Chevrolet Malibu (2016): Fahrbericht
Erster Fahreindruck vom neuen Insignia

Der neue Chevrolet Malibu verrät viel über den kommenden Plattform-Bruder Opel Insignia. AUTO BILD ist den US-Insignia schon gefahren!
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- Jens Meiners

Hinten ist dank des verlängerten Radstands ausreichend Platz. Die Beinfreiheit ist ordentlich.
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Mehr Blech made in USA: US-Cars bei autobild.de
Premium-Allüren sucht man in der Mittelklasse von GM allerdings vergeblich. Das sieht man zum Beispiel daran, dass ein Sechszylinder-Motor im Angebot fehlt. Als Einstiegsmotorisierung fungiert ein 165 PS starker 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo, der schon bei 2000 Touren ein maximales Drehmoment von 249 Nm produziert. Die eng gestufte Achtgang-Automatik liefert zuverlässig die passende Übersetzung, so ist der Malibu mit dem sanft agierenden Basismotor bereits gut motorisiert. Das spiegelt sich auch in den Fahrwerten wieder: Für den Spurt auf 100 km/h hat AUTO BILD 8,2 Sekunden ermittelt, die Spitze liegt bei 208 km/h. Für zügiges Mitschwimmen reicht die Leistung allemal aus.
Das Klangbild ist eher dezent als sportlich

Die Dachlinie fällt dynamisch nach hinten ab – ohne dass es bei den Fondpassagieren kneifen würde.
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Großes Platzangebot mit viel Kopffreiheit

Gefällt: Modern geschnittenes Cockpit mit guter Connectivity.
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Das Einstiegsmodell kostet 21.625 US-Dollar
Insgesamt erscheint der Malibu dennoch schlank und leicht – und damit eleganter als der derzeit noch bullige und etwas schwerfällige Opel Insignia, der in den USA unter der Bezeichnung Buick Regal läuft. Dass der Chevrolet Malibu sich dort deutlich besser verkauft als sein Schwestermodell, könnte auch an den Preisen liegen, die bei nur 21.625 Dollar für das Einstiegsmodell Malibu L mit 1,5-Liter-Turbo beginnen. Den 2,0-Liter-Turbo gibt es in Verbindung mit mehr Ausstattung ab 28.995 Dollar. Wer mehr Luxus und Fahrspaß sucht, greift nicht zum in Rüsselsheim entwickelten Buick, sondern gleich zum Cadillac ATS.
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