Verkehr in Paris

EU-Parlament beschließt Lärmgrenzen

— 03.04.2014

Verbrenner werden leiser, E-Autos lauter

Zum Schutz der Bürger hat das EU-Parlament strengere Lärmschutzregeln für Autohersteller beschlossen. Elektrofahrzeuge sollen dagegen künftig akustisch besser auf sich aufmerksam machen.

Autos in Europa werden leiser – aber erst in ein paar Jahren. Das Europaparlament in Brüssel beschloss am Mittwoch (2. April 2014)  entsprechende Regeln, um Bürger vor gesundheitlichen Schäden durch Verkehrslärm zu schützen. Nach Inkrafttreten des Gesetzes werden neue Standard-Pkw zwischen 2016 und 2024 schrittweise um sechs Dezibel (maximal 68 statt wie bisher 74 dB) leiser. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch spielt sich bei etwa 55 dB ab, ein Presslufthammer kann etwa 90 Dezibel an Krach erzeugen.

14 Autos im Geräuschtest

Auch die Vorschriften für Kleinlaster, Lkw und Busse werden verschärft. Laut EU-Kommission wird die Belastung durch Fahrzeuglärm durch die neuen Regeln insgesamt um etwa ein Viertel verringert. Zudem sollen Kunden sich künftig schon beim Autokauf über die Lautstärke ihres Gefährts informieren können. Helfen soll dabei eine Kennzeichnung ähnlich derer für CO2-Ausstoß, Verbrauch oder Reifenrollgeräusch. Hybrid- und Elektrofahrzeuge wollen die EU-Bürokraten dagegen lauter machen: Damit Fußgänger und Radfahrer die Fahrzeuge besser kommen hören, sollen akustische Warnsysteme für neue Modelle ab Juli 2019 Pflicht werden, für Neuwagen ab 2021.

Stichworte:

Verkehrspolitik

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