Den Mercedes CLK gibt es schon seit 1997. Aber man sieht es ihm nicht an. Die Silhouette des Mercedes-Coupés ist zeitlos schön – und die Langzeitqualität erstaunlich gut.
Wir drehen die Zeit zurück ins Jahr 1997, werfen einen Blick in die Preisliste des Mercedes CLK. Bei umgerechnet 28.576 Euro für den CLK 200 geht es los, der CLK 230 Kompressor kostet 32.457 Euro, der CLK 320 mit sechs Zylindern 39.874 Euro. Für Automatik, Metalliclack, Klimaanlage, Leder, CD-Radio, Schiebedach und Sitzheizung schlagen wir noch mal 10.000 Euro drauf. Und damit ist der nagelneue CLK vor allem eines: ein schöner, für Normalos unerreichbarer Traum. 2008 sieht die Welt schon ganz anders aus. Der CLK lächelt uns noch immer mit seinen vier schönen Augen an. Und anders als bei vielen Altersgenossen hat die Zeit bei den Vertretern der Baureihe C208 nicht allzu viel Schaden angerichtet. Oder anders: Diese Augen lügen nicht!
Motoren von 136 PS bis 347 PS
1997 kam der Nachfolger der E-Klasse Coupés (C 124) auf den Markt. Technische Basis: die C-Klasse (W 202).
Bild: H.J. Mau
Auch wenn das Coupé von vorn aussieht wie eine E-Klasse: Basis ist die C-Klasse-Limousine der Baureihe W202. Aber natürlich fühlt sich der CLK weniger beschaulich an. Sein Fahrwerk ist straffer ausgelegt, die Motorenpalette startet bei 136 PS und vier Zylindern, sie endet beim CLK 430 mit acht Zylindern und 279 PS. Und: Ab 1999 gab es den Spitzentyp CLK 55 AMG mit druckvollen 347 PS. Welchen also nehmen? Aus wirtschaftlichen Erwägungen kommt der Achtzylinder nicht infrage, auch wenn er 1999 deutlich über 50.000 Euro gekostet hat und jetzt weniger als 10.000 Euro wert ist. Zu teuer ist der Unterhalt, zu groß der Durst.
Gute Wahl: CLK 230 Kompressor
An der Basis ist das Angebot an CLK 200 groß, aber Interessenten sollten bedenken: Das hier ist ein sportliches Coupé – da haben 136 PS mit 1,4 Tonnen Leergewicht zu kämpfen wie ein Fliegengewichts-Boxer gegen die Klitschko-Brüder. Ein guter Kompromiss ist der CLK 230 Kompressor mit 193 PS und vier Zylindern. Kompressor – da war doch was? Keine Angst. Der AUTO BILD-Kummerkasten vermeldet in diesem Punkt keinerlei Schadensauffälligkeiten. Aber der CLK hat durchaus seine Wehwehchen. Pixelfehler im Kombi-Instrument gehören dazu. Viel schlimmer: Zentralinstrumente, die gar nichts mehr anzeigen. Überhaupt gilt der Elektronik ein Hauptaugenmerk beim Gebrauchtkauf. Spinnende Comand-Systeme, zickende Fensterheber und elektrische Sitze, defekte Generatoren und Fehler im Motormanagement – das kommt beim CLK vor. Aber ansonsten verdient sich der Stern aus dem Bremer Mercedes-Werk gute Noten.
Top-Rostvorsorge
Vor allem die Rostvorsorge ist klasse, auch wenn hin und wieder der Kofferraumdeckel gammelt. Unser Tipp: bei der ersten Betrachtung alle elektrischen Funktionen ausprobieren. Und bei der Auswahl des Gebrauchten darauf achten, dass der Erstbesitzer das Automatikgetriebe geordert hat. Die manuellen Schaltboxen sind nämlich Spaßbremsen bei jedem Mercedes dieser Baujahre – zu hakelig sind sie. Die meisten CLK-Käufer wussten das, machten bei der Bestellung hinter der Automatik ihr Kreuzchen. Die arbeitet zuverlässig. Lediglich bei Modellen der Jahrgänge 1998 und 99 sind Ausfälle bekannt.
Klassisches Mercedes-Cockpit mit "Willkommen-zu-Hause"-Gefühl.
Bild: Hans-Joachim Mau
Ein CLK 230 Kompressor mit Automatikgetriebe soll es also sein. In Internetbörsen wird dieses Modell bereits ab 6000 Euro gehandelt. Aber hier gilt absolute Vorsicht. Meist flattern bunte Fähnchen über solchen CLK. Oft stehen sie auf (zu) dicken Schlappen, dafür fehlen die Stempel im Scheckheft. Finger weg! Besser beraten ist, wer etwas mehr investiert und ein Exemplar mit seriöser Vergangenheit kauft. Die sind nicht mal selten – viele CLK lebten lange bei reiferen, gut situierten Besitzern. Und dann gilt: Diese Augen lügen wirklich nicht.
Mercedes-Benz CLK 200 Kompressor (C209)
Bereits das Basis-Modell CLK 200 Kompressor ist mit 163 PS dynamisch motorisiert.
Bild: AUTO BILD / Holger Schaper
Wer bin ich? Das fragte AUTO BILD im April 2002. Es ging um die Neuauflage des Mercedes CLK und natürlich auch darum, dass die Schwaben das Vier-Augen-Thema auf die Spitze trieben. Ein bisschen sah das neue Coupé aus wie eine C-Klasse, ein bisschen ähnelte es auch der E-Klasse. Und nicht wenige meinten, den SL im Rückspiegel zu erkennen. Egal – der neue CLK mit der internen Bezeichnung C209 fand sofort seine Fans. Das lag vor allem an seiner feschen Front: ineinanderlaufende Doppelscheinwerfer, Lamellen-Kühlergrill mit Riesen-Stern. Klar, dass so was Eindruck macht.
Der C 209 hat wieder vier versenkbare, rahmenlose Fenster und keine B-Säule.
Bild: AUTO BILD / Bernd Hanselmann
Ab 35.526 Euro ging der Spaß 2002 los. Für das Geld gab es einen CLK 200 Kompressor mit 163 PS – gleichzeitig unsere Empfehlung für einen gebrauchten CLK der aktuellen Baureihe. Der aufgeladene Vierzylinder geht ab wie die Feuerwehr und ist eine echte Alternative zu V6-Motoren. Und das, obwohl er eigentlich eine Mogelpackung ist. "200" steht drauf, "180" steckt drin. Denn dieser Benz ist kein Zweiliter, sondern ein Einsachter. Laut Schwacke-Liste wird er ab 16.500 Euro gehandelt, 80.000 Kilometer stehen dann auf der Uhr. Wie beim Vorgänger gilt auch hier: Automatik ist Pflicht. Die manuelle Sechsgangschaltung fand der AUTO BILD-Tester nicht nur hakelig, sondern schon "erschreckend knorpelig" – altes Mercedes-Leiden.
Bestens verarbeitet und Mercedes-typisch funktional: das Cockpit des aktuellen CLK (C 209).
Bild: AUTO BILD / Bernd Hanselmann
Andere Mankos? Fehlanzeige. Im AUTO BILD-Kummerkasten kommt der CLK so gut wie gar nicht vor. Es werden höchstens mal Probleme mit der Elektronik moniert. Besonders wirtschaftliches Fahren und einen Verbrauchsvorteil von 0,7 Liter/100 km gegenüber dem Kompressor versprachen die Schwaben mit dem Direkteinspritzer CLK 200 CGI. Der Reiz am Geiz ist aber gleich null, denn sparen kann hier nur, wer nicht alle Kraftreserven ausschöpft. Das bemerkte auch die Kundschaft. Die Folge: 2005 schickte Mercedes den Direkteinspritzer in Rente. Wer sparen und trotzdem Spaß haben will, sollte lieber zum ersten Diesel in einem CLK greifen: Im Oktober 2002 kam das Coupé als 270 CDI. Unter der Haube arbeitet ein 2,7 Liter starker Reihen-Fünfzylinder mit 170 PS. Üppige 400 Nm Drehmoment sind ebenso eine Ansage wie ein Verbrauch von 8,7 Litern. Preis: 19.300 Euro laut Schwacke, in Internet-Börsen geht es bereits ab 16.000 Euro los. Allerdings für Exemplare, die an die 200.000 Kilometer absolviert haben.
Ab 1998 bot Mercedes-Benz den CLK auch als Cabrio an. Gebrauchte CLK Cabrios mit weniger als 80.000 km gibt es ab rund 12.000 Euro.
Bild: autobild.de / Werk
Ein CLK für Sonnenanbeter: Diesen Wunsch erfüllte Mercedes der Kundschaft schon beim ersten Modell. Im Juni 1998, also genau ein Jahr nach der Einführung des Coupés der Baureihe C208, fuhr der CLK "oben ohne" vor. Wie schon beim Coupé, so standen auch beim Cabrio ausschließlich Ottomotoren zur Verfügung, das Leistungsspektrum reichte von 136 (CLK 200) bis 279 PS (CLK 430). Im Frühling 2003 folgte beim Cabrio die Wachablösung. Während das aktuelle CLK-Coupé im Daimler-Werk Bremen vom Band läuft, wird das Cabrio bei Karmann in Osnabrück hergestellt. Und das sehr ordentlich. Das zeigte unter anderem ein AUTO BILD-Vergleichstest aus dem Jahr 2006.
2003 kam die zweite Generation des CLK-Cabrios (Werksbezeichnung A 209).
Bild: Werk /
Die Kandidaten: ein BMW 320 Ci Cabrio, ein Audi A4 1.8T Cabrio, ein Volvo C70 2.4i und ein Mercedes CLK 200 Kompressor Cabrio. Gewinner: der Mercedes. Beeindruckt hat nicht nur die Qualität, sondern die Ausgewogenheit. Und der CLK bietet das, was für viele Sonnenanbeter in Zeiten des Stahl-Klappdachs zur Glaubensfrage geworden ist: ein Stoffverdeck. Dass es ausgesprochen gut verarbeitet und schalldicht ist, ergab der AUTO BILD-Test mit dem Phonmessgerät. Ergebnis: Der CLK erreichte mit seinem Stoffverdeck bei 160 km/h das gleiche Geräuschniveau wie der Volvo C70 mit Stahl-Klappdach, bietet aber bauartbedingt den viel größeren Kofferraum mit 276 Litern bei geöffnetem Verdeck gegenüber 200 Litern beim Volvo.
Das vollautomatische Verdeck des CLK Cabrio ist serienmäßig.Ein Cabrio der Baureihe A209 zu fahren ist ein teurer Spaß. Etwa 24.000 Euro kostet er, entscheidet man sich für das Einstiegs-Modell, den CLK 200 Kompressor mit 163 PS. Immerhin: Der Listenpreis betrug vor fünf Jahren exakt 41.644 Euro, was für die Wertstabilität dieses Wagens spricht. Gebrauchtkäufer sollten sich ganz intensiv mit dem Verdeckmechanismus beschäftigen. Sollte das Dach beim automatischen Aufklappen irgendwo haken – Finger weg! Ist der Verdeckmotor defekt, können locker mehr als 2500 Euro fällig werden. Da hört der unbeschwerte Sommerspaß auf ...
Fazit von AUTO BILD-Gebrauchtwagenexperte Andreas May
Alle Achtung, Mercedes! Der CLK ist so gut, wie wir das aus den strahlenden Tagen des Sterns kennen: Qualität, Verarbeitung, Langlebigkeit – da stimmt alles. Unser Tipp: Einen CLK kauft man aus erster oder zweiter Hand mit lückenlosem Scheckheft. Bei guter Pflege haben diese Wagen noch viele gute Jahre vor sich.
Mercedes-Benz CLK C 208 C 209
1/32
Wie bei Mercedes üblich, wird auch dieses Coupé in den nächsten Jahrzehnten zu einem Liebhaberobjekt reifen. Gepflegte CLK-Coupés bis 80.000 km wechseln ab rund 9000 Euro den Besitzer.
Bild: Hans-Joachim Mau
2/32
Das CLK-Coupé erschien 1997 und löste die Coupés der E-Klasse (C 124) ab. Technisch basiert der CLK auf der Plattform der ersten Mercedes C-Klasse (W 202). Das CLK-Fahrwerk ist jedoch deutlich straffer ausgelegt, dennoch federt es komfortabel.
Bild: U. Sonntag
3/32
Zum Modellstart gab es den CLK als 200 (136 PS), 230 Kompressor (193 PS) und als 320 (218 PS) mit Sechszylinder, weiterhin konnte man zwischen der Ausstattungslinie Sport (im Bild) oder Elegance wählen. 1998 ergänzte der CLK 430 mit 279 PS-starkem V8 das Modellprogramm.
Bild: U. Sonntag
4/32
Der bis Mai 2000 produzierte CLK 200 mit 136 PS verbraucht rund zehn Liter und erreicht 208 km/h Spitze, wird jedoch sportlichen Fahrern nicht gerecht. Bessere Wahl: der 230 Kompressor. Der verbraucht nur zwei Liter mehr, bietet aber erheblich bessere Fahrleistungen.
Bild: H.J. Mau
5/32
Die Elegance-Ausstattung unterscheidet sich in erster Linie durch Chromeinlagen an Türgriffen und Zierleisten von der schlichteren Sport-Version. Die Fünf-Loch-Felgen gab es serienmäßig beim CLK Elegance.
Bild: Werk
6/32
Im Mai 1998 kam das viersitzige CLK Cabriolet auf den Markt. Im Unterschied zum Coupé sind die hinteren Seitenfenster versenkbar. Alle Motorisierungen des Coupés waren auch fürs Cabriolet lieferbar.
Bild: Werk
7/32
Das Verdeck ist sehr hochwertig und schalldicht. Zudem bietet es bauartbedingt einen größeren Kofferraum als ein Blechklappdach. Gepflegte Exemplare mit weniger als 80.000 km gibt es ab rund 12.000 Euro.
Bild: autobild.de / Werk
8/32
Sicherheit zuerst: Das CLK Cabriolet hat zwar keinen Überrollbügel, die Überschlagsicherheit ist dennoch auf hohem Niveau. Der Rahmen der Windschutzscheibe ist verstärkt, die hinteren Kopfstützen fungieren als Überschlagschutz und fahren bei einem drohenden Überschlag innerhalb von Millisekunden automatisch aus.
9/32
Im September 1999 wurde der CLK überarbeitet: Auffälligstes Unterscheidungssmerkmal sind die Blinker in den Außenspiegeln. Geändert wurden außerdem die Front- und Heckschürze, die Schweller und die Armaturenanlage. ESP und Tempomat serienmäßig.
Bild: Werk /
10/32
Mit dem Facelift entfiel die Ausstattung Sport, sie wurde durch die Avantgarde-Linie ersetzt. Neue Basismotorisierung ab Mai 2000 war der CLK 200 Kompressor mit 163 PS. Sowohl Cabrio als auch Coupé sind damit dynamisch und wirtschaftlich motorisiert.
Bild: Werk
11/32
Die Spitzenmotorisierung des CLK ist ein Fall für Genießer: Der 279 PS starke CLK 430 mit Achtzylinder war eines der schnellsten Viersitzer-Cabrios. Dank hohem Wertverlust ist ein Scheckheft-gepflegtes CLK 430 Cabrio schon ab 18.000 Euro zu bekommen.
Bild: AUTO BILD / Klaus Kuhnigk
12/32
Die Kommandozentrale der ersten CLK-Generation vor dem Facelift in Sport-Ausstattung gibt keine Rätsel auf. Klassisches Mercedes-Cockpit mit Heizungsdrehreglern, Multifunktionshebel, drei Instrumenten, großem Lenkrad und Fußfeststellbremse.
Bild: Hans-Joachim Mau
13/32
Mit dem Facelift im September 1999 zieht das Elektronik-Zeitalter ein. Lenkrad mit Bedientasten, störanfälliges Display unter dem Tacho, gegen Aufpreis das Bedien- und Anzeigesystem COMAND. Pixelfehler im Display können Fachbetriebe kostengünstig beheben.
Bild: AUTO BILD / Christian Bittmann
14/32
Die Raumlenkerhinterachse mit fünf Lenkern je Seite ist seit Modelleinführung des 190ers 1982 Garant für erstklassige Fahreigenschaften und guten Komfort. TÜV-Beanstandungen sind selten, das Fahrwerk ist wie das gesamte Auto auf lange Lebensdauer ausgelegt.
Bild: Hans-Joachim Mau
15/32
Teuer werden können Elektronikdefekte. Bei einem defekten COMAND-System oder Pixelfehlern im Kombiinstrument rät die Mercedes-Werkstatt häufig zum teuren Austausch, dabei lassen sich die Komponenten bei einem Elektronik-Spezialisten oftmals günstig instandsetzen.
Bild: Hans-Joachim Mau
16/32
Das Differnzial neigt bei hohen Laufleistungen zum Schwitzen. Solange kein Öl abtropft, beanstandet der TÜV nicht. Ernsthafte Leckagen sind selten.
Bild: Hans-Joachim Mau
17/32
Wenn an einem Auto nach zehn Jahren und mehr als 100.000 km noch der erste Aupuff montiert ist, grenzt das an ein Wunder. Die Mercedes-Abgasanlagen sind äußerst haltbar, ein Blick unter das Auto lohnt sich trotzdem immer.
Bild: Hans-Joachim Mau
18/32
Die zweite CLK-Generation (C 209) erschien im Mai 2002 und basierte technisch auf der 2000 vorgestellten C-Klasse (W 203). Mit den ineinanderlaufenden Doppelscheinwerfern orientiert sich der CLK am großen Coupé CL und am Roadster SL.
Bild: Bernd Hanselmann
19/32
Stilistisch rückt der C 209 wieder ein Stück in die Richtung seines Vorgängers C 124: Heckabschluss, Dachschwung und die rahmenlosen Seitenscheiben ohne B-Säule erinnern an die von 1987 bis 1996 gebauten Mittelklasse-Coupés.
Bild: AUTO BILD / Bernd Hanselmann
20/32
2003 wurde auch das CLK-Cabrio neu aufgelegt. Es wird nicht mehr wie der Vorgänger im Bremer Mercedes-Werk, sondern bei Karmann in Osnabrück produziert. Die Fertigungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben.
Bild: AUTO BILD / Toni Bader
21/32
Schon zwei Jahre nach Modellstart wird der CLK 2005 optisch überarbeitet. Zu erkennen unter anderem am Kühlergrill mit nur noch zwei statt drei Lamellen, umgestalteten Front- und Heckschürzen und einer veränderten Grafik der Rückleuchten.
22/32
2006 erhielt der CLK 500 einen neuen V8-Motor mit 388 PS. Das 5,5-Liter-Aggregat mit Vierventilkopf verhilft dem komfortablen CLK zu äußerst potenten Fahrleistungen. Nach zwei Jahren hat ein CLK 500 rund 40 Prozent seines Wertes verloren, Gebrauchtkäufer können ein Schnäppchen machen.
Bild: Bernd Hanselmann
23/32
Einen idealen Kompromiss zwischen günstigem Unterhalt und sportlichen Fahrleistungen bietet der ab 2007 angebotene CLK 200 Kompressor mit 184 PS, der auf dem Gebrauchtmarkt jedoch selten ist. Auch der 163 PS-starke Vorgänger ist eine Empfehlung: spurtstark und mit rund zehn Litern sparsam.
Bild: Bernd Hanselmann
24/32
Auch das Cabriolet profitierte von der Modellpflege. 2005 bot Mercedes mit dem CLK 320 CDI erstmals ein Cabriolet mit Dieselantrieb an. Als Gebrauchtwagen nicht unter 30.000 Euro zu bekommen.
25/32
Das Cockpit des CLK vor der Modellpflege ist aufgeräumt, funktionell und bestens verarbeitet, jedoch entspricht die Wertanmutung nicht dem Premiumanspruch. Die Mittelkonsole lässt die Verwandschaft zur C-Klasse erkennen.
Bild: Bernd Hanselmann
26/32
Nach der Modellpflege präsentiert sich die Armaturenanlage so, wie man es von einem Mercedes erwartet. Neue Schalter in der Mittelkonsole, dezenter Chromeinsatz, ein neues COMAND-System mit größerem Bildschirm, neue Bedienung der Klimaautomatik und eine hochwertige Materialauswahl verbessern die Wertigkeit im Innenraum.
Bild: Toni Bader
27/32
1981 erleichterte der Gurtbringer in den großen SEC-Coupés erstmals das Anlegen der Sicherheitsgurte vorn. Während der erste CLK (1997 bis 2002) wegen der vorhandenen B-Säule auf ihn verzichtete, ist er beim aktuellen CLK wieder an Bord.
Bild: Toni Bader
28/32
Leistungshungrige CLK-Fans wählen den CLK 63 AMG mit 481 PS. Auf dem Gebrauchtmarkt ist das AMG-Spitzenmodell aufgrund der geringen Stückzahl und der erst zweijährigen Bauzeit sehr selten anzutreffen.
29/32
AMG-Modelle locken Gebrauchtkäufer mit hohem Wertverlust und brachialer Leistung, die hohen Folgekosten sollten aber nicht übersehen werden. Viele Verschleißteile sind AMG-spezifisch und erheblich teurer als die Serienteile.
30/32
Die Coupé-Alternativen: Das BMW 3er Coupé (E 46) wurde von 1999 bis 2006 gebaut, mit Vier- und Sechszylindermotoren. Für Eilige mit dicker Geldbörse gibt es den Zweitürer auch als M3 mit 343 PS. Als 320 Ci mit circa 120.000 km ab 7900 Euro zu haben.
Bild: Klaus Kuhnigk
31/32
Das Peugeot 406 Coupé wurde von Pininfarina gestaltet. Von 1997 bis 2005 lief das flache Coupé mit Motoren von 132 bis 207 PS von Band. Mit einer Laufleistung von rund 140.000 km gibt es das 406 Coupé bereits ab 5800 Euro.
Bild: Ulrich Sonntag
32/32
Der Volvo C70 wurde von 1997 bis 2002 produziert und baut auf der Bodengruppe des Volvo 850 auf. Als Motoren kamen sonor klingende Fünfzylinder-Benziner zum Einsatz, die 163, 170, 193 und 240 PS leisteten. Exemplare mit rund 120.000 km werden ab 7900 Euro gehandelt.