E10 in Schleswig-Holstein

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E10 in Schleswig-Holstein

— 10.03.2011

Polizei verweigert E10

Die Polizei in Schleswig-Holstein hat Angst vor Motorschäden – und verzichtet weiterhin auf den Biosprit E10. Die Ordnungshüter warten auf garantierte Freigaben der Hersteller.

(dpa) Die Polizei in Schleswig-Holstein tankt weiterhin Super E5 – der Biosprit E10 ist aus Angst vor Motorschäden tabu. "Bevor wir einen Teil unseres Fuhrparks lahmlegen oder größere Reparaturen riskieren, gehen wir auf Nummer sicher", sagte Polizeisprecherin Jessica Wessel am 10. März 2011 in Kiel und bestätigte damit einen Bericht der "Lübecker Nachrichten". Etwa 110 Polizeiwagen und 50 Motorräder erhalten weiterhin Superbenzin E5. Landesweit hat die Polizei rund 1200 Fahrzeuge, die meisten haben einen Dieselmotor. "Solange uns die Hersteller nicht garantieren, dass ihre Modelle den Biosprit E10 vertragen, bleiben wir beim Superbenzin", sagte Wessel.

Checken Sie hier: Verträgt mein Auto Super E10?

Lange wird die Polizei im hohen Norden diese Strategie aber nicht durchhalten können. Auch in Schleswig-Holstein wird E10 das bisherige Super E5 demnächst komplett vom Markt verdrängt haben – dann müssen die Ordnungshüter entweder zehn Prozent Ethanol tanken oder auf das pro Liter bis zu acht Cent teurere Super-Plus umsteigen.

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