Bugatti 16C Galibier wird gebaut

Bugatti 16C Galibier Bugatti 16C Galibier

Bugatti 16C Galibier wird gebaut

— 06.04.2011

Der Familien-Bugatti kommt

Laut "Bloomberg" hat Volkswagen grünes Licht für den Bugatti Galibier gegeben. Superreiche Papis können sich den Viersitzer mit 1000 PS für eine Million Euro gönnen.

Der wohl schnellste Viersitzer der Welt wird angeblich gebaut. Wie das Finanzmagazin "Bloomberg" unter Berufung auf Unternehmenskreise meldet, soll die Bugatti-Mutter VW grünes Licht für den Bau des Galibier gegeben haben. Frühestens 2013 soll der bis zu 1000 PS starke Überflieger mit vier Türen und vier Plätzen im Bugatti-Werk Molsheim (Elsaß) größtenteils in Handarbeit entstehen. Der Galibier ist konkurrenzlos: Wie das Coupé Veyron soll er an der 400 km/h-Marke kratzen, beim Preis bewegt er sich mit einer Million Euro in Regionen, die selbst einen Ferrari FF mit vier Sitzplätzen ab 260.000 Euro als Schnäppchen erscheinen lassen. Obwohl die Karosserie aus Karbon handgefertigt wird, beträgt das Leergewicht mehr als zwei Tonnen. Selbst Leichtbautüren und -kotflügel aus Aluminium können daran nichts ändern.

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Historisches Vorbild für den Galibier ist der Bugatti 57 Atlantic von 1938. Kommt eben alles wieder. Auch der Haarschnitt: Wie der Atlantic trägt der Galibier einen markanten Irokesen-Kamm, der über die gesamte Karosserie läuft. Wie sonst nur bei Vorkriegsmodellen üblich, besteht die Motorhaube aus zwei Flügeln. Heutzutage öffnet sie aber elektrisch mit präzisem Spindelantrieb. Diskussionen dürfte die Heckgestaltung auslösen. Sie ähnelt dem rundlichen Hintern des Porsche Panamera und zeigt große Verwandtschaft mit der D1-Studie, die Volkswagen auf der IAA 1999 präsentierte. Für Vortrieb sorgt der 16-Zylinder aus dem zweisitzigen Veyron. In der Limousine kann das Triebwerk sogar noch mehr, denn es lässt sich wahlweise mit Benzin oder Ethanol betreiben. Ein Öko-Feigenblatt, mehr aber auch nicht – immerhin sollte E10-Betrieb damit kein Problem darstellen. Um das Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen zu verbessern, wird der Achtliter-W-Motor statt von vier Turbos von zwei Kompressoren aufgeladen. Innen macht die Bugatti-Limousine naturgemäß auf Exklusiv-Lounge und lässt die Familie in edelsten Materialien schwelgen. Der Gipfel des Automobilbaus trägt im Namen übrigens nicht nur den legendären Vorgänger, sondern auch den Namen eines Alpenpasses, der als einer der schwersten der Tour de France gilt. Wie passend.

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