mit mehreren Hunderttausend Euro im Supercar-Segment.

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