Chrysler 200 Cabrio: Erste Bilder — 18.01.2011
Frischer Wind in der Mittelklasse
Nach der Limousine präsentiert Chrysler jetzt auch das neue 200 Cabrio. Mit viel Platz und zwei Dachversionen soll der Sebring-Nachfolger die Kunden in der gut besetzten Mittelklasse überzeugen.
Nachdem
Chrysler schon die
Sebring Limousine durch den neuen 200 ersetzt hat, wird jetzt das Cabrio ausgemustert. An dessen Stelle tritt auch eine 200-Variante. Wie der geschlossene 200, wirft auch das Cabrio einen verchromten Kühlergrill,
Scheinwerfer mit Lidschlag in LED-Technik sowie LED-Heckleuchten in die Waagschale. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Gürtellinie wieder ein ordentliches Stück nach unten gerutscht, was den neuen Chrysler etwas satter auf der Straße stehen lässt. Standen für das Sebring Cabrio noch drei Dachvarianten (Stahl, Vinyl und Stoff) zur Wahl, muss sich der Nachfolger mit zwei Alternativen begnügen. Der Kunde hat die Wahl zwischen einem Hardtop und einem Stoffverdeck.
Unter der Haube arbeitet wahlweise ein Vierzylinder mit 2,4 Liter2 Hubraum oder ein 3,6-Liter-Pentastar-V6.
Laut Chrysler verbindet der 200 die Vorteile aus zwei Welten: den Platz einer Limousine mit dem Frischluft-Kick eines Cabrios. Vier Personen und Gepäck sollen bequem untergebracht werden – auch bei geöffnetem Verdeck. Unter der Haube arbeitet – wie bei der Limousine – wahlweise ein Vierzylinder mit 2,4 Litern Hubraum oder ein 3,6-Liter-Pentastar-V6 mit rund 270 PS. Beide Aggregate werden mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert. Der 200 soll insgesamt leiser und komfortabler fahren als sein Vorgänger Sebring. Im modernisierten Innenraum will das 200 Cabrio mit einem per Sprachbefehl steuerbaren Media-Center punkten.
Überblick: News und Tests zu Chrysler
Ob wir das neue Cabrio in Europa zu Gesicht bekommen werden, steht zurzeit noch in den Sternen.
Das Chrysler 200 Cabrio wird in drei verschiedenen Konfigurationen auf den US-Markt kommen: als 200 Cabrio Touring, 200 Cabrio Limited und später noch als 200 Cabrio S. Ein Messeauftritt auf dem
Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2011) ist bislang ebenso unentschieden wie die Frage, ob der Chrysler 200 – und damit auch das Cabrio – den Sprung über den großen Teich schaffen wird. Wenn, dann würde der Ami hier unter dem Label
Lancia auflaufen, wohl aber nicht unter der Bezeichnung 200. Denkbar wäre der wohlklingendere Rufname
Flavia. Der zur europäischen Marktfähigkeit dringend benötigte Selbstzünder würde sich im Fiat-Regal finden, letztlich aber kommt es darauf an, wie Chrysler die Erfolgschancen des 200 in Europa einschätzt. Derzeit grübelt man über dieser Frage noch.
Kommentare zum Artikel (21)
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Das ist wohl der grösste Blödsinn den ich jemals über ein US-Auto gelesen habe. Man sieht immer wieder, dass viele Menschen keinen blassen schimmer von Autos haben. Insbesondere wenn sie diese warscheinlich noch nie gefahren haben.
Von wegen neues Fahrzeug!
Das ist genau der Sebring wie er seit 2007 gebaut wird ,bloss ein billiges Facelift.
Ich finde es traurig was aus dieser Marke geworden ist.
Mal sehen wann Fiat den Laden dicht macht und bei uns Lancia in die ewigen Jagdgründe schickt.
Stimmt! Ja! Richtig!
Den Phantom hab ich übersehen.
;-)
- Rolls-Royce Phantom Drophead Cabrio
- Mercedes C-Klasse-Cabrio
- BMW 6er Cabrio
- Volvo C70 Cabrio
- Saab 9-3 Cabrio
- Lexus Cabrio
Welcome 200!
Es gibt ohnedies zu wenige grosse und komfortable Cabrios am Markt.
Genau genommen: Kein einziges.