Autokauf: Betrugsmaschen
Die miesen Betrugsmaschen beim Autokauf und -verkauf

Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
- Roland Kontny
Dank des Internets ist das Traumauto manchmal nur ein paar Mausklicks entfernt. Die Kehrseite dieses Komforts: Wenn hohe Summen im Spiel sind, werden Kriminelle kreativ und treiben ihr Unwesen. Auch wer sich mit seinem Wagen als privater Verkäufer auf den Gebrauchtwagen-Markt begibt, sollte gewappnet sein. Lesen Sie hier von den Tricks betrügerischer Anbieter und lernen Sie die aktuell gängigsten Schliche kennen, die Ihnen als Anbieter eines Gebrauchtfahrzeugs widerfahren können.
Das sind die Maschen betrügerischer Gebrauchtwagen-Anbieter:
Trick 1: Tachobetrug
Die Masche: Es dauert mit den richtigen Geräten nur ein paar Sekunden – und schon zeigt der Tacho nicht mehr 210.000, sondern nur noch 95.000 Kilometer an. Entsprechend mehr rufen die Betrüger dann für den Gebrauchten auf. Ein weit verbreitetes Problem: Der ADAC geht davon aus, dass jedes dritte Angebot betroffen ist und so die Preise um durchschnittlich 3000 Euro zu hoch ausfallen.

Manipulationen am Tacho dauern nur Sekunden, der Schaden geht in die Milliarden.
Bild: Frank Stange
So erkennt man sie: Eventuell gar nicht. Trotz einer EU-Verordnung von 2017 lassen sich noch immer Tachostände bei vielen Fahrzeugen leicht und ohne Spuren verändern. Hier hilft nur genaues Hinsehen: Passen die Abnutzungserscheinungen am Fahrzeug zum Tachostand? Vor allem abgegriffene Schaltknäufe, Lenkräder und abgenutzte Sitze verraten hohe Laufleistungen. Gibt es Reparaturbelege, Prüfberichte und einen glaubwürdigen Verkäufer mit einer plausiblen Geschichte?
Manchmal gibt es als vermeintlichen Beleg für den Tachostand das Scheckheft, das aber auch gefälscht sein kann: Sind alle Services mit dem offensichtlich gleichen Stift und/oder Handschrift eingetragen, ist Vorsicht geboten. Bestehen Zweifel: Finger weg.
Trick 2: verschwiegener Unfallschaden
Die Masche: Der Verkäufer bietet ein Fahrzeug als unfallfrei an, obwohl es einen oder mehrere reparierte Vorschäden gibt.
So erkennt man sie: Durch genaue Begutachtung des Fahrzeugs vor Ort, gegebenenfalls mit einem Kfz-Sachverständigen: Eine zu große Lackdicke (lässt sich mit einem entsprechenden Messgerät ermitteln) und überspachtelte Stellen (hier ist die Karosserie nicht mehr oder nur noch ganz schwach magnetisch) sind eindeutige Hinweise auf Vorschäden.

Verschwiegener Unfall? Mit einem Lackdicke-Messgerät lassen sich Vorschäden aufspüren.
Bild: Ralf Timm
Zudem fallen dem Fachmann gegebenenfalls Bauteile verschiedener Zulieferer (etwa die beiden Scheinwerfer) oder der Altersunterschied zwischen symmetrischen Bauteilen und ein nicht ganz getroffener Lackton auf den reparierten Blechen auf.
Trick 3: Vorkasse-Trick
Die Masche: Der Verkäufer besteht – meist unter fadenscheinigen Argumenten – auf Vorkasse. Ist diese geleistet, bricht der Kontakt ab, und der Verkäufer ist wie vom Erdboden verschluckt. Meist läuft das über Geldtransferservices (zum Beispiel WesternUnion) an einen angeblichen Verwandten oder Bekannten des Verkäufers. Der Einzahlungsbeleg soll per Mail an den Verkäufer gehen, als Nachweis für die Zahlung. Diese Person gibt es jedoch gar nicht, und der Betrüger nimmt mit falschen Papieren das Geld entgegen.
So erkennt man sie: Häufig an verlockenden Preisen, die den Interessenten zum schnellen und unüberlegten Handel treiben sollen. Zudem ist eine Besichtigung oder eine persönliche Zusammenkunft von Interessent und Anbieter aus fadenscheinigen Gründen meist unmöglich.
Trick 4: unlauterer Ausschluss von Gewährleistung
Die Masche: In der Annonce will der ansonsten gewerblich tätige Verkäufer mit Sätzen wie "Ich verkaufe für einen Freund" oder "Verkauf im Auftrag" darauf hinweisen, dass es sich um einen Privatverkauf außerhalb seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit handelt. In solchen Fällen lässt sich nämlich die gesetzliche Gewährleistung ausschließen, während das für professionelle Händler gegenüber Privatpersonen nicht geht.
So erkennt man sie: An den genannten Beispielsätzen und vor allem wenn es sich erkennbar um einen gewerblichen Anbieter handelt, also etwa bei mehreren zum Verkauf stehenden Fahrzeugen oder einer entsprechenden Firmierung. Am besten gar nicht erst Kontakt aufnehmen, denn das Interesse des Verkäufers an einem ehrlichen Vertragsschluss ist unwahrscheinlich.
Trick 5: Anzahlung
Die Masche: Ähnlich wie beim Vorkassetrick verlangt der Anbieter eine Anzahlung in bar oder über einen Bargeld-Transferservice. Auch hier verschwindet der Betrüger schneller, als er aufgetaucht ist. Hat er seine Identität bei der Bargeldübergabe belegt, kann es gut sein, dass sie gefälscht war.
So erkennt man sie: Eine Anzahlung kann in bestimmten Fällen durchaus ein Mittel sein, um Verkäufer und Käufer zusammenzubringen. Etwa wenn der Käufer dem Verkäufer seine ernsthaften Absichten belegen möchte, aber noch etwas Zeit benötigt, um den gesamten Kaufpreis zahlen zu können. Aber einer Anzahlung sollte stets eine erkennbare Gegenleistung gegenüberstehen. Geht jedoch der Wunsch nach einer Anzahlung früh und ohne erkennbaren Zweck vom Verkäufer aus, sollte der Interessent stutzig werden und vorsichtig agieren.
Trick 6: Transport aus dem Ausland
Die Masche: Der Käufer soll die Transportkosten des meist zu einem sehr niedrigen Preis angebotenen Fahrzeugs nach Deutschland und manchmal auch eine Anzahlung vorab zahlen – und zwar an eine Spedition. Die angeblich vorhandene deutsche Zulassung werde beispielsweise mit einem Todesfall in der Familie erklärt, sagt Joachim Schneider, Polizeidirektor und Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Die Betrüger böten Interessenten in der Regel per E-Mail an, das Auto vor einer endgültigen Kaufentscheidung mehrere Tage zu testen. Der Interessent zahlt den geforderten Betrag, das Auto wird aber nie geliefert.
So erkennt man sie: An den niedrigen Preisen, dem Kontakt, der meist nur über E-Mail läuft, der meist fadenscheinigen Begründung für den niedrigen Kaufpreis sowie häufig einem Sprachenmischmasch und dem frühen Wunsch des Anbieters, die Konversation außerhalb der Verkaufsplattform zu führen. Die Polizei Berlin rät grundsätzlich vor Überweisungen an Transportunternehmen oder auf Treuhandkonten ab.
Trick 7: Reparatur im Ausland
Die Masche: Vor dem verlockenden Angebot einer Reparatur im Ausland warnt Joachim Schneider ebenfalls. In diesem Fall würden verunfallte Fahrzeuge günstig im Ausland repariert und auch tatsächlich angeboten. Die Reparaturen hielten jedoch deutschen Standards "häufig nicht im Ansatz stand", sagt Schneider, sodass im schlimmsten Fall wichtige Sicherheitsmechanismen nicht mehr funktionierten. Kurz: Man kauft Schrott.
So erkennt man sie: Spätestens wenn der Interessent vorschlägt, einen Gutachter mit der Besichtigung des Fahrzeugs zu beauftragen, werden die allermeisten Betrüger den Kontakt abbrechen. Die Frage nach der detaillierten Historie und explizit nach Unfallschäden wird einen ähnlichen Zweck erfüllen.
Trick 8: gestohlene Fahrzeuge/gefälschte Papiere
Die Masche: Beim angebotenen Fahrzeug handelt es sich um Diebesgut. Sind Papiere gefälscht, stellt sich das manchmal erst bei der Zulassung heraus, wenn der Behördencomputer die laufende Fahndung anmerkt. Laut Polizei Köln eine gängige Masche, bei der für Käufer von gestohlenen Fahrzeugen in der überwiegenden Anzahl der Fälle nichts mehr rauszuholen ist. Variante: Es fehlt der Fahrzeugbrief, der "nur noch wiedergefunden" werden müsse. Man werde eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, die das Eigentum am Fahrzeug nachweist, nachliefern. Die kommt natürlich nie.

Oft werden gestohlene Fahrzeuge mit gefälschten, aber echt wirkenden Papieren angeboten.
Bild: DPA
So erkennt man sie: Im schlimmsten Fall gar nicht – und erst der erfolglose Gang zur Zulassungsbehörde bringt das böse Erwachen. Dann kann man nur noch Strafanzeige stellen, denn niemand kann neuer Eigentümer einer gestohlenen Sache werden. Die Krux: Die Angebote betreffen meist höherpreisige Fahrzeuge und haben häufig seriös anmutende Verkäufer. Für möglichst echt wirkende Dokumente werden zum Teil Blankodokumente aus Zulassungsstellen geklaut. Dann stimmen sogar die Nummerierungen der Zulassungspapiere überein. Alexander Poitz, Kriminalbeamter und stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, rät dazu, das Fahrzeug gemeinsam mit dem Verkäufer umzumelden.
Trick 9: Phishing
Die Masche: Laut Joachim Schneider eine der derzeit populärsten Betrugsmethoden ist das Vorgaukeln einer Zahlungsaufforderung oder anderer nötiger Handlungen per E-Mail. Da diese Mails millionenfach verschickt werden, erreichen sie auch Personen, die sich gerade für ein Auto interessieren. Meist werden in den Mails gezielt die Namen der einschlägigen Plattformen erwähnt, sodass der Empfänger denken könnte, er wäre nun aufgefordert, eine Anzahlung zu leisten oder seine Bankverbindung preiszugeben, die dann missbräuchlich verwendet werden kann.
Daran erkennt man sie: Kompliziert aufgebauten Absenderadressen, an falsch oder ungenau dargestellten Logos der einschlägigen Portale oder Zahlungsdienstleister sowie an schlechtem Deutsch, Englisch-Deutsch-Mischungen und einer angeblichen Dringlichkeit.
Was tun bei Betrugsverdacht?
Auf jeden Fall die Polizei einschalten oder die Staatsanwaltschaft informieren. Außerdem bei der Anbahnung über eine Onlinebörse die betreffende Annonce beim Betreiber melden. Keimt der Verdacht, es könnte nicht mit rechten Dingen zugehen, ist es nie verkehrt, potenzielle Beweise zu sichern, also den Mailverkehr oder sonstige digitale Konversationen zu sichern, Protokolle von Gesprächen anzufertigen, weitere Gespräche mit Zeugen zu führen et cetera. Dieses Vorgehen empfiehlt Alexander Poitz, Kriminalbeamter und stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, grundsätzlich, also auch ohne Verdacht, um für Unvorhergesehenes auf der sicheren Seite zu sein.
Das sind die Tricks vermeintlicher Autokäufer
Trick 1: die zugesicherten Eigenschaften
Die Masche: Der Kauf geht zunächst reibungslos über die Bühne. Nach kurzer Zeit meldet sich ein erboster Käufer und beanstandet, dass eine zugesicherte Eigenschaft fehlt, etwa ein Ausstattungsmerkmal. Er tritt dabei in der Regel laut und unfreundlich auf und setzt den Verkäufer unter Druck. Beim Kauf ist womöglich ein Zeuge anwesend gewesen, der dann die Falschbehauptungen belegen kann. Begünstigt werden solche Methoden durch ungenaue Verkaufsanzeigen, in denen Formulierungen missverständlich oder zweideutig oder Angaben versehentlich nicht richtig sind.
So erkennt man sie: In der Anbahnung zeigen die Betrüger schnell konkretes Interesse zu einem guten Preis und lassen sich bestimmte Aussagen noch einmal per Mail bestätigen oder wollen unbesehen das Fahrzeug kaufen.
Trick 2: nachgebaute Anzeige
Die Masche: Variante der Masche "Zugesicherte Eigenschaften": Der Verkäufer erhält eine Mail mit einem Screenshot der eigenen Verkaufsanzeige, der allerdings manipuliert ist, beispielsweise mit einem wesentlich niedrigeren Kilometerstand. Da dem Verkäufer die Anzeige nur allzu geläufig ist, fällt ihm das womöglich nicht weiter auf – und er bestätigt die falschen Angaben. Nach dem Kauf wird dann Betrug vorgeworfen, mit rechtlichen Schritten gedroht und der Kaufpreis gedrückt.

Stimmen Kilometer und die angegebene Ausstattung? Betrüger nutzen gern unpräzise Angaben und versehentliche Fehler.
Bild: dpa
So erkennt man sie: Wollen sich potenzielle Käufer bestimmte Eigenschaften oder Angaben zusichern lassen, schicken sie dafür entsprechende manipulierte Bilder. Prüfen Sie diese Bilder genau, und werden Sie hellhörig, wenn ein Interessent auf einer ganz bestimmten Eigenschaft rumreitet und sich nicht so recht für einen Besichtigungstermin interessiert.
Trick 3: überzahlter Scheck
Die Masche: Hiervor warnt unter anderem das Bayerische Kriminalamt: Ein vermeintlicher Kaufinteressent will schnell Nägel mit Köpfen machen und bezahlen. Jedoch zahlt er nicht bar, sondern schickt einen Scheck, der einen zu hohen Betrag ausweist. Der Käufer bittet um das Einlösen und gleichzeitig um Erstattung des überzahlten Betrags per Bargeldtransfer. Der Scheck platzt später, das überwiesene Geld ist futsch.
So erkennt man sie: An dem Wunsch, eine Anzahlung per Scheck leisten zu wollen. Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Anzahlung, die sollte aber mit einer normalen SEPA-Überweisung laufen – und erst auf dem eigenen Konto gelandet sein, ehe man irgendwas erstattet.
Trick 4: Datenklau
Die Masche: Auch ganz ohne Kontakt zu einem potenziellen Käufer kann man Betrugsopfer werden. Etwa wenn in der eigenen Verkaufsannonce die Kennzeichen und der volle Name zu erkennen sind. Kriminelle können unter der fremden Identität einen angeblichen Schaden melden und mit Scheinadressen die Regulierung abrechnen. Oder gleich das fremde Auto im Netz für weitere Betrügereien anbieten. Noch eine Nummer dreister ist die Frage nach dem Personalausweis oder den Fahrzeugpapieren in digitaler Form.
So erkennt man sie: Stets die Kennzeichen in Anzeigen unkenntlich machen und auch nicht leichtfertig den eingescannten Personalausweis per Mail verschicken (darauf ist Ihre Unterschrift!) oder die Zulassungspapiere in die Galerie der Anzeige aufnehmen. Keine persönlichen Dokumente ohne guten Grund per Mail verschicken.
Trick 5: Versicherungsbetrug
Die Masche: Eine Untervariante des Datenklaus, vor der unter anderem die Online-Fahrzeugbörse mobile.de warnt: Angeblich um die eigene künftige Versicherungsprämie besser berechnen zu können, fragt ein Interessent nach Daten zur aktuellen Versicherung und will auch die Anschrift des Verkäufers haben. Ist das Kennzeichen nicht gepixelt, kann er – wie beim "Datenklau" – einen Schaden melden und ihn mittels gefälschter Rechnung über die Versicherung abrechnen.
So erkennt man sie: An zu viel Fragerei zur aktuellen Versicherung. Derart persönliche Daten sollten niemals herausgegeben werden.
Trick 6: fingierter Gutachterpreis
Die Masche: Der Interessent begeistert sich für das Fahrzeug, lässt es aber noch von einem angeblich unabhängigen Experten oder Sachverständigen begutachten. Tatsächlich ist der aber ein Komplize, der letztlich einen viel zu niedrigen Wert für das Fahrzeug ausweist, gegebenenfalls sogar noch Defekte oder Veränderungen an einigen Bauteilen nennt, die den Wert angeblich mindern.
So erkennt man sie: Wer die Geschichte seines Autos kennt und weiß, was es wert ist, fällt auf diese Masche natürlich nicht rein. Sie basiert auf Verunsicherung und zielt eher auf Verkäufer, die sich nicht so gut mit der Materie auskennen. Ein Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen, zum Beispiel über eine der einschlägigen Onlinebörsen, oder die Begutachtung des Autos oder auch des angeblichen Gutachtens durch die Werkstatt des Vertrauens kann geschürte Zweifel schnell wieder zerstreuen.
Trick 7: Missbrauch des Käuferschutzes
Die Masche: Angeblich sitzt der Interessent im Ausland. Er möchte das Auto unbedingt haben, verhandelt nicht groß und will es direkt zu sich bringen lassen. Als Legitimation schickt er häufig Personaldokumente – die jedoch einen fremden Dritten zeigen, der nichts davon weiß. Der Betrüger überweist das Geld über einen renommierten Online-Bezahldienst und schickt eine Spedition zur Abholung.
Bis hierhin wirkt alles sehr plausibel. Das Auto ist weg – doch das Geld wenige Tage später auch wieder, denn der Betrüger behauptet gegenüber dem Bezahldienstleister, das Auto sei nie bei ihm angekommen. Der Käuferschutz greift und holt das Geld zurück. Da der Verkäufer die Lieferung in der Regel nicht belegen kann, ist es in solchen Fällen extrem schwierig, wieder an sein Geld oder sein Auto zu kommen.
So erkennt man sie: Der Missbrauch des Käuferschutzes ist besonders perfide. Generell sollten Autos persönlich übergeben und das Geschäft zuvor schriftlich mit einem Kaufvertrag fixiert werden. Letzteres sollte laut Alexander Poitz von der GdP ohnehin bei jedem Kauf oder Verkauf obligatorisch sein. Die Identität des Interessenten lässt sich eventuell überprüfen, indem man die Person über soziale Netzwerke ausfindig macht und sich über diese alternative Kontaktmöglichkeit überzeugt, dass dessen Identität nicht gestohlen wurde.
Was tun bei Betrugsverdacht?
Keimt ein Betrugsverdacht auf, ist es ratsam, weitere Unterhaltungen unter Zeugen zu führen und potenzielle Beweise zu sichern, also sämtliche digitalen Konversationen festzuhalten, Gesprächsprotokolle anzufertigen. Diese Schritte empfiehlt der Kriminalbeamte Alexander Poitz. Präventiv rät er: immer auf einem schriftlichen Kaufvertrag bestehen und den Ausweis des Gegenübers fotografieren! Sollte sich der Verdacht erhärten oder ein Betrug vorliegen: auf jeden Fall die Polizei einschalten oder die Staatsanwaltschaft informieren. Außerdem bei der Anbahnung über eine Onlinebörse: die betreffende Annonce beim Betreiber melden.
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