Gebrauchte SUVs bis 10.000 Euro — 17.12.2010
So viel Allrad gibts für 10.000 Euro
Wenn die Straßen verschneit sind, setzen viele beim Autokauf ganz neue Prioritäten: Allradantrieb soll das Wunschauto haben. AUTO BILD stellt fünf gebrauchte 4x4 bis 10.000 Euro vor.
Wer bitte braucht schon Allradantrieb? Förster, Alm-Öhis, Pferdezüchter und vielleicht noch Pommesbudenbesitzer. Also alle, deren Ziel nicht am Rand einer geteerten Straße liegt oder die einen schweren Hänger an den Haken nehmen möchten. Wenn einen im glatten Winter und in den Bergen jedoch nur noch die Kraft der vier angetriebenen Räder voranbringt, sind selbst Flachland-Tiroler schnell vom Allradantrieb überzeugt. Es muss ja nicht gleich ein schweres Geschütz à la Mercedes G oder ein asketischer
Land Rover Defender sein. Es geht auch eine Nummer kleiner und ziviler. Stichwort SUV: Zuerst entdeckten Japaner und Koreaner in den 90er-Jahren den Trend zum kompakten Klettermax. Deshalb sind RAV4 und Co. heute massenhaft unter 10.000 Euro im Angebot.
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Mitsubishi Outlander,
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Toyota RAV4? Hält ihre Allrad-Technik länger als die Garantiezeit? Fressen einem Unterhalt und Spritkosten die Geldbörse leer?
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Christopher André
Fazit
In dieser Geschichte spielen ausschließlich Japaner und Koreaner mit. Warum? Weil VW und Co den Trend verschlafen haben, kompakte Allradler erst sehr spät anboten. Wer also weniger als 10.000 Euro für seinen kleinen SUV ausgeben will (und kann), muss im Japan- und Korea-Sortiment fündig werden. Doch um es klar zu sagen: Richtig harte Hunde fürs Gelände sind die Fernost-Autos nicht, am besten kommt noch der Suzuki durch den Matsch. Dafür überzeugen alle mit ihren nah am Alltag orientierten Schlechtwegequalitäten. Und, ganz wichtig: Sie halten, speziell die Fahrwerkmechanik ist deutlich stabiler als die gewöhnlicher Autos. Mein Tipp: Wer viele Kilometer fährt, sollte über den Einbau einer Autogas-Anlage nachdenken.
Kommentare zum Artikel (7)
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@ Eisenbär:
Es ist eine alte Mär, dass Winterreifen schmal sein müssten. Ich war jetzt über Weihnachten im Schneechaos unterwegs und hatte so ziemlich alle möglichen Straßenzustände, die man im Winter haben kann. Dank der guten Traktion des RAV4 mit Allrad und der großformatigen Winterreifen (235er) bin ich überall bestens vorangekommen und kann diese Kombination nur empfehlen. Breite Reifen bedeuten deutlich mehr Aufstandsfläche und damit mehr Verzahnungsmöglichkeiten fürs Reifenprofil, egal ob Eis oder Tiefschnee.
Wo ist der Subaru Forester in diesem Artikel?
Dieser fällt nirgends auf, und wenn dann nur Positiv! Entweder bei Mängel- noch bei TÜV-Statistiken! Und er hat permanenten Allradantrieb mit Untersetzung und ist ebenfalls unter 10.000 EUR in gepflegtem Zustand zu kaufen!!! Und gegen den etwas höheren Durst der Boxermotoren hilft die meistens bereits verbaute LPG-Autogas-Anlage!
mir gehts eher ums design, als darum, ob es hartplastik oder geschäumter kunststoff in baby-po-qualität ist. und die gezeigten innenräume sahen schon bei neuvorstellung der fahrzeuge aus wie "blinder designer mit abben fingern und weltkriegserfahrung".
Entweder wirken die Kunststoffe billig oder man sicht halt schon bald Gebrauchsspuren, alles andere ist wirklich selten. Aber heute geht wohl Qaulitätsanmutung vor Qualität, gerade in dern Tests von AB.
Mir ist die Anmutung der Kunststoffe egal, sie sollen pflegeleicht und langlebig sein, weder Geräusche noch Gerüche verursachen und nicht verkratzen. Bin aber wohl eine Ausnahme.
@sid
Mann uss doch deutlich zum Ausdruck bringen, dass die hier gezeigten SUV zwar günstig, zuverlässig und extrem langlebig sind, aber eben nicht die Extra-Portion "Premium" der VW-Marken mitbringen. Und VW-Premium bedeutet nun einmal: übelste Qualität zu horrenden Preisen - aber geschäumte amaturbretter und sich schnell ablösender Softlack für die AB-Tester.