Ferrari zeigt berühmte Hollywood-Autos in einer Sonderausstellung. Mit dabei: der private Ferrari von Marylin Monroe, der Dienstwagen von Kult-Detektiv "Magnum" und der F430 aus dem Film "Cars".
Diesen Ferrari 375 America fuhr Sophia Loreen im Film "Der Knabe auf dem Delfin."
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In der Ausstellung "Red Carpet" zeigt Ferrari berühmte Hollywood-Autos. Im Enzo Ferrari Museum werden die Ferrari von Ikonen wie Marylin Monroe, ein weißer 250 GT Cabriolet Pininfarina, und Paul Newman gezeigt. Der Schauspieler fuhr mit seinem Ferrari 365 GTB4 sogar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona mit. Auch der Ferrari 512S aus dem Film "Le Mans", das Auto von Steve McQueens Leinwand-Konkurrenten, ist ausgestellt. Zwei andere Autos kennt man aus 80er-Jahre-Kultserien: Magnums Dienstwagen, ein Ferrari 308, und den Testarossa aus Miami Vice. Natürlich fuhr auch die italienische Diva Sophia Loreen im Film Ferrari. In "Der Knabe auf dem Delfin" saß sie hinterm Steuer eines 375 America, der ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wird.
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Film- und Serienautos aus aller Welt
Etwas aus der Reihe fällt ein Film-Ferrari aus dem 21. Jahrhundert: Der F430 aus dem Animationsfilm "Cars". Michael Schumacher lieh dem Auto mit großen Comic-Augen in dem Kinderfilm seine Stimme. Anlass der Ausstellung "Red Carpet" ist der Geburtstag des Firmengründers Enzo Ferrari. Er wäre am 20. Februar 2016 118 Jahre alt geworden.
Hier kommen legendäre Klassiker aus Film und Fernsehen. Orangefarbener Lack, Südstaatenflagge, Nummer 01 auf der Tür: So wird jeder Wagen zu einer Hommage an "General Lee". Während der Dreharbeiten für die Serie "The Dukes of Hazzard" schrotteten Bo und Luke Duke in sieben Staffeln von 1979 bis 1985 über 300 orange Dodge Charger, meistens bei großen Sprüngen oder Hausdurchfahrten.
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Für den Film mit Seann William Scott und Johnny Knoxville in den Hauptrollen (2005) wurden noch einmal 17 von 21 verwendeten Chargern in verschiedene Zustände der Zerstörung gebracht. Autsch! Damit der Dodge so schön springt, wurde schon in der Serie der Motor ausgebaut (zu große Kopflast) und der Stuntwagen per Flugzeugträger-Katapult abgeschossen. Guten Flug!
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Ähnlich hoch hinaus wollte Roger Moore als James Bond im kanariengelben Citroën 2CV. Im Agentenfilm "In tödlicher Mission" steuert 007 den französischen Kleinwagen mit unorthodoxen Manövern durch enge Dorfstraßen und einen kurvigen Olivenhain. Citroën brachte sogar eine Sonderedition der 007-Ente mit aufgeklebten Einschusslöchern heraus, diese ist heute gesucht und sehr selten. Der Peugeot 504 hatte eine weniger ruhmreiche Karriere als nordafrikanisches Taxi.
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Dieses weiße U-Boot aus "Der Spion, der mich liebte" ist der Inbegriff für James Bonds High-Tech-Spielzeuge. "Wet Nellie" ist ein Lotus Esprit S1 von 1976. Nie wurde der Sportwagen-Spitzname "Flunder" passender gebraucht. Respekt gebietet das eingebaute Unterwasser-Waffenarsenal mit Seeminen, Torpedos und Boden-Luft-Raketen.
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Dieses schwarze Monster ist der "Pursuit Special" aus "Mad Max", im echten Leben ein modifizierter Ford Falcon XB GT mit V8-Motor und großem Kompressor-Aufbau. In Mel Gibsons Durchbruchs-Film von 1979 spielt er zunächst eine sagenumwobene Nebenrolle, wird aber in der zweiten Hälfte zu seinem ständigen Begleiter.
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Im 2015 erscheinenden Relaunch von "Mad Max" mit dem Untertitel "Fury Road" ist Mel Gibson nicht mehr dabei. Der Brite Tom Hardy übernimmt die Rolle des Max Rockatansky. Der wild umgebaute "Pursuit Special" ist noch einmal zu sehen – leider aber nicht lange. Wie es ihm gebührt, geht er in einem riesigen Feuerball auf.
Bild: Bildschirmfoto über Andreas Rogotzki
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Und wenn Sie auf diesem Wimmelbild genau hingucken, entdecken Sie auch den Mercedes W123, dessen Karosserie auf das Vorderteil eines Tanklasters geschweißt wurde. Das ist aber noch lange nicht der kurioseste Auto-Umbau, ...
"Starsky & Hutch" in ihrem 1974er Gran Torino mit dem unverwechselbaren weißen Streifen könnten eine Inspiration zu den "Dukes of Hazzard" gewesen sein. Ihre Verfolgungsjagden endeten nämlich auch ähnlich spektakulär wie später die der Duke-Cousins. Insgesamt vier Staffeln von 1975-79 und eine Film-Neuauflage (2004, mit Owen Wilson, Ben Stiller und Snoop Doggy Dogg in den Hauptrollen) lang flog der rote Ford durch die Straßen von Bay City.
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Michael J. Fox und Christopher Lloyd als Marty McFly und Doc Brown auf und in ihrem DeLorean DMC-12 aus der "Zurück in die Zukunft"-Trilogie. Interessanter Fakt: Die zur Zeitreise angeblich erforderlichen 88 Meilen pro Stunde (144 km/h) konnten vom Standard-Tacho des DeLorean gar nicht angezeigt werden. Aufgrund von US-Gesetzen endete dieser bei 85. Das war außerdem deutlich zu wenig für die mögliche Höchstgeschwindigkeit von 125 mph (rund 200 km/h).
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K.I.T.T. (Knight Industries Two Thousand) hieß der sprechende Pontiac Firebird Trans Am aus der Fernsehserie "Knight Rider" mit David Hasselhoff. Der ist hier leider nicht im Bild, aber auch längst nicht mehr so gut in Form wie das sprechende Superauto.
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Der 1959er Plymouth Fury aus "Christine" (Film von John Carpenter, nach dem Roman von Stephen King) hatte auch ein Eigenleben, allerdings ganz im Gegensatz zu K.I.T.T. einen mörderischen Plan: Alle umbringen, die ihm etwas angetan haben. Der Wagen hat die unwirkliche Kraft, Blechschäden von selbst beheben zu können. Sehr praktisch, denn so überlebt er jede Kollision im Film.
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Anscheinend sogar, dass er, von einem Bulldozer überfahren, am Ende in der Schrottpresse landet und zu einem Blechwürfel verformt wird. In der Endeinstellung beginnt das Blech sich erneut zu bewegen. Gruselig! Für die Filmaufnahmen wurden nicht nur Furys benutzt, da diese erstens in zu geringer Stückzahl und zweitens gar nicht in Rot hergestellt wurden, deshalb kamen einige Plymouth Belvedere und Savoy verschiedener Baujahre zum Einsatz.
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Den flotten Käfer kennt jeder: Herbie wurde seit den 60er-Jahren knapp jede Dekade mal wieder hervorgeholt, zuletzt zusammen mit Lindsay Lohan im Jahr 2005. Hier zu sehen: "Ein toller Käfer kehrt zurück" von 1997, in der auch Herbies böser "Bruder" Horace auftaucht. Der ist nicht nur optisch eine Kreuzung aus Darth Vader und einem VW 1200, spielt mit unfairen Mitteln und verliert natürlich am Ende das Rennen gegen die Nummer 53.
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"Thelma und Louise" (Geena Davis und Susan Sarandon) in ihrem Ford Thunderbird Convertible wurden Ikonen der Filmgeschichte – das Auto hielt überraschenderweise das ganze Roadmovie lang durch und wurde zum Metallsarg der beiden Freundinnen.
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Ein exzentrisches Leinwandpärchen waren auch "Harold und Maude", nicht weniger exzentrisch ihre fahrbaren Untersätze. Jedem im Gedächtnis geblieben sein dürften neben den vielen inszenierten, nicht tödlichen Selbstmorden des jungen Harold der ...
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... Jaguar E-Type im Leichenwagen-Umbau, den sich der Sohn einer stinkreichen und an ihm prinzipiell desinteressierten Mutter zusammenbastelt, als sie seinen geliebten Cadillac-Leichenwagen verkauft hat. Wirklich schade, dass in den letzten Minuten des Films nicht nur eine Hälfte des titelgebenden Paares, sondern auch der Jag dran glauben muss.
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Dieser bunte Manta verhalf Til Schweiger und Tina Ruland zum Durchbruch ins große deutsche Kinogeschäft. Nur über die Lackierung sollten wir nochmal reden, lieber Til. Gelb geht ja gerade noch, aber die Verbrechen in Türkis, Lila und Pink an Schwelllern und Spoilern wären nicht mal an einem Trainingsanzug aus der Zeit irgendwo gut angekommen. Okay, auf einer Bad-Taste-Party vielleicht. Aber wirklich nur dort.
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Zugegeben, Paul Newman oder Burt Reynolds hätten besser ausgesehen. Aber die Rolle des Lieutenant Frank Bullitt im gleichnamigen Film hätte man den ewig grinsenden Hollywood-Sunnyboys nicht so leicht abgenommen wie dem gerne verkniffen guckenden Steve McQueen. Dass der Ford Mustang (1968er 390 GT 2+2 Fastback) durch den Film und insbesondere die Verfolgungsjagd noch populärer werden würde, hätte Ford sich nicht träumen lassen. Angeblich war aber der ...
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... '68 Dodge Charger 440 R/T, der in der epischen Verfolgungsjagd in etwa doppelt so viele Radkappen verliert, wie das Auto realistisch gesehen haben könnte, deutlich robuster als das Pony von Frank Bullitt. So überlebte der Ford die Sprünge über San Franciscos Straßen nur mit einem Fahrwerk-Umbau, während der Mopar-Wagen wie frisch aus der Fabrik die Buckel runterkrachte. Und hinterher noch fahrbar war, zumindest so lange, bis er mit einer Tankstelle kollidierte.
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"Little Miss Sunshine" von 2006 spielt hauptsächlich in einem VW Transporter, Mittelpunkt des Roadmovies um eine zerrüttete amerikanische Familie auf dem Weg zu einem Kinder-Schönheitswettbewerb ist. Der Bulli muss einiges mitmachen, so wird er auch zum Leichentransporter umfunktioniert, nachdem der Großvater an einer Überdosis Heroin stirbt.
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"Absolute Giganten" sind Floyd, Ricco und Walter in ihrem getunten "74er Granada GLX Coupé von Ford". Walter hat ihn selbst "mit nem australischen Fünflitermotor ausgestattet. Es ist damit das beschleunigungsstärkste Aggregat, das auf Hamburgs Straßen unterwegs ist. Der Wagen hat ein Vinyldach." So preist Walter ihn an, als er beim Kickerspiel als Einsatz den Fahrzeugschlüssel wettet. Absolut gigantisches Kino aus Deutschland.