Craftsman AssureLink

Garage schließen per Handy

— 10.10.2011

Smartphone schenkt Seelenfrieden

Die US-Firma Craftsman hat ein Herz für verpeilte Gewohnheitstiere. Sie bietet ein System an, mit dem das Garagentor per Handy von überall kontrolliert und geschlossen werden kann.

Auf dem Weg zur Arbeit durchläuft man jeden Morgen dieselben Automatismen: Dusche, Kaffee, ab ins Auto und stoisch ins Büro stauen. Hat man dann endlich den Schreibtisch erreicht, ploppt plötzlich die Frage auf: Habe ich zuhause eigentlich das Garagentor geschlossen? Die US-Firma Craftsman bietet nun die Lösung für diese quälende Frage. Indem sie einen Garagentoröffner mit Smartphone-Technologie kombiniert, verschafft sie grübelnden Gewohnheitstieren Seelenfrieden auf Knopfdruck. Ganz egal, wo man sich befindet, mit dem Craftsman AssureLink kann man der Vergesslichkeit ein Schnippchen schlagen und die fragliche Luke via Smartphone, Laptop oder Tablet-PC schnell überprüfen und gegebenenfalls schließen.

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Damit bei der ferngesteuerten Torbedienung nicht etwa Nachbarskinder oder streunende Tiere gefährdet werden, tut das schließende Tor seine Absicht durch optische und akustische Signale kund. Auch eine zeitliche Programmierung des Garagentors ist möglich. Natürlich funktioniert das Ganze auch andersrum: Auf Knopfdruck kann man schlüssellosen Familenmitgliedern oder Freunden jederzeit den Zutritt zum Haus durch die Garage ermöglichen. Auch eine im Auto verkramte Fernbedienung verliert jeden Nervfaktor, wenn man das Tor per Handy schon an der Straßenecke öffnen kann.

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Der Preis für den Craftsman AssureLink liegt bei 275 Dollar –  umgerechnet etwa 200 Euro. Dazu fällt jährlich noch eine Aktivierungsgebühr von 19,99 Dollar an. Es bleibt zu hoffen, dass die Firma Craftsman weitere Finessen dieser Art entwickelt. Der Bedarf ist da. Denn die Liste der auswärts aufkommenden Fragen erweitert sich alleine schon durch Klassiker wie "Habe ich die Kaffeemaschine/das Bügeleisen/den Herd ausgemacht" um ein Vielfaches. Chevrolet setzt bereits ebenfalls auf die Verpeiltheit seiner Kunden und wirbt für eine ebenfalls per Smartphone bedienbare Zentralverriegelung des Cruze.

Autor: Stephanie Kriebel

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