Fiat Panda (IAA 2011)
Panda, bist du groß geworden

Fiat wird den kleinen Panda rundum erneuern: mehr Platz, mehr Sicherheit, mehr Extras. Und: Wie der 500 soll der Panda künftig eigenständigen Stil zeigen. Erste Bilder!
- Joachim Staat
Bei Fiat wissen sie genau, was sie am Panda haben. Der Kleine ist ungebrochen beliebt, lief 2009 zum Produktionsrekord auf – immerhin sechs Jahre nach seinem Debüt. Wenn die Italiener auf der IAA im September 2011 den Nachfolger präsentieren, wird er das Schicksal vieler Zugpferde wie Golf und 911 teilen: "Wir haben den Kern nicht angetastet, aber seine Leistungen verbessert", verspricht Chefentwickler Mauro Pierallini. Das heißt durch die Blume: Der neue Panda ist ganz der Alte. Na ja, fast. Panda, bist du groß geworden – der Neue ist in alle Richtungen leicht gewachsen.
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Untrügliches Erkennungszeichen: das dritte Seitenfenster in abgerundeter Würfelform.
Bild: Werk
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Mehr Luxus: Sitzheizung, Navi-Systeme und später sogar ein Unfallschutz für Stadttempo.
Bild: Werk
Der neue, 900 Kubik große Zweizylinder-Benziner taucht gleich mehrfach im Programm auf: als Sauger mit 65 PS, als Turbo mit 85 PS und als Erdgas-Turbo mit 80 PS. Der bekannte 1,2-Liter-Vierzylinder leistet mit Benzin und Flüssiggas identische 69 PS, während der 1.3er-Diesel wie bisher bei 75 PS bleibt. Alle Motoren haben Start-Stopp-System, die Zweizylinder unterbieten mit 99 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer eine wichtige Schwelle. Das entspricht 4,2 Liter Verbrauch. Der neue Panda steht Anfang 2012 bei den deutschen Händlern, nach und nach folgt die ganze Familie – mit der 4x4-Version als "Cross" und "Climbing". Bruderhilfe kann der Fiat gut gebrauchen, denn mit dem VW up! kriegt er in seiner Klasse einen kräftigen Gegner.
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