Stromkasten: Ford Transit Connect Electric

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Ford Transit Connect Electric: Fahrbericht

— 14.11.2011

So fährt sich der E-Transporter von Ford

Gewerbekunden sollen in Deutschland die E-Mobilität anschieben. Mögliches Zielobjekt für Handwerker und Spediteure: der Ford Transit Connect Electric. Eine Probefahrt war verlockend – der Preis ist es ganz und gar nicht.

Schon mal mit einem Kleintransporter an der Ampel einen 5er-BMW stehen gelassen? Ich hab's getan! Okay, der BMW-Fahrer war ein bisschen überrascht; mein Transit ging aber auch ab. Es ist das erste Elektroauto von Ford in Deutschland: ein bei Azure Dynamics in England auf E-Antrieb umgebauter Lieferwagen mit einer erstaunlichen Spitzenleistung von 105 kW. Das Ford-Autohaus Hugo Pfohe in Hamburg hatte mir den Wagen zur Verfügung gestellt. Bis zu 50 Stück will Carsten Blume, Verkaufsleiter für Großkunden, im nächsten Jahr davon verkaufen. Preis (bitte anschnallen): 43.995 Euro. Netto! Mit Steuern sind das satte 52.354 Euro. Welcher Malermeister kann das zahlen?

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Praxistest: Das Ladevolumen beim E-Transporter von Ford leidet durch die Batterie nicht, die maximale Zuladung schon.

"Der Einstieg in die E-Mobilität geht über die Gewerbekunden", ist sich Blume sicher. Leasingangebote wurden eingeholt, mit einer monatlichen Rate von 800 bis 900 Euro muss man wohl rechnen. Der Ford-Händler hofft darauf, dass etwa große Energieversorger Teile ihres Fuhrparks auf E-Autos umstellen. Und der Transit Connect Electric sei ideal als Lieferwagen in der Großstadt. Bei einer Reichweite von maximal 130 Kilometern aus den 28-kWh-Akkus von Johnson-Controls-Saft geht auch nur die Innenstadt. Zumal meine Testfahrt eher eine realistische Reichweite von 90 Kilometern erwarten lässt. Leider gibt es keine Anzeige für den momentanen Stromverbrauch, nur die verbleibende Reichweite und der Ladezustand des Akkus können abgelesen werden.

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Der Akkublock liegt flach unter dem Laderaum. Das Ladevolumen (3,8 m3) verringert sich nicht. Nur die maximale Zuladung sinkt auf 500 Kilo. Wer immer den Transit Electric fährt – er muss in seine Logistik eine Ladezeit von acht Stunden einplanen. Schnellladen auf dem Betriebshof muss zukünftig möglich sein, damit die lokal emissionsfreie Lieferung praktikabel ist. Dass der Trend zum E-Transporter geht, glauben übrigens auch Renault (mit dem Kangoo Z.E.), Mia Electric (mit dem mia K) und der Umbauer Karabag mit seinen Fiat Fiorino und Ducato Electric.

Autor: Hauke Schrieber

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Nutzfahrzeuge

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