Bernie Ecclestone: Hublot-Werbung

Bernie Ecclestone: Hublot-Werbung Bernie Ecclestone: Hublot-Werbung

Bernie Ecclestone: Hublot-Werbung

— 09.12.2010

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Trotz des brutalen Überfalls hat Formel 1-Chef Bernie Ecclestone seinen Humor nicht verloren. Das stellt der 80-Jährige in einer skurrilen Werbe-Anzeige unter Beweis.

Will man jemandem erklären, was schwarzer, britischer Humor ist, sollte man ihm die aktuelle Uhrenwerbung mit Bernie Ecclestone zeigen. Die Anzeige der Schweizer Luxusuhren-Marke Hublot ziert das verbeulte Antlitz des 80-jährigen Formel 1-Chefs inklusive einem gigantischen Veilchen. Aufgenommen wurde das Foto kurz nach dem Überfall auf Ecclestone und seine Freundin am 25. November 2010. "Sehen Sie, was Leute für eine Hublot tun" ("See what people will do for a hublot") lautet der Slogan. Die Idee zu der Werbe-Anzeige, die ausschließlich in der "Financial Times" und im "International Herald Tribune" erscheint, soll der Zerschundene höchstselbst gehabt und das Foto nebst Statement an ein Vorstandsmitglied seines favorisierten Uhrenherstellers geschickt haben. Die beiden Männer hätten den "gleichen Sinn für Humor", wird eine Sprecherin des Uhrenmachers in Medienberichten zitiert.

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Doch nicht jeder kann über diese Art Humor lachen. Der Opferverein "Victim Support" wirft Ecclestone und Hublot unverantwortliches Verhalten vor, sie würden Verbrechen verharmlosen: "Für viele Opfer hat so ein Überfall enorme Auswirkungen. Die meisten können in dieser Situation ganz sicher nicht über so etwas lachen", so Vereinsvorstand Javed Khan im britischen Fernsehen. Ecclestone selber sieht sich bei seiner Werbeaktion eher im Kampf gegen das Verbrechen. Er habe auf diese Weise Mut und seinen Protest zeigen wollen.

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Ecclestone und seiner Freundin wurde bei der Attacke Schmuck im Wert von 200.000 Pfund (umgerechnet 169.000 Euro) gestohlen, der Brite war sogar bewusstlos. Dennoch benötigte der Formel-1-Boss, der bereits einige Bypass-Operationen hinter sich hat, nicht einmal einen Tag, um sich zu erholen. Bereits am Tag nach dem Raubüberfall präsentierte er den Journalisten auf dem Weg ins Büro sein blaues Auge.

Autor: Stephanie Kriebel

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