Alfa Romeo 4C: Test
Dieser Alfa geht ins Herz!

Alfa Romeo lieben heißt auch leiden – wie unser erster Test des neuen Carbon-Sportlers 4C zeigt. Der knackige Sportler macht nämlich nicht nur Spaß.
- Stefan Voswinkel
Video: Alfa Romeo 4C
So fährt der Alfa 4C
Mit gut einer Tonne ist der 4C ein echtes Leichtgewicht

Alfa Romeo verspricht 895 Kilo, wir messen gut eine Tonne – der 4C geht trotzdem als Leichtgewicht durch.
Bild: Toni Bader
News und Tests zum Alfa 4C
Bei Verarbeitung und Materialien dürfte Alfa ruhig nachlegen

Hier erwartet man mehr: Das einteilige Armaturenbrett des Alfa 4C hat die Anmutung eines Dacia.
Bild: Toni Bader
Und so sehen wir über die lausige Qualität hinweg und starten den Motor – dafür ist der 4C schließlich gebaut. Mit einem heiseren Schrei erwacht der kleine Vierzylinder direkt hinter den Gehörgängen des Fahrers. Vierzylinder? Der Alfa knurrt ähnlich gefährlich wie seine größeren Achtzylinder-Brüder von Ferrari – und auch so laut. Wie die Italiener dafür eine Straßenzulassung bekommen haben? Vielleicht war der Zulassungsbeamte Alfista.
Trotz seiner Macken macht der Alfa einfach Spaß

Querverkehr: 240 PS reichen für derartig wilde Drifts – und für 4,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100.
Bild: Toni Bader
Am Ende können wir dem Alfa mit einem Testergebnis von gerade mal 377 von 700 Punkten zwar kein gutes Zeugnis ausstellen. Aber hartgesottene Fans werden sagen: Gott sei Dank, er will nicht jedem gefallen. Diejenigen jedoch, die seinem ehrlichen Charme verfallen, wird er rundum glücklich machen – und zu leidensfähigen Alfisti.
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