BMW 1er und Mercedes A-Klasse: Vorschau — 24.08.2010
Der BMW 1er wird ein kleiner 3er
Der Kampf in der Golf-Klasse wird schärfer – und sportlich härter: Auch der nächste 1er bleibt dem Hinterradantrieb zunächst treu, kämpft aber mit den Waffen des großen Bruders. Mercedes wird antworten.
Überblick: News und Tests zu BMW
So wie 5er, 6er und 7er technisch miteinander verwandt sind, so haben die Entwickler eine gemeinsame Basis für 1er und 3er (F30) geschaffen. Das Design des neuen 1er korrigiert die Schwächen des Vorgängers. Vergeben und vergessen sind Streitpunkte wie die Hängebauchfuge im Schwellerbereich, die viel zu großen Scheinwerfer sowie das verbaute Heck mit dem optischen Dreikampf zwischen Leuchten, Scheibe und Klappe. Innen versprechen die Produktplaner deutlich hochwertigere Oberflächen, ein großzügiger gestaltetes Armaturenbrett und ein intuitives Bedienkonzept. Die meist aufpreispflichtigen Fahrer-Assistenzsysteme kennen wir aus dem 5er, die verstellbare Dämpferkennung debütierte bereits im 7er, die aktuellste iDrive-Mimik kann man demnächst im neuen X3 Probe fühlen. Der neue 1er soll nicht viel größer, aber messbar geräumiger werden. Vor allem in der zweiten Reihe sind mehr Beinfreiheit, bequemere Sitze und ein weniger beschwerlicher Ein- und Ausstieg angesagt.Überblick: News und Tests zu Mercedes
Bei den Motoren und Getrieben gibt es keine Kooperation mit Mercedes, BMW bleibt dem Systempartner Peugeot treu: Ab 2016 wird ein neuer Vierzylinder-Benziner (Prince II) ins Rennen geschickt. Für den 1er wird es zwar mittelfristig diverse Dreizylinder geben, doch zum Verkaufsbeginn besteht die Palette ausschließlich aus Vierzylindern. Zuerst die Benziner: • 116i, 1,6-Liter-Turbo, 136 PS • 118i, 1,6-Liter-Turbo, 156 PS • 120i, 2,0-Liter-Turbo, 184 PS • 125i, 2,0-Liter-Turbo, 218 PS • 130i, 2,0-Liter-Turbo, 252 PS • 135i, 3,0-Liter-Turbo, 306 PS. Der 135i dürfte wieder den Zweitürern (Cabrio und Coupé) vorbehalten bleiben.Als Topmodell erhoffen wir uns ein 1er M Coupé, dessen 340 PS starker Reihensechszylinder aus dem Z4 kommt. Für die drei stärksten Varianten gibt es als Alternative zum Schalter das fixe Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Fahrstufen. Nachdem Audi und Mercedes für A3 und A/B-Klasse gegen Aufpreis vier angetriebene Räder offerieren, wird auch BMW den 1er mit xDrive ins Modellprogramm nehmen. Die Staffelung der Dieselmotoren dürfte so aussehen: • 116d, 2,0 Liter, 122 PS • 118d, 2,0 Liter, 150 PS • 120d, 2,0 Liter, 184 PS • 123d, 2,0 Liter, 204 PS. Auf Abruf steht ein noch stärkerer 125d bereit, dessen Zweiliter-Biturbo-Vierzylinder durch erhöhten Ladedruck und geänderte Abgasanlage auf 245 PS kommen soll.
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In Sachen alternative Antriebe ist BMW auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wie die grün eingefärbte 1er-Zukunft aussehen könnte, haben das Detroiter Showcar mit E-Antrieb und die Versuchsträger des 1er Active Hybrid bereits in groben Umrissen skizziert. Welche Lösung am Ende kommt, hängt vor allem vom Gesetzgeber und von der steuerlichen Förderung ab. Während 1er Coupé und Cabrio langfristig dem Hinterradantrieb die Treue halten, dürften die Steilheck-1er beim nächsten Modellwechsel in sieben Jahren auf eine neue Front-/Allrad-Plattform umschwenken. Eine Revolution, die mit aller Macht kommt: Schon 2020 will BMW genauso viele Autos mit Hinterrad- wie mit Vorderradantrieb bauen, jeweils rund eine Million. Dann geht der Kampf nicht nur gegen Mercedes, sondern vor allem gegen VW. Und dann wird's richtig spannend.Kommentar verfassen









































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"Innen versprechen die Produktplaner deutlich hochwertigere Oberflächen, ein großzügiger gestaltetes Armaturenbrett und ein intuitives Bedienkonzept." War ja schon immer das Problem, dass die Autos innen minderwertig verarbeitet sind und nicht einmal einem Skoda das Wasser reichen können. Wenigstens ist BMW jetzt halbwegs aus dem Dornröschenschlaf erwacht und bietet nun bei den Benzinern Turbolader an. Für Hybridantriebe scheint es bei den Münchner Ingenieuren noch nicht zu reichen. Dauert wahrscheinlich noch 10 Jahre.
Stimmt...der 5'er verkauft sich sogar super! BMW macht Sonderschichten seit + zusätzlich jeden Samstag...Deshalb wird AUDI mit den Verkauszahlen BMW nie einholen, auch wenn Audi seine Proletenkarren verschenken würden...Freude am Fahren, das ist der Vorsprung durch Technik...Danke an BMW.
Weiter so, bitte bitte...
na der neue 5er verkauft sich alles andere als gut.
Der alte A6 verkauft sich ja besser.
Scheinbar hat BMW mit dem 5er nicht den Nerv der Kunden getroffen.
BMW ist echt ne Puff Migrations und Fickmarke geworden
Leute mit Stil wechseln zu Audi und Mercedes
Der nächste Flop vom Aldi-Audi: 40% Nachlass auf nen audi a6 mit quattro (s. Anzeigen im "Stern"). Was für ein Desaster, Audi, naja, muss VoWeh demnächst nicht nur Bugatti, Lambo und Bentley, sondern auch noch Audi subventionieren.. und der doofe golf-, golf +-, golf irgendwas- Käufer finanziert es.. :-D
2 sehr schöne autos sind das!