Ford Focus Turnier: Fahrbericht
Der sichere Langstrecken-Schnurrer

Ford setzt große Hoffnungen auf den neuen Focus Turnier. Als Leistungsträger soll der überarbeitete Kompakt-Kombi helfen, die hochgesteckten Ziele für die Focus-Reihe zu erfüllen. Der erste Fahrbericht.
- Carsten Paulun
- Stephanie Kriebel
Der Focus Turnier ist ein wichtiges Element im Ford-Portfolio. Immerhin wählten bislang rund 50 Prozent aller Focus-Käufer den Kombi. Mit all seinen Varianten soll der neue Focus weltweit zwei Millionen Mal pro Jahr vom Band rollen. Dementsprechend groß sind die Erwartungen, die den Marktstart des Langheck-Focus begleiten. Ihrer Erfüllung steht optisch nichts im Wege. Die jüngste Überarbeitung hat dem Focus Turnier gut getan. Die wuchtigen Stoßfänger mit den riesigen Luftöffnungen blasen das alte Image des schnöden Pampersbombers ganz weit weg. Die Form des Fünftürers erinnert mit seinem abfallenden Dach und der ansteigenden Seitenlinie an den Mondeo. Allerdings präsentiert der Focus eine gänzlich andere Heckleuchten-Geometrie als der große Bruder. Die neue Front lässt den Focus Turnier jetzt schlanker und sportlicher wirken.
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Der Kofferraum fasst zwischen 476 und 1516 Liter. Das ist zwar kein Bestwert, reicht aber allemal aus.
Bild: Werk
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Motorenseitig vertraut der Focus auf die Mischung von kleinem Hubraum und Turbolader. Diese Kombination soll den Verbrauch drosseln. Die Endpunkte der Triebwerk-Skala markieren ein 1,6-Liter mit 180 PS und ein 105 PS starker Dreizylinder. Der Testwagen hatte den 115-PS-Diesel unter der Haube. Ein schöner Langstrecken-Schnurrer, der unauffällig, leise und super-sparsam Dienst tut. Dank Start-Stopp-Technik und verbesserter Aerodynamik verbraucht er im Durchschnitt nur 4,2 Liter. Ab 18.600 Euro ist der neue Ford Focus Turnier zu haben, der gefahrene 115-PS-Diesel kostet 22.850 Euro. Das Resümee? Ganz klar: Es muss nicht immer ein Golf sein.
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