BMW M1 Hommage Car
— 27.04.2008Der Ferrari aus München
BMW überrascht beim Concorso d'Eleganza am Comer See mit der Studie eines Supersportwagens. Die rote Flunder sei nur eine einmalige Hommage an den M1. Heißt es. Wollen wir das glauben?
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Nach drei Jahrzehnten: Die Rückkehr einer Legende
Sechs Jahre später folgte der M1, den Giugiaro zeichnete. Damals, 1978, erinnerte vieles am M1 an den Turbo. Die flache Schnauze mit der knapp geschnittenen Niere, die Klappscheinwerfer und erst recht das Heck-Layout, das links und rechts BMW-Logos trägt. Dieser Mittelmotor-Entwurf schaffte es, souverän alle Hürden einer Serienfertigung zu nehmen. Ein kommerzieller Erfolg gelang ihm bis zum Ende seiner Bauzeit 1981 zwar nicht. Aber sein kurzes Leben schrieb ewige Rennsport-Geschichte. Natürlich greifen die Designer um Adrian van Hooydonk auf die alten Entwürfe zurück. Aber sie gehen meisterhaft mit dem Erbe der Ahnen um, ohne sentimental zu werden. Selbst das Orange interpretieren sie völlig neu. Sie legen wieder Lamellen über das Heck. Und zeichnen die Front so flach, dass nur eine Idee von Scheinwerfern zu sehen ist. Erstaunlich üppig fällt die Doppelniere aus. Die Räder erkennen wir wieder, sie waren (viel braver) beim M1 montiert. Applaus!
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