Autozug-Aufbrüche
Bahn und Bundespolizei hilflos

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Die Aufbruchserie auf Autoreisezügen der Deutschen Bahn reißt nicht ab. Der Fahrgastverband fordert geschlossene Behälter, um Autos besser zu schützen.
Die Aufbruchserie auf Autoreisezügen der Deutschen Bahn reißt nicht ab. Zuletzt schlugen Diebe bei mindestens einem Dutzend Autos auf der Strecke von Neu-Isenburg (Hessen) nach Narbonne (Frankreich) die Scheiben ein und stahlen Navis, Kleidung und weitere Wertsachen. In anderen Fällen hatten es Unbekannte vor allem auf Nachtzüge zwischen Lörrach (Baden-Württemberg) und Hamburg abgesehen. Auf dieser Strecke machten sich zuletzt 28. und 29. Oktober Diebe an vier Autos zu schaffen, schlugen ebenfalls Heckscheiben ein und entwendeten Laptops, Kameras, Schmuck und Bargeld. Bereits im August, Juli, Juni, März und Januar dieses Jahres kam es zu ähnlichen Vorfällen.

Matthias Oomen vom Fahrgastverband "Pro Bahn": "Wir brauchen geschlossene Behälter mit Alarm."
Bild: Werk
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