Die US-Firma "Rossi Revolution" bastelt derzeit an einer Reinkarnation der legendären Corvette C2. Auf Basis der aktuellen Corvette soll ein Sportwagen im Oldie-Look mit modernster Technik enstehen. Vorstellen wollen die Entwickler ihren formschönen Eigenbau auf der Tuning-Messe SEMA 2008 in Las Vegas (4. bis 7. November 2008). An dem Projekt beteiligt ist nebem dem Umbau-Spezialisten Rossi Revolution auch Ford-Zulieferer "Blue Fusion". Auffälligstes Merkmal des US-Retrosportlers ist die für die 1963er Corvette C2 "Sting Ray" typische zweigeteilte Heckscheibe – das "Split-Window". Bei den Motorisierungen sollen die Kunden zwischen den Triebwerken der C6 (436 PS), Z06 (512 PS) und ZR1 (638 PS) auswählen dürfen.

Kein Showcar – Produktion nach Kundenwunsch

Corvette-Umbau Rossi 66
Bild: Rossi Revolution
Ein großer Lufteinlass auf der Motorhaube soll genügend Frischluft für das gierige Aggregat garantieren. Auf die klassischen Klappscheinwerfer wurde verzichtet, die Frontleuchten sitzen paarweise direkt unter der Motorhaube. Der Rossi 66 ist nicht als Showcar gedacht, sondern soll auf Kundenwunsch gefertigt werden. Interessenten können entweder einen komplett fertigen Sportwagen kaufen oder ihre eigene Corvette C6, Z06 oder ZR1 bei Rossi Revolution vorbeibringen und umbauen lassen. Zunächst soll der Rossi 66 als dreitüriges Coupé angeboten werden – eine Cabrio-Version soll folgen. Zu den Preisen machte der Hersteller noch keine Angaben.