Geiger ZR1/MTM MP4-12C/Brömmler GT-R: Vergleich
Neuer Rundenrekord!

Drei getunte Supersportler mit insgesamt 2210 PS auf der Jagd nach der Bestzeit auf dem Sachsenring: Geiger ZR1, MTM MP4-12C und Brömmler GT-R.
- Frank Wiesmann
Rekorde sind da, um gebrochen zu werden. Sie wecken den Ehrgeiz, spornen zu Höchstleistungen an, fördern das Beste zutage. Einen Meister zu stürzen, ist jedoch in der Regel erheblich schwieriger als gedacht. Doch genau deshalb sind sie hier. Warten in der Boxengasse ungeduldig auf ihre Chance, Großes zu leisten. Die Herausforderer: Brömmler Motorsport, Geiger und MTM. Ihre Aufgabe: den anspruchsvollen Sachsenring in weniger als 1:31,94 Minuten zu umrunden. Mehr Zeit hat der 700 PS starke, konsequent auf Rundstrecken-Performance getrimmte Techart Porsche GT2 nicht gebraucht, als er vor gut zwei Jahren eine redaktionsinterne Bestzeit auf den Asphalt zauberte – die es bis heute zu schlagen gilt.
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Geiger lackiert die ZR1 komplett in Mattgrau, Heckteil samt Spoiler sind in Schwarz gehalten.
Bild: Ronald Sassen

Brömmler Motorsport aus Altenberge entlockt dem GT-R gewaltige 800 PS.
Bild: Ronald Sassen
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Der Flügeltürer ist mit ruckfreien Schaltvorgängen und geschmeidiger Federung durchaus alltagstauglich.
Bild: Ronald Sassen
Fazit
Geiger hat ein Power-Monster erschaffen, das auf der Rennstrecke zum Ausnahme-Athleten mutiert. Die Aufrüstung ist sauteuer, zahlt sich aber auf der Rennstrecke aus. MTM gewinnt mit guten Fahr- und Bremsleistungen das Längsdynamik-Kapitel, bleibt auf der Piste an Geiger dran. Der kostengünstigere, brachial beschleunigende Brömmler GT-R schlägt sich angesichts seiner bewusst gewählten Alltagsabstimmung samt Straßenreifen erstaunlich wacker.
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