Es gibt Vans, Kompaktvans, Minivans und es gibt den Ford Fiesta Van. Wohl kaum ein Vertreter dieser Gattung tarnt sich besser als der kleine Kölner. Gerade einmal 3,95 Meter lang und 1,48 Meter hoch, hat der auf dem aktuellen Fiesta basierende Transporter auf den ersten Blick wenig mit den Tugenden eines Vans zu tun. Und trotzdem preist ihn Ford als echten Packesel an. Stolze 1000 Liter fasst das Gepäck-Abteil, das nun bis hinter die vorderen Sitze reicht und dort an einer halbhohen Metallwand endet. Den Abschluss nach oben übernimmt ein Gitter. Zu erkennen ist der Fiesta Van, der immerhin 443 Kilogramm zuladen darf, vor allem an den durch Abwesenheit glänzenden hinteren Seitenscheiben.

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Ansonsten gibt sich der 11.781 Euro teure Kleinsttransporter überaus PKW-nah. Wer sich für die Ausstattungslinie "Sport" entscheidet, bekommt Klarglasscheinwerfer, Tagfahrlicht, Nebenscheinwerfer, Sportfahrwerk und weitere Gimmicks, die selbst bei deutlich erwachseneren Vans nicht selbstverständlich sind. Auch bei der Sicherheitsausstattung glänzt der Fiesta Van: ESP ist ebenso an Bord wie zwei Airbags – beim "Sport" sogar vier – und das Notbremslicht, das bei starker Bremsung den Warnblinker aktiviert. Für den Vortrieb stehen vier Aggregate mit 70 bis 95 PS zur Wahl (ein Benziner, drei Diesel). Wer sich für den kleinsten Diesel entscheidet (1,4-Liter mit 70 PS), soll mit einem durchschnittlichen Verbrauch von gerade einmal 3,7 Litern auskommen. Die erste Generation des Fiesta Vans hatte Ford im Juli 2007 auf den Markt gebracht.