EU-Importe

EU-Importe

— 24.01.2012

Neuwagen bis zu 37 Prozent billiger

Schnäppchen gesucht? Dann lohnt sich ein Blick auf die EU-Offerten. Nach einer Umfrage von AUTO BILD sind dabei Ersparnisse bis zu 37 Prozent auf den Listenpreis drin. Wir zeigen die aktuellen Preise.

Wer hat die besseren Karten? Das entscheidet nicht nur über den Ausgang von Mau-Mau und Co, sondern auch über den Erfolg des Preispokers bei Geschäften. Auf dem Neuwagenmarkt haben heute die Käufer die besseren Karten. An verlockenden Modellen ist kein Mangel, und so rangeln die Autohersteller mit Preisnachlässen um die Gunst der Käufer. Bei rund 18 Prozent liegt derzeit das durchschnittliche Rabattniveau. Beim Kampf um den besten Preis mischen auch die EU-Importeure kräftig mit, also freie Autohändler. Sie bieten nach unserer aktuellen Umfrage Ersparnisse bis zu 37 Prozent auf den vergleichbaren Listenpreis. Und das nicht für Exoten oder Ladenhüter, sondern für gefragte Modelle. Die 18 Prozent Vorteil sind dabei die Untergrenze für Angebote.
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Die wichtigsten Fragen zum Kauf bei einem EU-Importeur: 1. Sind die Autos beim EU-Importeur grundsätzlich billiger? Nein, nicht automatisch. Die Preise sollten nicht nur zwischen den einzelnen EU-Importeuren verglichen werden, sondern auch mit den Aktionsangeboten von Markenhändlern. 2. Lässt sich das Wunschmodell individuell zusammenstellen? Das kommt auf den Händler an. Bei einigen sind nur die bereits konfigurierten Angebote zu haben, bei anderen lässt sich das individuell geschneiderte Modell bestellen. Den Punkt also beim ersten Kontakt gleich klären. 3. Sind die Preise etwa wegen schlechterer Qualität günstiger? Nein, auf keinen Fall. Autos werden heute in Fabriken in aller Welt für große gemeinsame, übernationale Märkte in gleicher Qualität produziert – zum Beispiel für ganz Europa. Die EU-Importeure nutzen vielmehr die Preisunterschiede beim Einkauf innerhalb Europas, die sich etwa aus unterschiedlicher nationaler Besteuerung ergeben.

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Die Garantie des Herstellers gilt europaweit, zu den Garantiebedingungen des Herstellers im Herkunftsland. Ein europäischer Vertragshändler muss dazu die Übergabeinspektion gemacht und im Serviceheft bestätigt haben. Ansprüche aus der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung (Sachmängelhaftung) richten sich immer gegen den Verkäufer. Ist der Händler in Deutschland nur ein Vermittler, muss ein Anspruch bei dem ausländischen Händler geltend gemacht werden, von dem der Vermittler die Autos holte. Ist der deutsche Händler dagegen auch der Verkäufer, muss er für die gesetzliche Gewährleistung einstehen. Schlechter sieht es in Sachen Kulanz aus.

Das sollten Sie bei EU-Importen beachten

1. Findet sich auf der Internet-Seite des Anbieters ein Impressum? Fehlt dieses, ist Vorsicht geboten. Denn der Anbieter verstößt schon in diesem Punkt gegen geltendes Recht.

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Deutsche Vertragshändler der Marke helfen nach Ablauf der Garantie eher ungern, denn sie haben beim Kauf eines EU-Fahrzeugs bei einer anderen Adresse auch nichts verdient. Chancen auf Kulanz hat, wer seinen Wagen regelmäßig bei einem Vertragshändler warten lässt und dadurch zum Stammkunden wird – dem hilft der Händler lieber. Oben in der Bildergalerie: 50 Beispiele für EU-Importe mit großen Preisvorteilen.
Diese Importeure machten die Angebote:
Autohaus Nissen GmbH, Telefon 04632-87580, www.euro-nissen.de
Eurocar Steurer GmbH, Telefon 07307-800990, www.eurocar-steurer.de
Autowelt Simon, Telefon 08141-3575712, www.autowelt-simon.de
Autohaus Bernd Hagemann GmbH, Telefon 038847-55903, www.autohaus-hagemann.de
Jütten & Koolen Automobile GmbH, Telefon 02455-930210, www.juetten-koolen.de


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Roland Bunke

Roland Bunke

Fazit

Billig, billiger, umsonst? Das funktioniert bei einem hochwertigen und trotz aller Nachlässe teuren Produkt wie einem Auto natürlich nicht. Deshalb sollte der Autokäufer auch nicht nur nach dem absolut niedrigsten Preis forschen. Das Gesamtpaket eines Angebots muss stimmen. Dabei ist der Preis, besser: das Preis-Leistungs-Verhältnis, der wichtigste Punkt. Zum Paket gehören aber etwa auch die Erreichbarkeit des Händlers, seine Tradition, der dort herrschende Ton und ob "der Laden einen guten Eindruck macht". Bedeutet: Beim Autokauf auf Kopf und Bauch achten.

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