Autos, die uns fehlen: Teil 4

— 04.01.2013

Wenn morgen gestern wäre ...

Folge vier aus unserer beliebten Retro-Serie: zehn Evergreens, fertig zum Wiederbeleben – mit Mercedes C111, Opel Manta und Ford Taunus.



Sie sind schön, oft originell, manchmal aufregend und immer unvergesslich. Aber sie sind Vergangenheit. Abgelöst oder gänzlich beerdigt, meist im Namen des Fortschritts, doch in Wahrheit auch mangels Mut, Fantasie oder Einsicht: Autos, die nicht immer die Welt, aber immer unsere Herzen bewegten, die Lust auf mehr machten – zumindest bei denen, die vom Virus befallen waren. Und es noch sind. Wobei die Klassiker, die wir meinen, ja keineswegs nur bei Zeitgenossen wohlige Gefühle auslösen.

Autos, die uns fehlen, Teil 3

Ein neuer Opel Manta? Wir finden, es wird höchste Zeit dafür – wenn er das Original so gekonnt zitiert.

Sie müssen kein Ü-40-er sein, keiner, der "cool" über Flowerpower, Schlaghosen und einen Ur-Cooper definierte, um auf den Mini abzufahren. Sie brauchen auch nicht im Orginal-Fiat 500 die Freuden der überdachten Motorisierung entdeckt oder den 1968er Ford Mustang im Kultklassiker "Bullitt" gesehen zu haben, um die heutigen Nachfolger unwiderstehlich zu finden. Deren Charme, das belegt der Erfolg der Retroversionen, ist zeitlos, ihr Reiz ungetrübt. Wobei sich manche Typen als Spätzünder entpuppen – den ersten Austin Healey Sprite etwa überschütteten sie erst mal mit Spott, der Lampen wegen, die wie Froschaugen herausstehen. Erst später erkannte die Welt genau darin das Besondere, das die hohe Kunst der Originalität ausmacht.

Autos, die uns fehlen, Teil 2

Der Ford Taunus 17M war in den 1960ern erfolgreich. Die "Badewanne" verdient eine Neuauflage.

Eine Kunst, die aus den Umständen heraus entsteht, oft ungewollt, oder dem Geist eines Einzelnen entsprungen. Eine Kunst auf jeden Fall, die sich nicht erlernen und auch nicht auf Kommando bewerkstelligen lässt. Was die Bemühungen heutiger Autogestalter ja auch belegen: Sie wollen mit Originalität und Individualität aus dem Designbrei ausbrechen, aber meist wirken ihre Versuche verzweifelt, das Resultat gekünstelt. Dass Retro aktuell ist, bewies AUTO BILD schon mit früheren Vorschlägen, die bei den Lesern großen Beifall ernteten. Nun zehn weitere Vorschläge: Autos, die das zweite Leben verdienen.
Autos, die uns fehlen
Teil eins Teil zwei Teil drei
Wolfgang König

Wolfgang König

Fazit

Vieles, was die Designer-Gilde heute als modern anpreist, lässt uns kalt. Warm ums Herz wird uns dagegen oft, wenn alte Formen neu interpretiert werden – spätestens seit dem Erfolg des Neo-500ers und des Neo-Mini gehört das zu den Tatsachen des Lebens. Warum also nicht weitermachen – schließlich gibt es einen riesigen Fundus an brachliegenden Vorlagen voller Emotionalität und Charakter. So wie diese hier, von Radovan Varicak, unserem Hausdesigner, mit Gefühl und Fantasie in die Neuzeit versetzt.

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