Audi RS 4 Avant: Autosalon Genf 2012 — 15.02.2012
Feuriger Familienlaster
In Genf 2012 stellt Audi die dritte Generation des RS 4 Avant vor. Der Kombi leistet 450 PS und rennt bis zum 280 km/h schnell. Was der Super-Kombi ab Herbst 2012 kosten soll, steht ebenfalls schon fest.
Überblick: Die Stars auf dem Genfer Autosalon 2012
Der Motor wird ungarischen Werk Györ von Hand montiert und soll trotz der Fahrleistungen mit knapp elf Litern Super Plus auskommen. Für Blitzstarts ist eine Launch Control an Bord, die sieben Gänge des Doppelkupplungs-Getriebes arbeiten automatisch oder lassen sich per Hand über Schaltwippen am Lenkrad sortieren. Der quattro-Antrieb leitet im Normalfall 60 Prozent der Kraft an die Hinterachse, bei Bedarf fließen bis zu 70 Prozent über das selbstsperrende Mittendifferenzial an die vorderen Räder. Der RS 4 Avant liegt 20 Millimeter tiefer als sein Serienbruder, durch die veränderten Anbauteile ist er auch geringfügig länger und breiter. Glanzgedrehte 19-Zoll-Aluminium-Schmiederäder im 10-Speichen-Design mit Reifen der Größe 265/35 gehören zur Serienausstattung, 20 Zöller gibt es auf Wunsch gegen Aufpreis.Überblick: Alle News und Tests zum Audi RS 4
Zum Serienpaket gehört auch eine Hochleistungsbremsanlage, das ESP hat einen Sportmodus und lässt sich auch völlig deaktivieren. Keramik-Bremsen sind optional zu haben. Das Fahrdynamiksystem Audi "drive select" zählt zur Serienausstattung und lässt die Wahl zwischen drei Fahrprogrammen von hart bis zart. Die Optik ist typisch für Audis Topsportler: Ein matter Alu-Rahmen fasst den sechseckigen Singleframe-Grill ein, sein Rautengitter-Einsatz ist in hochglänzendem Anthrazit gehalten. Tagfahrlicht-Spangen in LED-Technik fassen die die Xenon-Leuchten ein. Der Stoßfänger trägt eine Splitter-Kante wie bei einem Rennwagen. Seitenschweller, extrabreite Radkästen und ein Dachspoiler runden das Paket ab. Innen setzt Audi vor allem auf dunkle Töne. Die Dekoreinlagen bestehen serienmäßig aus Carbon, optional aus Aluminium, Klavierlack oder hellem Edelstahlgewebe. Elektrisch verstellbare Sportsitze mit Heizung vorn sind Serie, ebenso das Fahrerinformationssystem mit Farbdisplay samt RS-Menü mit einem Messinstrument für Rundenzeiten sowie ein Ölthermometer. Die Preise sind ebenso berauschend wie die Fahrleistung: Im Herbst 2012 geht es bei 76.600 Euro los.Kommentar verfassen











































Kommentare zum Artikel (85)
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Also, ich muss sagen, bin ein Audi-Fan und bleibe es auch. Jeder Premium-Hersteller hat mittlerweile von jedem Modell auch ne Sportversion. Was ich nur nicht verstehe:
Es wird derzeit soviel um CO2, Verbrauch und Umwelt diskutiert, warum dann nicht den laut Audi besten je gebauten 8-Zylinder aus dem S6 einbauen.
Der verbraucht weniger. Denn genau das ist, wo Audi im Gegensatz zu München und Stuttgart noch nachzubessern hat.
Und die 30 PS Unterschied zum jetzigen RS5-Achtzylinder kriegt man auch noch irgendwo raus...
Auf Audi habe ich noch nie gestanden. Der neue RS4 sieht zwar sportlich aus, aber damit hat es sich schon. Der Preis entspricht nicht der allgemeinen Qualitaet von Audi - setzt man ihn um 40,000 runter, waere es mehr entsprechend. Also bleibe ich bei meinem Dodge Ram Van...je groesser desto besser ;)
Das fehlte noch in Audis Sortiment: ein Pampers-Laster, der 280 km/h rennt. Wollen die die Muttis und Vertreter zum Rasen verleiten? Der Fliegenfänger an der Schnauze wird bei einigen gut ankommen. Leider werden sie nicht die wohl mind. 90 Td. € haben, um das Ding zu kaufen. Wahrscheinlich wird die Karre auf 200 limitiert werden. Wie sonst soll Audi-Stadler sonst zu seiner Signier-Marke kommen.
Da lobe ich mir doch den C63.
Das Ökolabel zeigt bereits Wirkung:
- Hersteller von Spritschlucker gehen Konkurs oder die Modelle werden vom Markt genommen
- Der Kunde interessiert sich nur noch für Modelle der Kategorie A+ bis C, weil er Angst hat, daß er sein Auto in ein paar Jahren nicht mehr verkaufen kann
- Tuning-Messen werden nur noch von Menschen der Bildungs-Kategorie G besucht