Dass Mick Schumacher nicht schon in diesem Jahr in die Formel 3 aufgestiegen ist, sondern eine zweite Saison Formel 4 angehängt hat, hat er immer wieder damit begründet, ein kompletter Rennfahrer werden zu wollen. Dazu gehört nicht nur Siege und Meisterschaften einfahren, sondern auch im Zweikampf Erfahrungen und Übung zu sammeln.
Schumacher
Mick Schumacher bereitet sich in der Formel 4 vor
Und das machte er am Red Bull Ring zu Genüge. An 34 Autos kämpfte sich Schumi III in den drei Rennen am Red Bull Ring vorbei. Aber das wichtigste Überholmanöver verpasste er: Im dritten Lauf scheiterte er am Führenden Simo Laaksonen und verpasste so einen Sieg. Wo immer es Mini-Schumi mit seinem 160 PS starken Tatuus-Abarth auch versuchte, Laaksonen wusste immer eine Antwort.
Dass Schumi III überhaupt in die Situation kam, so viele Plätze gutmachen zu können, lag an technischen Problemen im Qualifying und daraus resultierend schlechten Startpositionen. Pech für den Sohn des siebenmaligen F1-Champions Michael Schumacher: Tabellenführer Joey Mawson konnte so seinen Vorsprung auf 46 Punkte ausweiten. Noch stehen aber drei Rennwochenenden aus, es sind also noch 225 Punkte zu holen. Nächste Station: Nürburgring (6./7. August).