Diesel oder Benziner: Vergleich, Teil 1
Sieht der Diesel alt aus?

Mit cleverer Downsizing-Technik schlagen die Benziner zurück. Im ersten Teil des großen Vergleichs Diesel gegen Benziner: Ford Focus, Fiat 500C, Mercedes C-Klasse und Skoda Yeti – und zwei Mercedes 190.
- Heinrich Lingner
- Sebastian Renz
Turboladertum und Direkteinspritzerei haben sich nun auch bei den Benzinern rumgesprochen – Ecoboost, TwinAir oder TSI nennen sich etwa bei Ford, Fiat und Skoda die neuen Downsizing-Benzintriebwerke, die Hubraum – und im Fall des Fiat zwei Zylinder – mit Ladedruck und aufwendiger Einspritztechnik ersetzen wollen. Das klappt in der Theorie überzeugend: Im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), der den Normverbrauch misst, liegen der Fiat 500 C 0.9 TwinAir (4,1 l Super/100 km) und der 1.3 Multijet (3,9 l Diesel/100 km) nur 0,2 Liter auseinander.
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Motorenvergleich: Fiat 500C Diesel gegen Benziner. Wer steht am Ende besser da?
Bild: Christian Bittmann
Alle Details zu den Motorenduellen gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen lesen Sie in AUTO BILD 26/2011, erhältlich auch als Download im Heftarchiv.
Fazit
Der benzingetriebene Ottomotor ist noch lange nicht am Ende, das zeigt der erste Teil des Vergleichs. Nur beim Kompakt-SUV Skoda Yeti ist der Dieselantrieb das bessere Angebot, weil der knurrige Selbstzünder im rustikalen Yeti nicht so unangenehm auffällt. Was keineswegs heißt, dass der Downsizing-Turbobenziner des VW-Konzerns ein schlechter Motor wäre. Und: Erst ab einer jährlichen Fahrleistung von 16.000 km ist der Diesel-Yeti das wirtschaftlich bessere Angebot. Ansonsten haben die Benziner die Nase vorn – wenn man einmal von den beiden Mercedes 190 absieht, wo sich der Selbstzünder knapp durchsetzt.
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