Autosalon Paris 2010: Hyundai zeigt ix20

Autosalon Paris 2010: Hyundai zeigt ix20

— 13.09.2010

Hyundai legt den i20 hoch

Hyundai gibt Gas auf dem Pariser Salon 2010. Der ix20 tritt als kleiner Crossover gegen VW CrossPolo und Co an. Sein kleiner Bruder i10 bekommt ein Facelift.

Premiere für den Hyunda ix20 auf dem Pariser Autosalon 2010: Optisch orientiert sich der kleine Crossvoer aus der Feder des deutschen Chefdesigners Thomas Bürkle am großen Bruder ix35. "Fluidic Sculpture" nennt Hyundai die Linie, die mit einem Hexagonal-Kühlergrill und einer schlanken Dachlinie vorfährt. Nur die Heckpartie gerät wenig spektakulär, hier wirkt der 4,10 Meter lange Koreaner etwas bieder. Neben der erhöhten Sitzposition soll der ix20 auch mit reichlich Platz punkten, laut Hyundai stehen bei umgelegten Rücksitzen 1486 Liter Volumen als Stauraum zur Verfügung. Das Motorenprogramm umfasst zwei Benziner (1.4 und 1.6) sowie einen 1,4-Liter-Common-Rail-Diesel. Alle Motoren erfüllen die Euro 5-Abgasnorm und sind gegen Aufpreis mit der Start-Stopp-Automatik ISG (Idle Stop & Go) zu haben. Das Einstiegsmodell ix20 1.4 leistet 90 PS, darüber rangiert der 1.6 mit 125 PS. Sparfüchse greifen zum ix20 1.4 CRDi mit 90 PS, der sich inklusive Start-Stopp-Automatik im Schnitt mit 4,5 Litern Diesel begnügen soll. Macht einen CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer. Marktstart in Deutschland ist im November 2010 in den drei Ausstattungslinien Classic, Comfort und Style. Bereits die Basis punktet mit sechs Airbags, ESP, aktiven Kopfstützen und einem CD-Radio samt USB- und AUX-Anschluss.

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Der Hyundai i10 bekommt den typischen Hexagonal-Grill der größeren Brüder.

Zwei Jahre nach dem Start wird auch der Kleinstwagen i10 aufgefrischt. Auch Hyundais Kleinster rollt künftig mit dem Hexagonal-Grill vor. Die Benzin-Motoren – ein 1,1-Liter mit 69 PS und 1,2-Liter Hubraum mit 86 PS wurden überarbeitet und erfüllen die Euro 5-Abgasnorm. Neu im i10 ist ein Dreizylinder mit 1,0-Liter Hubraum, der als Sparmodell auf einen CO2-Wert von lediglich 99 g/km kommt. Doch Hyundai setzt längst nicht mehr nur auf günstige Kleinwagen: Der Paris-Auftritt wird gewürzt vom Coupé Genesis, das ebenfalls noch in diesem Jahr kommen wird. Einige Eckdaten des 2+2-Sitzers sind bereits bekannt: Der 4,63 Meter lange Hecktriebler wird in der Basis von einem 2,0-Liter-Benziner mit Turboaufladung mobil gemacht, der 214 PS leisten wird. Genug, um auch gegen die deutsche Konkurrenz in Form von Audi A5 und BMW 3er Coupé anzutreten. Der Spurt auf Tempo 100 gelingt in 8,0 Sekunden, bei 222 km/h ist Schluss.

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Noch in diesem jahr kommt das Genesis Coupé mit bis zu 303 PS.

Wer noch mehr Power möchte, kann zu einem 3,8-Liter-V6-Benziner greifen, der 303 Pferdchen unter der Haube hat, aber auch entsprechende Trinksitten an den Tag legen dürfte. 240 km/h Spitze und der Standardsprint auf 100 km/h in 6,3 Sekunden können sich sehen lassen. Ebenfalls in Paris und voraussichtlich ab Mai 2011 auf deutschen Straßen unterwegs: die Genesis Limousine. Jetzt verrät Hyundai auch technische Daten. Zur Wahl stehen ein 3,3-Liter V6-Benziner mit 262 PS und der noch potentere Ableger mit 3,8 Litern Hubraum und 290 PS. Die Spitze markiert ein neu entwickelter V8-Benziner mit 4,6 Litern Hubraum und 375 PS Leistung, der stets an eine Sechsgang-Automatik mit manueller Schaltoption gekoppelt ist.

Dazu spendiert Hyundai der 4,98 Meter langen und 1,48 Meter hohen Limousine unter anderem Xenon-Scheinwerfer und den Abstandsregel-Tempomat Smart Cruise Control (SCC). Und es geht noch größer: Erstmals wird das Flaggschiff Equus in Europa gezeigt. 5,16 Meter Außenlänge und der üppige Radstand von 3,05 Metern sollen Reisen erster Klasse garantieren. Den Antrieb übernimmt auch hier der 3,8-Liter-V6- oder der 4,6-Liter-V8-Benziner. Mit an Bord sind ein Spurhalte-Assistenten, ein radargestützter Abstandsregel-Tempomat und ein Pre-Safety-System. Nicht in Paris, dafür exklusiv bei der Media Preview am 13. September 2010 zu sehen: der i40cw, der voraussichtlich im Juni 2011 auf den Markt kommen wird. Mit einer Außenlänge von rund 4,77 Meter tritt der Sonata-Nachfolger im D-Segment unter anderem gegen etablierte Wettbewerber wie Ford Mondeo Turnier, Opel Insignia Sports Tourer und VW Passat Variant an. Es sind zwei Benzin-Direkteinspritzer mit 1,6- oder 2,0-Liter Hubraum und ein 1,7-Liter-Diesel geplant, der in zwei Leistungsstufen kommt. Mit Ausstattungsdetails wie Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurvenlicht oder einem Spurhalte-Assistent will Hyundai auch verstärkt im Flottengeschäft wildern.

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